Welche Version (Basis + LTSP)?

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Welche Version (Basis + LTSP)?

Beitrag von z80 » 29. Mai 2004, 21:40

Hi Leute,

bin nach langer Zeit mal wieder auf LTSP gestossen und werde im nächsten Monat einen solchen Server aufsetzen.

Als Basis schwebt mir derzeit eine SuSE-Distribution vor.

Könntet Ihr mir evtl. mit Hinweisen bzgl. zu bevorzugender Versionen helfen, bevor ich mich an langwierige Selbstversuche mache?

Bei SuSE lieber noch 9.0 statt der jetzt aktuellen 9.1 oder besser das neueste? Oder ist SuSE doch nicht so die optimale LTSP-Basis und eine andere Distribution besser geeignet? Die Distribution sollte aber, nach allem was ich bisher gelesen habe, eher zweitrangig sein, oder?

Und bei LTSP selbst: sollte man bei neuen Installationen besser gleich auf die 4.x orientieren oder ist die 3.x stabiler/ausgereifter/etc.?

Insgesamt hat Stabilität natürlich Vorrang.

Ich wäre für jegliche Hinweise sehr dankbar.

Schöne Grüße

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Re: Welche Version (Basis + LTSP)?

Beitrag von schweer » 3. Jun 2004, 21:08

z80 hat geschrieben:Als Basis schwebt mir derzeit eine SuSE-Distribution vor.

Und bei LTSP selbst: sollte man bei neuen Installationen besser gleich auf die 4.x orientieren oder ist die 3.x stabiler/ausgereifter/etc.?
Mit der Distribution auf dem Server läuft ja dann die Arbeit auf den Terminals. Also nimm etwas, womit Du Dich auskennst. Neuere Versionen haben immer die Eigenschaft, mehr Leistung zu brauchen; damit ist die Entscheidung auch von der Hardware des Servers abhängig.

Die ltsp-Versionen unterscheiden sich nicht so sehr; wesentliche Unterschiede:
XFree86-4.3.99 gegenüber 4.1.99; neuere Graphikkarten werden besser unterstützt.
Neuere Bibliotheken; interessant, wenn Anwendungen lokal laufen sollen.

Hardwareerkennung (Netz- und Graphikkarten: keine Verbesserung, mehr bugs)

wolfgang

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Re: Welche Version (Basis + LTSP)?

Beitrag von Gast » 4. Jun 2004, 11:41

z80 hat geschrieben:Könntet Ihr mir evtl. mit Hinweisen bzgl. zu bevorzugender Versionen helfen, bevor ich mich an langwierige Selbstversuche mache?
Bei SuSE lieber noch 9.0 statt der jetzt aktuellen 9.1 oder besser das neueste? Oder ist SuSE doch nicht so die optimale LTSP-Basis und eine andere Distribution besser geeignet? (...)
Und bei LTSP selbst: sollte man bei neuen Installationen besser gleich auf die 4.x orientieren oder ist die 3.x stabiler/ausgereifter/etc.?
Hallo,
Distri ist eigentlich egal, Debian soll sehr stabil sein, mir hat fedora gut gefallen, bei Suse ist der DHCP-Server nur über Yast zu konfigurieren, was ärgerlich und einschränkend ist.
Im Prinzip hat Wolfgang recht, wenn er zu älteren Distris rät, es kommt aber auf die Anwendungsprogramme an. Ich würde z.B. gerne eine neuere Version von gnucash haben wollen, wegen des besseren Kontenrahmens, müßte dann aber eine neuere glib installieren, und damit fängt dann der Ärger an (zumindest unter Yast).
Es ist ferner zu bedenken, daß die LTSP 4.0 (noch) keinen Sound kann, was schlicht ärgerlich ist (z.B. Wiedergabe von *.wav Dateien (AB)).

M.f.G. Andreas

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kroe
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Re: Welche Version (Basis + LTSP)?

Beitrag von kroe » 5. Jun 2004, 12:21

andtolle hat geschrieben:... bei Suse ist der DHCP-Server nur über Yast zu konfigurieren, was ärgerlich und einschränkend ist.
Das stimmt nicht (ganz) - ich habe bislang noch nie die eigentliche dhcp-Konfiguration bei SuSE mit Yast durchgeführt. Man kann problemlos die /etc/dhcpd.conf per Hand editieren. Was dann aber nicht geht, dass man mit Yast weitere Änderungen durchführt; dabei werden nämlich sämtliche per Hand druchgeführten Änderungen überschrieben.

Aber wie gesagt, wenn man mit Yast die dhcp-Einstellungen in Ruhe lässt, gibt es auch keine Probleme.

Gruß
kroe
Dokumentation für LTSP-SuSE-icewm, insbesondere für den Einsatz in Schulen:
--> http://www.linux-schulen.de

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Re: Welche Version (Basis + LTSP)?

Beitrag von Gast » 5. Jun 2004, 19:24

kroe hat geschrieben:
andtolle hat geschrieben:... bei Suse ist der DHCP-Server nur über Yast zu konfigurieren, was ärgerlich und einschränkend ist.
Das stimmt nicht (ganz) - ich habe bislang noch nie die eigentliche dhcp-Konfiguration bei SuSE mit Yast durchgeführt. Man kann problemlos die /etc/dhcpd.conf per Hand editieren. Was dann aber nicht geht, dass man mit Yast weitere Änderungen durchführt; dabei werden nämlich sämtliche per Hand druchgeführten Änderungen überschrieben.
Hast natürlich Recht, kroe, es ist leider nur etwas schlimmer: Schon das Ansehen unter Yast, dazu genügt ein versehentlicher Klick auf das DHCP-Server Symbol, bewirkt die Löschung.
Den Leuten zu sagen, "macht es per Hand, aber denkt dran ..." erscheint mir da als Sicherheitsrisiko.

Schönes Wochenende! Andreas

z80
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Beitrag von z80 » 14. Jun 2004, 19:44

Hallo Leute,

vielen Dank für Eure Antworten. Das hilft mir erstmal weiter.

Viele Grüße

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