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keine USB Festplatte Verfügbar in VM

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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Dolphon
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keine USB Festplatte Verfügbar in VM

Beitrag von Dolphon » 19. Apr 2007, 14:37

Hi,

ich habe mit dem VMware Converter eine VM von meinem WINXP erstellt.
Nun habe ich diese VM unter Opensuse 10.2 mit dem VMWARE Workstation gebootet.
Allerdings kann ich nun auf keine exteren USB-Festplatte zugreifen. Diese wird einfach nicht angezeigt in Windows.
Wie bekomme ich diese hin?

MFG

Dolphon

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stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 19. Apr 2007, 20:44

Mit Infos kann man das hinkriegen.

Poste die Datei mit der Endung ".vmx" aus dem Gastverzeichnis.

Welches Filesystem hat die externe Festplatte?

Ist die auch in Linux eingebunden?

Vor allem _genaue_ Versionsangaben der verwendeten Software.

towo
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Beitrag von towo » 19. Apr 2007, 20:59

Wird wohl am fehlenden usbfs der Suse liegen.
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Dolphon
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Beitrag von Dolphon » 19. Apr 2007, 21:47

Hier der Inhalt:

Code: Alles auswählen

#!/usr/bin/vmware
config.version = "8"
virtualHW.version = "4"
memsize = "512"
MemAllowAutoScaleDown = "FALSE"
MemTrimRate = "-1"
displayName = "Windows XP"
guestOS = "winxppro"
numvcpus = "1"
uuid.location = "56 4d 69 e8 1d f6 04 ec-81 17 37 ee 97 b2 92 c0"
uuid.bios = "56 4d 69 e8 1d f6 04 ec-81 17 37 ee 97 b2 92 c0"
tools.remindInstall = "FALSE"
floppy0.present = "TRUE"
floppy0.fileName = "/dev/fd0"
sound.present = "TRUE"
sound.virtualDev = "sb16"
sound.filename = "-1"
sound.autodetect = "TRUE"
usb.present = "TRUE"
ethernet0.present = "TRUE"
ethernet0.addressType = "generated"
ethernet0.connectionType = "bridged"
scsi0:0.present = "TRUE"
scsi0:0.fileName = "Windows XP.vmdk"
ide0:0.present = "TRUE"
ide0:0.autodetect = "TRUE"
ide0:0.filename = "auto detect"
ide0:0.deviceType = "atapi-cdrom"
ide0:1.present = "TRUE"
ide0:1.autodetect = "TRUE"
ide0:1.filename = "auto detect"
ide0:1.deviceType = "atapi-cdrom"
scsi0.present = "TRUE"
scsi0.virtualDev = "buslogic"

scsi0:0.redo = ""
ethernet0.generatedAddress = "00:0c:29:b2:92:c0"
sound.deviceNr = "-1"
sound.device = "/dev/dsp"
ethernet0.generatedAddressOffset = "0"

ide0:0.startConnected = "TRUE"
checkpoint.vmState = ""

workingDir = "."

tools.syncTime = "FALSE"

ide0:1.startConnected = "FALSE"
uuid.action = "create"
Die externe Festplatte ist mit Truecrypt verschlüsselt, und hat NTFS als Dateisystem.
Unte Linux kann ich diese Platte ohne Probleme mounten und schreiben/lesen.
Wird wohl am fehlenden usbfs der Suse liegen.
Wie kann ich das ändern?

towo
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Beitrag von towo » 19. Apr 2007, 21:57

Wie kann ich das ändern?
Mal google benutzen?
Signatur nach Diktat spazieren gegangen

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stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 19. Apr 2007, 21:59

Alternativ mal Workstation 6 oder Player 2 testen.

Dolphon
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Beitrag von Dolphon » 20. Apr 2007, 11:51

Seit wann gibts den den Workstation 6?
Kenne nur die 5.5.3 Version.


Wenn ich das richtig Recherchiert habe, dann muss ich mir einen neuen Kernel bauen mit usbfs.
Gibt es da keinen anderen weg?
Kann man den aktuellen Kernel nicht umpatchen?

G aus W
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Nimm den Kernel vom jengelh

Beitrag von G aus W » 20. Apr 2007, 12:10

Hallo Dolphon,

der einfachste Weg, an einen Kernel mit usbfs-Unterstützung zu kommen, ist dieser: Du verwendest einfach den Kernel vom "Suser-jengelh".

Dazu fügst Du im YAST folgende Installationsquelle hinzu:

Protokoll = FTP
Servername = ftp-1.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server = /pub/linux/misc/suser-jengelh/SUSE-10.2/
(Benutzername und Paßwort leer lassen)

Anschließend kannst Du über YAST den neuen Kernel wie ein ganz gewöhnliches Softwarepaket installieren, dazu wählst Du bei "kernel-default" den neuen Kernel von jengelh aus. Achtung: Die Kernelquellen ("kernel-source") unbedingt gleich mit aktualisieren!

Nach dem Kernel-Update ist ein Neustart nötig. Danach wirst Du ggf. Deine Grafikkartentreiber neu installieren müssen (also ggf. gleich mit vom jengelh ziehen). Und natürlich mußt Du als Root vmware-config.pl neu ausführen, aber das ist ja eh klar... oder?

Ja und dann - hast Du ganz ohne Mühe einen feinen Kernel mit USB-Support, damit klappt's auch bei VMware hervorragend. :-)
Bei der Gelegenheit ein dickes Danke an Jengelh! Du hast mir mein Linux-Leben schon sehr erleichtert!

Gruß Greg

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Beitrag von ojkastl » 20. Apr 2007, 12:40

Aufpassen, suser-jengelh bietet noch ein paar andere Sachen an, die du vielleicht erstmal nicht haben willst.

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Beitrag von Dolphon » 20. Apr 2007, 15:37

@ G und W.

Vielen Dank für die Antwort.
Was muss ich den noch alels neu installieren, außer Grafiktreiber?
(auch die NTFS Treiber?)

@Saber_Rider
Was ist denn noch alles dabei.
Hört sich so an, als ob manche Sachen Probleme machen würden.

G aus W
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Beitrag von G aus W » 20. Apr 2007, 15:43

Hallo Dolphon,

am besten zählst Du mal zweierlei kurz auf:

- was für ein System hast Du genau? Speziell: Welche Grafikkarte?
- was für Programme hast Du installiert bzw. willst Du nutzen?

Um es auf den Punkt zu bringen, ich habe damals genau wegen des usbfs den jengelh-Kernel gewählt und habe damit keinerlei Probleme. Ich mußte meine ATI-Treiber neu installieren, was aber überhaupt keine Schwierigkeiten machte (ging genauso unkompliziert wie beim Standard-Kernel). VMware-config-pl mußt Du ohnehin nach jedem Kernel-Update laufen lassen, das hat mit der Herkunft des Kernels nichts zu tun. Dafür sind eben die passenden Kernelquellen unerläßlich.

Im übrigen kannst Du, wenn Dir der neue Kernel nicht gefällt, ja jederzeit auf den alten zurückwechseln. Das ist ja eben das schöne an Linux!

Gruß Greg

ojkastl
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Beitrag von ojkastl » 29. Apr 2007, 13:45

Dolphon hat geschrieben:@Saber_Rider
Was ist denn noch alles dabei.
Hört sich so an, als ob manche Sachen Probleme machen würden.
Da die Versionsnummern einiger Pakete neuer sind als die in den anderen Repos wird halt normalerweise die jengelh-Version installiert.

Kernel, bash etc. sind neuer als im Originalsuse, da muss man eben entscheiden ob man das will.
Schau mal hier:
ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/suser- ... SUSE-10.2/

Dolphon
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Beitrag von Dolphon » 5. Mai 2007, 09:42

So, wenn ich jetzt den kernel neu kompilieren möchte, wo finde ich die Einstellungen für usbf und smb?

indutiomarus
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Beitrag von indutiomarus » 5. Mai 2007, 11:23

Hallo,

seit dem 3.5. breichst du keinen eigenen mehr Kernel machen. Einfach das Kernel-Update auf 2.6.18.8-0.3 machen.
Da ist USBFS wieder mit drin.

Nach dem Update noch den Eintrag in der fstab von noauto in auto ändern und fertig.

GzG

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Beitrag von Dolphon » 5. Mai 2007, 14:06

Habe jetzt eben schon einen neuen kernel gebacken, und paar Sachen abgeändert.
Jetzt läuft es.

Für die Zunkunft würde ich gerne wissen, was du mit "Einfach Kernel Update machen" meinst. Über YAST?

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Beitrag von indutiomarus » 5. Mai 2007, 14:58

Ja, genau das habe ich gemeint.
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