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Wine - zum weinen

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

Moderator: Moderatoren

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nwman
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Wine - zum weinen

Beitrag von nwman » 20. Jan 2007, 23:58

jaja - Thema: wichtig - erst mal lesen ...

Ausser diversen Links habe ich leider keine brauchbare Einweisung gefunden.
nehmsts nicht als Kritik zum Thema Suse sondern eher auf die Distries:
in Kubuntu konnte ich ein Win Proggi per "Open with wine" installieren. Es war dann sogar im Menu (!) eingebunden. Per open Suse10.2 mit neuem Wine Release gelang es nur mit zuviel Handarbeit. Erst per Winfile gelang es mir, die Installation zu starten.
Im Menü war allerdings nichts zu sehen - wieder Handarbeit ....
Ok, total perfekt ist natürlich nichts. Beim ersten Start des Win Proggies (Sunitaire) gab es Sound.
Anschliessend nicht mehr. Dasselbe Problem auch per Kubuntu mit einer etwas älterem Wine version. Per Google Wine AND Sound etc. gibts einige Klagen zu lesen - Lösungen hab ich nicht gefunden. Per WineLauncher kann man dibverse Soundoptone erfolglos testen. Nun habe ich per Smart die Winetools installiert. Sichtbar sind die komischerwise nirgenswo. Klar, die sind im Verzeichnis/usr/Local/winetools gelandet, aber nichts lässt sich dort mit Erfolg anstarten.
Nun ja, vielleicht habe ich von Linux zu viel erwartet. Die erste Brührung mit den aktuellen Distries inklusive Openoffice, Krusader, Gimp, Gwenview, Firefox ... ist echt super.
Aber so ein Müll wie Wine oder VMWare unter Linux ist zum weinen - hierbei meine ich den Aufwand die Anwendungern ans Laufen zu bekommen.
Z.B. VWWare unter Win zu installieren ist ein Schiss dagegen.
Wäre toll, wenn jemand einen Link hätte, wo Wine und seine Tücken kurz und klar nachzulesen ist.

danke
Klaus

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bike
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Beitrag von bike » 21. Jan 2007, 00:11

Schön zu lesen.
Was willst du uns sagen?

Viel Spass und Erfolg mit win

bike

p.s: Analphabeten haben doch soweit ich weiss auch mit win Probleme, oder?

Grothesk
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Beitrag von Grothesk » 21. Jan 2007, 00:36

Ich hab auch immer Probleme, kopete unter Windows laufen zu lassen.

Jetzt mal ernsthaft. Du erwartest, dass Programme, die man mit den wildesten Verrenkungen unter einem Betriebssystem, für das sie nicht geschrieben wurden einwandfrei funktionieren?

Sorry, aber da sind deine Erwartungen wirklich etwas weltfremd.
wine ist eine Krücke, nicht mehr. vmWare hab ich jetzt noch nie benötigt, kann ich also nix zu sagen, ob das schwer zu installieren ist.

Die Tücken von wine verändern sich von windows-Programm zu windows-Programm. Du findest für gänge Dinge immer etwas auf den Wine-Seiten. Ob da dein Solitär dabei ist wage ich mal zu bezweifeln. Nimm doch ein Solitair für Linux. Gibt doch da einiges.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 21. Jan 2007, 10:37

Kurzum: Die Winetools sind veraltet, die sollte man direkt wieder löschen.

WINE lässt sich per winecfg einrichten. Anleitung:

http://www.linuxforen.de/forums/showthr ... adid=48347&

Ansonsten kann man dem oben gesagten nur zustimmen. WINE sorgt für WINE-Krämpfe mit anschließender Ernüchterung. Es ist halt nicht Windows.

Für manche Spiele mag es gut geeignet sein, für fette Programme schon gar nicht.

Grundsätzlich ist deine Vorgehensweise falsch. Du kaufst dir einen Opel, weil dir VW nicht gefällt. Und dann fängst du an, die ganzen Zubehörteile vom VW dranzuschrauben und wunderst dich, dass es ohne Adapter nicht geht oder gar dass es gar nicht passt.

Nutze Linux und such dir Linux-Alternativen für die Windows-Programme. Gerade Mailer, Browser, Chattools, Solitairklone gibt es wie Sand am Meer. Oder bleibe bei Windows. Alles andere ist Mumpitz.

nwman
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Beitrag von nwman » 21. Jan 2007, 18:10

also was mir in Linux noch fehlt, ist ein Programm zum framegenauen Schneiden von elementary Streams (mpv + mp2). Anscheinend gibt es dafür nämlich nichts. Also muss ein Emulator her, um Cuttermaran oder Mpeg2Schnitt einzusetzen. Und wenn das nicht klappt, muss das Win (für Analphabeten s.o.) weiterhin herhalten.
Ich weiss, dass Linux viele schöne Solitairs hat. Aber es ist sicherlich erlaubt, Wine erstmal zu testen.

Stefan,
vielen Dank für Deinem Link. Das sieht sehr gut aus; da steige ich erstmal ein.

Klaus

stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 21. Jan 2007, 18:18

Schon mal avidemux2 oder projectX angeschaut?

Grothesk
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Beitrag von Grothesk » 21. Jan 2007, 18:22

Schnittprogramme gibt es auch einge. Mit cinelerra sogar ein sehr umfängliches. Das ist allerdings nichts für 'Ich klick mal was rum und dann wird das schon'. Da muss man sich wohl ausgiebig mit beschäftigen. Aber dann kann man damit sehr gut arbeiten. Nicht umsonst wird das im professionellen Rahmen eingesetzt.
Also wine lass ich für Spiele evtl. noch gelten, für alles andere gibt es i. d. R. was entsprechendes unter Linux (Wenn man denn will. Meist fehlt es nämlich am Willen, andere Wege zu gehen)

Generell gilt: Wenn nur die Hälfte der Zeit, die man für die verzweifelten Versuche, seine Windows-Software mit wine an's laufen zu bekommen in entsprechende Linux-Programme investiert würde, dann wäre schon viel gewonnen.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

nwman
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Beitrag von nwman » 23. Jan 2007, 23:51

mein abschliessender Kommentar hier dazu, denn "Multimedia" gibts ja weiter oben. Vielleicht kann jemand das Posting dann moven?
- Pjx nutze ich schon lange; es schneidet aber nicht framegenau sondern nur an Gops; Ton gibts auch keinen als Cut-Hilfe.
- AVIdemux: sehr gutes Proggi; aber wie der Name sagt in erster Linie f AVI. MPEG2 macht er auch; aber nicht mpv + mp2 (wäre aber wichtig um Tonversatz zu vermeiden)
- Cinelerra kann auch schneiden - ist aber eigentlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen, um nur Werbung zu entfernen. Vor dem MPEG Schnitt muss man leider im Terminal erst mpeg3toc starten, um ne Schnitttable aufzubauen. C. macht allerdings einen super Eindruck. Es könnte Pinnacle Studio hinter sich lassen; Zum Vergleich mit Premiere muss man sicher erst mal 10 Tage damit arbeiten. Aber Hut ab.
- DVBCut war fast das, was ich suchte um Werbung zu entfernen; er scheidet allerdings nur sekundengenau und ist daher eher ein DVB"hack".
.

stefan.becker
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Beitrag von stefan.becker » 24. Jan 2007, 00:12

Hast du 2 getrennte Streams? Die kannst du mit mplex zusammenpacken. Dann per avidemux schneiden, speichern, zur Not wieder trennen per tcextract.

Als was willst du das ganze letztlich speichern?

nwman
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Beitrag von nwman » 25. Jan 2007, 00:02

also wenn Du DVB schneiden willst, muss unbedingt erst mal sauber gedemuxed werden, sonst bleiben Bild und Ton nicht synchron (Pjx ist da das beste). Es kann sein, dass man danach wieder muxen und dann schneiden darf. Den Weg habe ich nicht probiert, weil ich die geschnittenen Video und Tonspuren direkt ins DVD Authoring Programm (bislang TE DVD Author) reinziehe.
Auf diese Weise habe ich schon 350 DVD's (DVB Schnitte und Video Konserven) gebrannt.
Dein Vorschlag kann ich mal probieren; wäre aber eine Stufe mehr bei meinen erheblichen Videomengen.

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