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VMware Server und Shared Folders

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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xerxes24
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VMware Server und Shared Folders

Beitrag von xerxes24 » 31. Dez 2006, 17:25

Hallo

In der Version "VMware Workstation" konnte ganz einfach unter Optionen des betr. Betriebssystems die "shared folders" aktivieren, damit ich zb. vom installierten Gastsystem Windows 2000 unter Netzwerkumgebung-->Gesamtes Netzwerk-->VMware Shared Folders auf das gesamte Linuxdateisystem zugreifen konnte.

Jetzt aber habe ich VMware Server installiert und hier gibt es die Option Shared Folders zum aktivieren gar nicht??? Ich sehe aber auf dem Gastsystem auch unter Netzwerkumgebung "VMware Shared Folders". Wenn ich das aber anklicke kommt nur die Fehlermeldung:

Das Netzwerk kann nicht durchsucht werden.
Das Netzwerk ist nicht vorhanden oder wurde nicht gestartet

Wie kann ich das aktivieren oder sonst wie auf die anderen Partitionen zugreifen?

xerxes24

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Thomas4000
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Beitrag von Thomas4000 » 1. Jan 2007, 12:08

VMWare Server unterstützt afaik keine Shared-Folders.
Workaround: Samba oder reale Festplatte zum Gast hinzufügen.

xerxes24
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Beitrag von xerxes24 » 1. Jan 2007, 17:08

Und wie tue ich das?

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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach » 2. Jan 2007, 10:29

Man kann VMware Zugriff auf physikalische Partitionen geben. Allerdings würden dann ja Host und Gast gleichzeitig auf derselben Partirtion arbeiten ohne etwas voneinander zu wissen. Die Folge kann eigentlich nur Datenverlust sein.

Für Samba haben wir eine eigene Forensektion. Der Zugriff zwischen Host und Gast läuft dann 'gang normal' über das Netzwerk wie als wären es zwei verschiedene PCs.
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Beitrag von xerxes24 » 2. Jan 2007, 11:30

Das mit der physikalischen Festplatte hinzufügen habe ich probiert, funktioniert aber nicht, denn nachher kann VMware das Gastsystem nicht mehr starten! Wie Du gesagt hast, weist VMware wenn man eine physik. Festplatte hinzufügt bezüglich Datenverlust ja auch darauf hin.

Ich habe auf dem Hostsystem Samba installiert und konfiguriert, sehe aber auf dem Gastsystem "Windows 2000" trotzdem im Netzwerk nur den Windows-PC. Irgendwas läuft da noch falsch!

Mischel
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Beitrag von Mischel » 2. Jan 2007, 16:24

Hallo,

ich wollte auch Daten von meiner realen Festplatte in meine mit VMware-Server betriebene virtuelle Maschine schaufeln. Da ich mich mit Netzwerken aber nicht so gut auskenne habe ich einfach eine externe USB-Festplatte dafür verwendet. VMware-Server-Maschinen können darauf zugreifen und mein Host-PC ja sowieso. Damit klappte das dann ganz gut. Ist halt ein kleiner Umweg^^.

Grüße
Michael

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Beitrag von jengelh » 5. Jan 2007, 00:48

Martin Breidenbach hat geschrieben:Man kann VMware Zugriff auf physikalische Partitionen geben. Allerdings würden dann ja Host und Gast gleichzeitig auf derselben Partirtion arbeiten ohne etwas voneinander zu wissen. Die Folge kann eigentlich nur Datenverlust sein.
Man muss halt nur zusehen dass sie nicht gleichzeitig gemountet sind. Dann passt das schon. Oder man verwendet z.B. gfs2 als Dateisystem, das für sowas konzipiert wurde.

joka
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Shared Folder von Windows-Gast mit CIFS in Linux einbinden

Beitrag von joka » 23. Jun 2007, 15:43

Thomas4000 hat geschrieben:VMWare Server unterstützt afaik keine Shared-Folders.
Workaround: Samba oder reale Festplatte zum Gast hinzufügen.
Es geht auch ohne Samba und ohne externe Platte:

Auf dem Windows-Gast muss hierfür ein Ordner (z.B. "Gemeinsame Dokumente") im Netzwerk freigegeben werden (Explorer->Eigenschaften->Freigabe). Freigabename wählen, z.B. "SharedDocs".

Vom Linux-Host kann man dann das Verzeichnis auf dem Windows-Gast wie folgt mounten*:

Code: Alles auswählen

mount -t cifs //<IP-Adresse-des-Gasts>/<Freigabename> <Verzeichnis>  -o guest
Dieses Beispiel funktioniert so mit Windows XP Home. Ggf. müsste noch der Workgroup- oder Domainname, Username und Password mit angegeben werden (siehe Manpage von mount.cifs):

Code: Alles auswählen

mount -t cifs //<IP-Adresse-des-Gasts>/<Freigabename> <Verzeichnis>  -o guest,username=<Workgroup>/<User>%<Password>
Mehr Komfort bietet der entspechende Eintrag in die /etc/fstab, zum Beispiel:

Code: Alles auswählen

//172.16.121.130/SharedDocs /home/joka/Windocs cifs    noauto,user,guest      0 0
Der Ordner wird dann auf dem KDE- oder GNOME-Desktop als Netzordner-Symbol dargestellt und kann per Mausklick gemountet werden. In openSUSE 10.2 muss man zuvor noch das s-Bit für /sbin/mount.cifs und /sbin/umount.cifs setzen (in Ubuntu war das nicht nötig):

Code: Alles auswählen

# chmod a+s /sbin/mount.cifs /sbin/umount.cifs
Mountoption noauto heißt, nicht beim Systemstart mounten (weil dann VMWare nicht läuft), user bedeutet jeder Benutzter darf das Verzeichnis mounten, wenn er dessen Owner ist.

*) Achtung: das smbfs-Filesystem wird ab openSUSE 10.2 nicht mehr unterstützt!
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