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[Gelöst]Frage zu image-backup mit "dd"

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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gm2601
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[Gelöst]Frage zu image-backup mit "dd"

Beitrag von gm2601 » 11. Aug 2006, 18:32

Hallo Experten,
nachdem ich nun doch 2x mit mkCDrec zufriedenstellend auf Tape sicherte (danke ok2pus!), hat mich Murphy besucht :evil: (PWRS-vom Tape hin)
Nun habe ich eine hda, 80 GB (aktiv) und eine neue hdb, 200GB (noch frei verfügbar)
Hda ist so eingeteilt:

Code: Alles auswählen

Platte /dev/hda: 82.3 GByte, 82348277760 Byte
255 heads, 63 sectors/track, 10011 cylinders
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/hda1               1        1305    10482381    7  HPFS/NTFS
/dev/hda2   *        1306        2611    10490445   83  Linux
/dev/hda3            2612        2742     1052257+  82  Linux Swap / Solaris
/dev/hda4            2743       10011    58388242+   f  W95 Erw. (LBA)
/dev/hda5            2743        6372    29157943+  83  Linux
/dev/hda6            6373       10011    29230236   83  Linux
Brauch ich nun, oder gibt es eine bevorzugte Blocksize für "dd", damit mit alle(!) Partitions erhalten bleiben, wenn ich per dd die gesamte hda nach hdb sichern will. Die Frage zielt besonders auf den MBR der WIN-Part und auch den swap u.ä. Kümmert sich dd überhaupt um FS-Strukturen oder ist das ein reiner sector- bzw blockkopierer (so habe ich dd immer verstanden, zweifle aber ein wenig an mir) Kann man denn in eine 85GB-hdb Partition unterschiedliche FS aus hda packen?
Zuletzt geändert von gm2601 am 15. Aug 2006, 12:52, insgesamt 3-mal geändert.
Viele Grüße
gm2601
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SP
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Beitrag von SP » 11. Aug 2006, 20:58

Soweit ich weiß, kopiert dd die Daten binär, ohne auf Dateisysteme zu achten. Daher würde ich sagen, dass du die Angabe der Blocksize auch weglassen kannst.

Wenn du die komplette hda nach hdb kopierst, gibt es möglicherweise Probleme mit den unterschiedlichen Größen der Festplatten, daher würde ich auf hdb eine Partition erstellen und hda als Image-Datei auf diese Partition kopieren.

dd if=/dev/hda of=/mnt/hdb1/backup.bin

Gruß sp
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Beitrag von robi » 12. Aug 2006, 14:30

Ich werde nicht so ganz schlau draus was du hier machen willst.
dd kopiert physikalisch, das heist es wird jedes Byte von a nach b kopiert, und da ist alles dabei was du mit a bestimmst. hat dein a einen MBR mit einem Patitiontable und mehrere Filesysteme, dann hat auch dein b genau diese Struktur, Größe und Einteilung. Ist dein a nur eine Partition dann ist auf b dann auch nur der Inhalt dieser Partition, also den Kopfblock der Partition und das darin liegendes Filesystem mit all seinen Daten und in genau der selben Struktur. Nur wenn b größer ist als a dann hast du b erstmal auf die größe von a künstlich reduziert. ist b kleiner als a dann wird auf b der Rest einfach weggeschnitten und später als fehlerhaft auffallen. Die Blocksize bei dd bestimmt nur, wie groß die Blöcke sind die jedes mal angefasst und kopiert werden. ob du da eine Blocksize von 53Byte oder 64KB einstellst, das Ergebniss ist bei solchen Aktionen zwischen Festplatten immer die gleiche, nur die Geschwindigkeit wird evtl. stark unterschiedlich.
Was gm2601 vorgeschlagen hat, währe eine Möglichkeit ein komplettes physikalisches Backup der hda zu machen, wird aber auf hdb nicht mit normalen Mitteln anzufassen sein, sondern muss erst wieder mit dd zB. auf eine andere Platte kopiert werden, um normal damit arbeiten zu können.

Physikalische Backups macht man nur in absoluten Sonderfällen, zB wenn ein Programm direkt mit RAW-Device arbeitet (zB bestimmte Datenbanken), wenn man ein defektes Filesystem hat bevor man versucht es zu reparieren oder wenn man eine baugleiche Festplatte clonen will.
Für ein normales Backup ist dd wenig geeignet. Und immer bedenken: Physikalische Kopien sollten möglichst immer im Offlinezustand gemacht werden., Das bedeutet: eine Platte die man mit dd clonen will, sollte nicht aktuell vom Betriebssystem in Benutzung sein.

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gm2601
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Things have changed !!

Beitrag von gm2601 » 12. Aug 2006, 20:53

Danke Euch beiden!
Habe heute den dd-Versuch durchgeführt, hat auch gut geklappt (aber nur der dd) Im Anschluß war irgendwas im bootbereich hinüber ...

Code: Alles auswählen

...Grub loading stage 1.5.
...Error 17 
und zwar von HDD-0 (hda) UND von HDD-1 (hdb), nach Ausbau der 200GB-hdb wurde der Grub-error auf Error 21 "befördert".Nun habe ich in meiner Not meine olle 4GB mit 9.1 eingebaut um mit Euch in Kontakt treten zu können.
Wie komm ich wieder an meine beiden 10.1 Systeme ran??? H E L P (ich weiß, das soll man hier nicht betonen, aber.... :cry: )
Mache neuen thread in Install auf.
Viele Grüße
gm2601
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Re: Things have changed !!

Beitrag von robi » 12. Aug 2006, 21:12

gm2601 hat geschrieben: Habe heute den dd-Versuch durchgeführt, hat auch gut geklappt (aber nur der dd) Im Anschluß war irgendwas im bootbereich hinüber ...
Operation erfolgreich abgeschlossen, Patient tot.
Da jetzt niemand genau wissen kann, was du jetzt im Einzelnen genau gemacht hast, ist das schwierig. Eigentlich hätte ich gedacht, dass hier im Forum schon genügend Warnungen vor dem Gebrauch eines so mächtigen Befehls wie dd stehen, aber scheinbar reicht das immer noch nicht aus, um euch davor abzuschrecken.

Bleibt dir jetzt erst mal nichts weiter, als von deinem 9.1 oder von CD zu booten und mit fdisk nachzusehen was überhaupt für Partitionen noch da sind. Solltest du noch Partitionen findest, dann erst mal versuchen sie zu mounten. Wenn das noch funktioniert dann besteht noch eine Chance das wieder hinzubiegen. Aber untersuch erst mal deine Plattenstruktur.

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Beitrag von SP » 12. Aug 2006, 21:12

Wenn du eine SuSE CD oder DVD hast, kannst du das System davon starten. Also die CD/DVD einlegen, davon booten und "Installiertes System starten" bei der Installation auswählen.

EDIT: Zu langsam
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Beitrag von gm2601 » 12. Aug 2006, 21:32

SuSe 10.1 LiveDVD kann ich booten, kann auch alle parts mit fdisk -l sehen UND mounten, nur booten will der Mist nicht. Ich glaube meine Daten sind OK.

Code: Alles auswählen

Platte /dev/hda: 82.3 GByte, 82348277760 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 10011 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 * 512 = 8225280 Bytes

   Gerät Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/hda1               1        1305    10482381    7  HPFS/NTFS
/dev/hda2   *        1306        2611    10490445   83  Linux
/dev/hda3            2612        2742     1052257+  82  Linux Swap
/dev/hda4            2743       10011    58388242+   f  W95 Ext'd (LBA)
/dev/hda5            2743        6372    29157943+  83  Linux
/dev/hda6            6373       10011    29230236   83  Linux

emil2:~/hda2/boot/grub # more menu.lst
# Modified by YaST2. Last modification on Do Jul 13 17:51:27 CEST 2006

color white/blue black/light-gray
default
timeout 8
gfxmenu (hd0,1)/boot/message

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title SUSE Linux 10.1
   [b] root (hd0,1)[/b]
    kernel /boot/vmlinuz [b]root=/dev/hda2[/b] vga=0x314 resume=/dev/hda3 splash=no  showopts
    initrd /boot/initrd

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: Linux (/dev/hdb2)###

title Linux (/dev/hdb2)
    [b]root (hd0,1)[/b]
    kernel /boot/vmlinuz [b]root=/dev/hdb2[/b] vga=0x314 splash=verbose desktop resume=/dev/hdb2 showopts
    initrd /boot/initrd

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: windows###
title Windows
    chainloader (hd0,0)+1

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: floppy###
title Diskette
    chainloader (fd0)+1

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- SUSE Linux 10.1
    root (hd0,1)
    kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda2 vga=normal showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume nosmp noapic maxcpus=0 edd=off 3
    initrd /boot/initrd

?? Hängts am feffgedruckten in menu.lst??
Viele Grüße
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Beitrag von SP » 12. Aug 2006, 21:38

Ich würde sagen das kann so nicht ganz stimmen, aber ist wahrscheinlich nicht der Grund für den Error. Versuch doch mal, Grub mit grub-install /dev/hda neu zu installieren und dann zu booten. Wenn das geht, kannst du dir ja die menu.lst nochmal anschauen.
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Beitrag von gm2601 » 12. Aug 2006, 21:49

Code: Alles auswählen

emil2:~ # /usr/sbin/grub-install /dev/hda
/usr/lib/stage1: Not found.
...sagt er :(
Viele Grüße
gm2601
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Beitrag von robi » 12. Aug 2006, 22:03

Ich würde folgendes versuchen
/dev/hda2 mounten als /mnt
im der menu.lst würde ich mal bei
default 0
und den ganzen Teil mit der hdb rausschmeißen, da sind definitiv Fehler drin.

Dann

Code: Alles auswählen

cd /
chroot /mnt /bin/bash
/usr/sbin/grub-install /dev/hda
exit
reboot und schaun ob grub von der richtigen Platte und das richtige menu kommt, und ob sich hda problemlos booten lässt.

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Beitrag von Martin Breidenbach » 12. Aug 2006, 22:11

Ich habe mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen.

Hier noch etwas Senf dazu:

dd kopiert ohne Rücksicht auf z.B. die Plattengeometrie (Köpfe/Spuren/Zylinder).

Wenn man mit dd eine Kopie macht auf eine andere Platte gleicher Größe aber anderer Geometrie dann wird diese Kopie wahrscheinlich nicht laufen.
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !

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Beitrag von gm2601 » 12. Aug 2006, 22:26

ach Martin, wem sagst Du das...
soll ich mich sebst zitieren?
...die frei von jedem Basiswissen
begegnen ALLEN Hindernissen...." usw :mrgreen:
Viele Grüße
gm2601
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Beitrag von gm2601 » 12. Aug 2006, 22:47

robi hat geschrieben:Ich würde folgendes versuchen
/dev/hda2 mounten als /mnt
im der menu.lst würde ich mal bei
default 0 <<< Das hab ich nicht ganz verstanden
und den ganzen Teil mit der hdb rausschmeißen, da sind definitiv Fehler drin. <<< Das hab ich gemacht.
Dann

Code: Alles auswählen

cd /
chroot /mnt /bin/bash
/usr/sbin/grub-install /dev/hda
exit
reboot und schaun ob grub von der richtigen Platte und das richtige menu kommt, und ob sich hda problemlos booten lässt.
robi
Den Code auch UND das hat geklappt!! :D
Wenn ich euch nicht hätte
D A N K E !!
Dann kann ich morgen ja meine dicke Platte wieder einbauen und weiterexperimentieren.
Viele Grüße
gm2601
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Beitrag von robi » 12. Aug 2006, 23:01

Martin Breidenbach hat geschrieben: Wenn man mit dd eine Kopie macht auf eine andere Platte gleicher Größe aber anderer Geometrie dann wird diese Kopie wahrscheinlich nicht laufen.
So schlimm ist es nun auch nicht, da moderne Platten heute nicht mehr über die Physik selbst sondern über eine logische Aufteilung angesprochen werden. Aber fakt ist eins.

dd heißt Copie und Convert und wurde nicht für Backupaufgaben entwickelt sondern ist ein uraltes Tool für Spezialaufgaben und zum Konvertieren von Daten zwischen verschiedenen Systemen.
dd sollte für alle die sich nicht 750%ig sicher sind, was dieser Befehl macht, nur eingesetzt werden, wenn der Befehl speziell für diese eine Aufgabe für ihn speziell zusammengestellt ist. Es kann wirklich viel schief laufen.

Also würde ich empfehlen, diesen Befehl in Zukunft auch hier nicht im Club unbedingt für alles und jede Aufgabe empfehlen.
gm2601 hat geschrieben: Wenn ich euch nicht hätte
D A N K E !!
Dann kann ich morgen ja meine dicke Platte wieder einbauen und weiterexperimentieren.
Und der Nächste der mit dd seine Platte zerschießt, dem wird zur Strafe und zur allgemeinen Abschreckung nicht geholfen. :wink:

robi

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Beitrag von gm2601 » 13. Aug 2006, 11:06

Seid doch micht so streng mit uns DAUs, denkt christlich:
selig sind die Armen in Linux,
denn Ihrer ist die Forenhilfe...
oder so ähnlich. :D
robi hat geschrieben:Und der Nächste der mit dd seine Platte zerschießt, dem wird zur Strafe und zur allgemeinen Abschreckung nicht geholfen. Wink
Es war doch "nur menu.lst". Im Übrigen rufst Du hier die Allgemeinheit zum Verfassungsbruch auf: In einem Rechtsstaat sind Kollektivstrafen verboten (Ausnahmen wie Steuerzahler, gegängelte Auto/Mopedfahrer... bestätigen die Regel :mrgreen: )
Viele Grüße
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Beitrag von SP » 14. Aug 2006, 16:13

Nur um nochmal sicher zu gehen, man kann doch aber auf folgende Art ein Backup machen oder?

Man kopiert die komplette Festplatte als Image-Datei mit dd auf eine größere Festplatte (auf der eine Partition mit Dateisystem existiert), und kopiert dann später das Image wieder auf die kleine Platte zurück, um den Zustand wiederherzustellen.

Will nur wissen, ob ich da was falsch mache.

Gruß sp
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Beitrag von robi » 14. Aug 2006, 17:22

SP hat geschrieben:Nur um nochmal sicher zu gehen, man kann doch aber auf folgende Art ein Backup machen oder?
Man könnte auch heute noch Lochkarten benutzen.:wink:

Klar geht da s, nur was das mit dem Filesystem gemeint ist? Na ich glaube da hast du dich unglücklich ausgedrückt.
Solche Sicherungen sind unpraktisch und nicht effektiv.
Man macht sie zB wenn ein Filesystem auf der Platte einen Treffer hat und man versuchen will das Filesystem zu reparieren, wenns schief geht, dann spielt man das Image wieder zurück und kann neu versuchen. Aber ansonsten sind solche Sicherungen aber wenig nützlich.

Wenn wirklich mal was in die Hose geht, und man die Platte tauschen muss, man bekommt dann mit Sicherheit nur eine Größere zu kaufen. Das Image zurückspielen und schon hat man seine größere Platte um die Differenz kastriert. Ob das Backup auf Anhieb läuft ist auch fraglich, oder bist du sicher, das die Partitionen die du mit dd sicherst auch wirklich zu diesem Zeitpunkt nicht gemountet sind. .........und und und und so geht das weiter.

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Beitrag von gm2601 » 14. Aug 2006, 18:31

robi hat geschrieben:Man könnte auch heute noch Lochkarten benutzen.Wink
...So ein Lochkartenleser jup,jup.jup, beim Karteneinzug.. ist eine lustige Sache, war aber knapp vor meiner Zeit :D
Aber die Diskussion nähert sich dem Punkt, zu dem ich möchte: Ein Backup, der nach einem crash, sagen wir in 1..2 Std wieder auf einer neuen Platte ist. Und zwar ohne tausend Anpassungen, configs und sonstigem -meist längst vergessenen- Schnickschnack wiederholen zu müssen. Da würde mich auch nicht stören wenn meine neue Disk von nxGB auf die vorhergehabten xGB, die mir auch schon reichten geschrumpft wird. Da haperts m.E. gewaltig, (fast) unabhängig vom OpSys. Z.Zt experimentiere ich mit mkcdrec, bin aber zu feige das Zeug zurückzuspielen, um mir im Fehlerfall alles zu plätten.
Viele Grüße
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Beitrag von robi » 14. Aug 2006, 19:00

@gm2601 Na ja, ich seh schon, dir ist dd so leicht nicht auszureden.

Vielleicht noch einen Vergleich:
Zwei Männer sitzen in einer Bar am Tresen und unterhalten sich ganz belanglos mit einer netten Frau. Der eine sichert sich ihr Weinglas, um Fingerabdrücke und Speichelproben für eine DNS Untersuchung zu bekommen, der andere schreibt sich nur ihren Namen die Anschrift und Telefonnummer auf. Was meinst du: Beim wem ist die Chance größer, dass er sie wiedersieht?

robi

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Beitrag von gm2601 » 14. Aug 2006, 20:15

robi hat geschrieben:@gm2601 Na ja, ich seh schon, dir ist dd so leicht nicht auszureden.
Vielleicht noch einen Vergleich:
Zwei Männer sitzen in einer Bar am Tresen und unterhalten sich ganz belanglos mit einer netten Frau. Der eine sichert sich ihr Weinglas, um Fingerabdrücke und Speichelproben für eine DNS Untersuchung zu bekommen, der andere schreibt sich nur ihren Namen die Anschrift und Telefonnummer auf. Was meinst du: Beim wem ist die Chance größer, dass er sie wiedersieht?robi
Beim ersten, wenn die Indizien für einen Haftbefehl reichen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
...dd...ist mir sehr wohl auszureden, wenn man obige Vorgaben eleganter erreichen kann ... Suggestions welcome :D
PS: Du solltest mal nach "des menschen kinn ist seither glatt" googeln, da findest Du einiges von Eugen Roth, was Deinem Ansatz mit der Frau nahekommt.
Viele Grüße
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