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Mehrere Grafikarten im Server

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

Moderator: Moderatoren

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dshks

Mehrere Grafikarten im Server

Beitrag von dshks » 13. Jun 2006, 17:32

Hallo,
es gibt da eine Möglichkeit mehrere Grafikkarten mit jeweils 2 Ausgängen in einen Server einzubauen. Baue ich zB 5 solche Grafikkarten ein, so kann ich 10 Monitore anschließen. Die Tastatur und Maus werden jeweils per USB eingebunden.
Es gibt da einen (?) Anbieter (Name ist mir im Moment entfallen), der solcherlei Lösungen anbietet.
Frage: Hat jemand damit Erfahrunegen gesammelt?

Bei einem Klassenraum mit ca 30 Arbeitsplätzen müsste ich dann 3 Server aufsetzen. Diese Server können aber moderat ausgestattet sein. Um mit 30 Arbeitsplätze mit einem LTSP-Server zu arbeiten, ist eine Dual-CPU Voraussetzung, so meine Erfahrungen. Fällt zudem einmal ein Server aus, so können 20 andere noch weiter arbeiten.

cu

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dshks

Beitrag von dshks » 14. Jun 2006, 16:54

HI,
ich habe noch einmal gegoogelt.
Das ganze nennt sich multiseat.
Neben händischer Konfiguration gibt es auch eine Firma, die das macht.
Mehr Infos : http://userful.com/
Preise, keine Ahnung?

cu

Dr. Glastonbury
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Beitrag von Dr. Glastonbury » 15. Jun 2006, 21:47

Hi dude,
ich kann dir zwar nicht so ganz folgen, aber für 30 Rechner reicht eigentlich schon ein relativ günstiger Server um die 700€, wenn du ihn dir selber zusammenbaust. Wenn du allerdings 3 Server zusammenbauen willst, dann wird das wesentlich teurer.

Ich weiß zwar auch nicht genau, was genau du so rechenintensieves machst, aber die beiden Terminalserver, die ich betreibe sind einmal für 15 Rechner ( AMD64@3200 mit 1GB RAM) und einmal für 30 Rechner ( Xeon@3000MHz, 1GB RAM). Beide Server sind eingelich selten am Anschlag. Auf ihnen wird gesurft, Linux geschult und am 15-Client-Server werden verschiedene Lernprogramme ausgeführt.

Das Argument der Ausfallsicherheit ist auch nicht gerade das beste^^ - das letzte Mal, dass mir ein LTServer ausgefallen war ist vor nem Jahr gewesen, als die Festplatte von der Xeon-Maschine nicht mehr wollte. Das ließ sich aber Dank schnellem Lieferservice von HP auch sehr schnell beheben...

Ansonsten könntest du aber mal in die c't 10/2006 gucken - wenn du die noch bekommst. Da war ein ziehmlich langer Artikel über das, was du vor hast (zwar nur mit 2 Monitoren, aber das ist denke ich skalierbar)...
Das Leben: hasse oder ignoriere es, lieben kannst du es nicht.

dshks

Beitrag von dshks » 16. Jun 2006, 16:05

Hallo,

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aber für 30 Rechner reicht eigentlich schon ein relativ günstiger Server um die 700€, wenn du ihn dir selber zusammenbaust. 
(....)einmal für 30 Rechner ( Xeon@3000MHz, 1GB RAM). Beide Server sind eingelich selten am Anschlag. Auf ihnen wird gesurft, Linux geschult und am 15-Client-Server werden verschiedene Lernprogramme ausgeführt. 
Das ist bei mir mir nicht so. Wenn alle Terminals besetzt sind, dann geht der Server (2xXeon 2,6GHz, 3GB Ram, 1GB Nic, 2 x 10k SATA-Platten als Raid0) in die Knie - insbesondere beim Start der Programme -, dass zB bei Firefox oder OO.org leicht bis zu 3 Minuten dauern kann. Danach ist allerdings ein zügiges Arbeiten möglich.
Ausfälle gab es zweimal (nämlich Stromausfall :wink: ) innerhalb von 3 Jahren.
Die Kosten betragen nicht 700 Euro sondern liegen wohl eher im Bereich von 2000 Euro.
Die Server, die ich für so eine Konfiguration benötigen würde, sind im Pronzip PCs von der Stange zu 250 Euro das Stück (+ Graka + USB-Hub). Und sollte tatsächlich einer ausfallen, so laufen 2 immer noch weiter.

Interessant ist aber: weniger Kabelsalat, weniger Lärm durch weniger Lüfter, mehr Platz auf den Tischen, weniger Stromverbrauch, weniger Nics, kleinere Switche ... .

Aber ich will es erst einmal austesten. Danke für den Tipp mit der ct.

cu ernst

Dr. Glastonbury
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Beitrag von Dr. Glastonbury » 16. Jun 2006, 19:17

Nur weil ichs noch grade lese - den start von Programmen konnte ich an den beiden Terminalservern von mir unheimlich beschleunigen, seitdem ich prelinke. Damit startet OpenOffice, wenn man es an einer Workstation startet in 4 Sek. wenn man es an mehreren startet ist es auch nach etwa 30 Sek. offen.

Prelink ist zwar nicht wiirklich sicher, nachdem man aber an den Terminals dank Kiosktool, Quotas, und automatischem zurücksetzen der Homes eh nicht viel machen kann (shell ist im Moment deaktiviert), sehe ich das Risiko als kalkulierbar an. In den log-Files war bisher noch nichts verdächtiges^^.
Das Leben: hasse oder ignoriere es, lieben kannst du es nicht.

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