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Kernel 2.6.16: Gedenkminute beim Booten

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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bringha
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Kernel 2.6.16: Gedenkminute beim Booten

Beitrag von bringha » 1. Mai 2006, 22:32

Hallo Gemeinde,

habe in den letzten Tagen meine Suse 9.1 von Kernel 2.6.5 auf 2.6.16 migriert. War zwar etwas mühsam, habe jetzt aber wieder subfs und ACL bei reiserfs am laufen, auch der snd_intel8x0 beschwert sich nicht mehr.

Einziger nerviger Punkt: beim Booten legt der Kernel eine ziemlich lange Gedenkminute ein:

Die klogd Ausgabe zeigt keine Auffälligkeiten:
.
.
<6>Starting balanced_irq
<4>Using IPI Shortcut mode
<6>md: Autodetecting RAID arrays.
<6>md: autorun ...
<6>md: ... autorun DONE.
<5>RAMDISK: Compressed image found at block 0
<4>VFS: Mounted root (ext2 filesystem).
<6>input: ImPS/2 Logitech Wheel Mouse as /class/input/input2

*** hier hängt er dann für bis zu mehrere Minuten ****

<5>ReiserFS: hda3: found reiserfs format "3.6" with standard journal
<5>ReiserFS: hda3: using ordered data mode
<5>ReiserFS: hda3: journal params: device hda3, size 8192, journal first block 18, max trans len 1024, max batch 900, max commit age 30, max trans age 30
<5>ReiserFS: hda3: checking transaction log (hda3)
<5>ReiserFS: hda3: Using r5 hash to sort names
<4>VFS: Mounted root (reiserfs filesystem) readonly.
<5>Trying to move old root to /initrd ... /initrd does not exist. Ignored.
<5>Unmounting old root
<5>Trying to free ramdisk memory ... okay
.
.

Die Kernel Changelogs geben auch nicht wirklich etwas her, woran das liegen könnte

Hat jemand eine Idee, wie man das tweaken könnte?

Beste Grüße
bringha
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panamajo
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Beitrag von panamajo » 2. Mai 2006, 00:43

Wenn /dev/hda3 eine recht große Partition ist liegt das an reiserfs.

jengelh
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Beitrag von jengelh » 2. Mai 2006, 20:56

Schau auf's Datum: 01.06.2005. Gesetzlicher Feiertag und dazu (ironischer) Tag Der Arbeit. :D

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Beitrag von bringha » 7. Mai 2006, 18:20

Hm.... wenn es an der Größe des FS hängen würde hätte er es beim alten Kernel doch auch tun müssen oder? Hat er aber nicht! Kann es auch daran liegen, dass resiserfs als KM geladen wird anstatt fest reinkompiliert zu sein? Ist nämlich echt nervig ....

Freue mich auf Reply!

BR bringha
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Beitrag von panamajo » 7. Mai 2006, 19:38

bringha hat geschrieben:Hm.... wenn es an der Größe des FS hängen würde hätte er es beim alten Kernel doch auch tun müssen oder?
Nicht unbedingt. Es gab Änderungen im reiserfs Modul wodurch das mounten von reiserfs Partitionen deutlich länger dauert als bei früheren Versionen (und anderen fs).

Bei einem (nach heutigen Maßstäben) langsamen Rechner kann das schon spürbar dauern.

Zum Testen einfach als root die Partition umounten und dann wieder meounten, wenn das ähnlich lang wie beim booten dauert dann liegt es an reiserfs.

jengelh
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Beitrag von jengelh » 8. Mai 2006, 00:05

Lange ist eher realtiv. Selbst eine 120 GB reiser3 Partition auf einem 400 MHz System zu mounten dauert unter einer Minute. Allerdings braucht eine 2 TB r3 schon fast drei Minuten (unter VMware bei 1667 MHz), meiste davon ist Disk-Activity.

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Beitrag von bringha » 11. Mai 2006, 11:22

Hi,

habe da nochmal etwas gemessen, also:

habe Pentium4 mit 3GHz und RAM reichlich. Die Gedenkminute ist zwischen 240 und 260sec lang. Meine Partition ist ca 30 GB groß

Unmounten root partition???? wie kann ich die dann wieder mounten? Ich habe doch dann keine platte mehr, wo das mount Kommando draufsteht und ausserdem keine RAM Disk mehr ? Habe keine extra /boot partition

Beste Grüße
bringha
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Beitrag von panamajo » 11. Mai 2006, 12:13

bringha hat geschrieben:habe Pentium4 mit 3GHz und RAM reichlich. Die Gedenkminute ist zwischen 240 und 260sec lang. Meine Partition ist ca 30 GB groß
Dann wird der Grund ein anderer sein, bei den Specs dürfte das vielleicht 1-2s dauern.

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Beitrag von jengelh » 11. Mai 2006, 14:14

Ja ne in 240 sec krieg ich ja 4 TB gemountet. Ich hab mir nochmal dein Log angeschaut, und das ganze gleich nochmal experimentell überprüft.

Code: Alles auswählen

# mdadm -D /dev/md0
...
Raid Level : linear
Array Size : 3983669632 (3799.12 GiB 4079.28 GB)
...
# time mount /dev/md0 /mnt
ReiserFS: md0: found reiserfs format "3.6" with standard journal
<** HIER - und nicht woanders - dauert's lange **>
...
real 2m48.384s
Wenn deine Pause also schon vor "format 3.6" ist, dann hast du ein Problem mit der Maus.

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Beitrag von bringha » 14. Mai 2006, 10:30

All
Irgend eine Idee wie ich da weiter machen kann, um den Fehler weiter einzugrenzen ??? Habe die Maus mal spässchenhalber abgezogen beim Booten, hat aber nix bewirkt. Ist ne Maus, die über einen USB-Stecker und einen PS2 Adapter im Mousport steckt (logitech Wheelmouse M-BJ58).

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Beitrag von jengelh » 14. Mai 2006, 16:10

Nimm mal das Mausmodul aus der initrd und versuch's nochmal.

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Mousmodul ais initrd nehmen ....

Beitrag von bringha » 14. Mai 2006, 18:43

.... habe erst einen Pinguin .....

wie mach ich dat denn ??? :roll:

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Beitrag von mechanicus » 19. Mai 2006, 14:00

bringha hat geschrieben:Habe die Maus mal spässchenhalber abgezogen beim Booten, hat aber nix bewirkt. Ist ne Maus, die über einen USB-Stecker und einen PS2 Adapter im Mousport steckt (logitech Wheelmouse M-BJ58).
Nicht abziehen, sondern eine andere PS2-Maus ohne USB-Adapter verwenden.

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Das mit der Maus ....

Beitrag von bringha » 23. Mai 2006, 21:41

.... habe ich jetzt mal ausprobiert, brachte aber nichts.

Habe aber stattdessen was anderes probiert: Ich habe einen 2.6.16.9er gebaut, bei dem ich das Modul reiserfs fest reinkompiliert habe - und gucke mal staun: Alles rattert gleich schnell durch.

So und nun nochmal ne Frage: Warum wartet er so lange bis er das Modul reiserfs lädt, wenn als Kernelmodul konfiguriert? So langsam gehen mir die Ideen aus. Gibt es irgendwie die Möglichkeit den klogd geschwätziger zu machen, vielleicht gibt er ja sowas wie .... waiting on disk .... oder sowas aus.

Freue mich über jeden Input

Beste Grüße
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