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Linux auf ungewöhnlichen Systemen

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

Moderator: Moderatoren

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user42
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Linux auf ungewöhnlichen Systemen

Beitrag von user42 » 21. Apr 2006, 23:32

Mal eine Frage an die kernel h4xx0r...

Wenn man sich wirklich dahinterklemmen würde, wie klein könnte man den kernel kriegen, wenn er wirklich nichts anderes tun können muß als terminal für ein anderes linux-system spielen?

-Tom
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Lord_Levithanius
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Beitrag von Lord_Levithanius » 21. Apr 2006, 23:45

Würde mich auch mal interessieren. Dann könnte ich mal mein 486er Notebook rauskramen. hrhr ;)

jengelh
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Re: Linux auf ungewöhnlichen Systemen

Beitrag von jengelh » 21. Apr 2006, 23:53

user42 hat geschrieben:Linux auf ungewöhnlichen Systemen
Wenn man sich wirklich dahinterklemmen würde, wie klein könnte man den kernel kriegen, wenn er wirklich nichts anderes tun können muß als terminal für ein anderes linux-system spielen?
Je nachdem, wieviel Extras du einbüßen willst... formuliere ich es mal so wie ein Werbeprospekt:

"2.6.17-rc2, i386-CPU, rtl8139 und IPV4: ab 479KB"

was heißt: mehr (500KB, 600KB, ...) kann es immer werden. Hey, sogar ein Retail-Price (479 statt 480). :-)
Kommt natürlich auch auf das "ungewöhnliche System" an, wie groß das wird. CPU-Instruktionen brauchen halt gewissen Platz.

Macht euch keine Illusion, das ist alles schon passiert. Der hier [#1] [#2] läuft schon, ein 850KB großer 2.6.13 auf 20 MHz/5 MB RAM. Kompiliert mit IDE/FAT, squashfs, swap, TCP/IP über Parallelport... und was man halt noch so braucht.

user42
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Beitrag von user42 » 22. Apr 2006, 23:23

Lord_Levithanius hat geschrieben:Würde mich auch mal interessieren. Dann könnte ich mal mein 486er Notebook rauskramen. hrhr ;)
Ich hatte ehrlich gesagt mehr an einen 8086 gedacht... hat das schon mal wer versucht?

und was das einbüßen angeht: Wie gesagt er soll nichts tun als als Terminal fungieren. Er kann also alles einbüßen, was ihm der host abnehmen kann.
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panamajo
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Beitrag von panamajo » 23. Apr 2006, 00:01

user42 hat geschrieben:Ich hatte ehrlich gesagt mehr an einen 8086 gedacht...
No way.
Dem 8086 fehlen die notwendigen Voraussetzungen bzgl. Adressraum, Context-switching etc.
Linux geht unter x86 erst ab 386.

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moenk
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Beitrag von moenk » 23. Apr 2006, 00:14

Für ein Terminal kann man auch eine DOS-Diskette mit Treiber und Telnet verwenden.

user42
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Beitrag von user42 » 23. Apr 2006, 12:55

Klar, aber wo ist dabei der Spass? Außerdem glaub ich weniger, daß ich ein DOS auftreiben werde, das auf men Commodore PC-1 läuft und Telnet mitbringt... Schätze, da werden wir selber ein Skelleton OS basteln müssen, wie? Hatte gehofft, daß ich da vom guten alten Linux ausgehen könnte, aber wenn's nicht geht... Schätze, ich werd's mal mit einem modifizierten BIOS versuchen. Müsste eigentlich auch ohne OS gehen. Ich muß dann nur noch rausfinden, wie ich dem Host klarmache, daß das Ding da an seinem Comport ein Terminal sein soll... Hat zufällig irgendwer ne Spezifikation für ein Standardterminal rumliegen?
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TheTuxKeeper
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Beitrag von TheTuxKeeper » 23. Apr 2006, 19:35

Mit ner schnellen google-suche hab ich das gefunden: http://elks.sourceforge.net/

Ist ein modifizierter Linuxkernel extra für 8086 Prozessoren. Habe es aber nicht selbst getestet, nur gefunden ;)

MfG
Daniel
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