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[Howto] local devices mit LTSP 4.2 auf OpenSuSE 10.0

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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[Howto] local devices mit LTSP 4.2 auf OpenSuSE 10.0

Beitrag von rolle » 14. Apr 2006, 11:53

Wir gehen aus von einem OpenSuSE 10.0-System. Eigentlich sollte es auch mit neueren oder älteren Versionen klappen, ich habe es aber nicht probiert.

- Als ersten Schritt installieren wir LTSP wie dem Wiki unter http://wiki.ltsp.org/twiki/bin/view/Lts ... 2-LocalDev zu entnehmen. Die Abweichung vom Wiki beginnt bei den local devices.

- Wir modifizieren die dhcpd.conf wie im Wiki beschrieben.
Modify your dhcpd.conf
If you're using assigned addressing (i.e. you have host {} entries), make sure you're specifying:
use-host-decl-names on;
in the dhcpd.conf section where you're specifying the hosts.
For dynamic host assignment, you'll want:
get-lease-hostnames true;
IMPORTANT: The two settings are exclusive, so if you've got use-host-decl-names turned on globally, you're going to have to turn it off in the dynamic section of the dhcpd.conf file. Remember to restart your dhcpd server after modifying the file.
Wichtig ist es, daß Step 9 des Troubleshootings des Wikis wirklich fehlerfrei ist, eventuell muß man die Zeile 'option domain name....' aus der /etc/dhcpd.conf löschen.

- Wir installieren FUSE per

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apt install fuse
. Es befindet sich im Repository 'packman'. Falls wir kein APT nutzen, ziehen wir uns das RPM direkt von http://packman.iu-bremen.de/suse/10.0/i586/ und installieren es per

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rpm -i DATEINAME
- Dann führen wir

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modprobe fuse
als root durch und kontrollieren den Erfolg per

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lsmod
. Taucht dort fuse auf, ist alles in Ordnung. Damit das FUSE-Modul bei jedem Start des Servers automatisch eingebunden wird, öffnen wir YaST->System->Editor für /etc/sysconfig-Dateien->System->Kernel->MODULES_LOADED_ON_BOOT und tragen dort 'fuse' ein.

- Dann werfen wir als root die Perlinstallationskonsole an per

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perl -MCPAN -e shell
, nicken alle Nachfragen ab bzw. geben sinnige Antworten. Sodann geben wir in der Perlkonsole

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install X11::Protocol
ein und bestätigen auf Nachfragen die Installation aller Abhängigkeiten. Anschließend verlassen wir die Perlkonsole per . Während der Installation sollte ein Fenster auftauchen, das sich selbst als Fenster tituliert und geschlossen werden möchte.

- Als nächstes laden wir uns das RPM für Fedore Core 4 aus dem Wiki herunter und installieren es per

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rpm -i PAKETNAME –nodeps
, da es sonst motzt, da das Perl X11 Protokoll nicht in der RPM-Datenbank steht. Um die RPM-Datenbank nicht zu verwirren, löschen wir den Eintrag für das Paket wieder per

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rpm -e PAKETNAME –justdb
aus der Datenbank. Sonst weigert sich z.B. APT sauber zu arbeiten.
Alternativ können wir auch 'cpan2rpm' installieren per

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 apt install perl-cpan2rpm
Das Paket liegt im repository 'suser-oc2pus'. Falls wir kein APT (oder smart) nutzen, laden wir uns da Paket von http://ftp.gwdg.de//pub/linux/misc/suse ... MS/noarch/ herunter und installieren es per

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rpm -Uhv PAKETNAME
Dann geben wir in der shell folgendes ein:

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cpan2rpm --install X11::Protocol
.
Als letztes installieren wir das RPM von oben per

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rpm -i PAKETNAME
- Sodann schreiben wir in die allgemeine Sektion der lts.conf

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LOCAL_STORAGE = Y
.

- Da das RPM für Fedora gebaut ist, funktioniert der Autostart von lbussd nicht. Deshalb schreiben wir in die /etc/X11/xinit/xinitrc vor

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exec $WINDOWMANAGER
eine Zeile

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sh /etc/X11/xinit/xinitrc.d/lbus-start.sh
. Nutzerinnen, die sich ihre eigene ~/.xinitrc gebaut haben müssen diese Zeile eben dort noch eintragen.

- Fehlersuche gemäß des Wikis.
Zuletzt geändert von rolle am 23. Jun 2006, 10:29, insgesamt 2-mal geändert.
Horrido, Roland

Für meine Postings gilt außer bei Zitaten hier im Linux-Club die Creative Commons.

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Beitrag von admin@home » 28. Apr 2006, 17:43

Hallo,

es sollte noch erklärt werden, wo dieses lbus-start.sh herkommt, da es bestimmt viele (eingeschlossen mir) nicht finden (nirgends auf der platte!!).

EDIT: Ich nehme meine "Meldung" zurück, es ist bei mir nur ein Fehler beim Installieren des ltsp-server-...-.rpm Pakets aufgetreten.

gr.
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Beitrag von admin@home » 28. Apr 2006, 18:11

Jetzt funktioniert alles.

Das einzige Problem, das alle betrifft die Etherboot benutzen ist, dass floppy jetzt auch immer angezeigt wird und man ja auf der floppy (etherboot-diskette) nicht machen darf/soll!
Gibt es eine Möglichkeit den zugriff auf das Diskettenlaufwer des Thinclients zu verbieten (unmöglich machen)?

gr.

admin@home

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