MS FrontPage

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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MS FrontPage

Beitrag von GLehnhoff » 23. Apr 2004, 23:00

Ich, Gewerbetreibender, brauche gewisse Programme, ohne die ich Windows nicht verlassen kann. Hat jemand schon Microsofts FrontPage zum Laufen gebracht?

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Re: MS FrontPage

Beitrag von tomte » 24. Apr 2004, 08:10

GLehnhoff hat geschrieben:Ich, Gewerbetreibender, brauche gewisse Programme, ohne die ich Windows nicht verlassen kann. Hat jemand schon Microsofts FrontPage zum Laufen gebracht?
Das wird vermutlich niemand ernsthaft versuchen, da Frontpage leider nicht den Anspruechen eines Webdesigners gerecht wird! Wenn duallerdings Gewerbe treibst und dich nciht von Frontpage losreissen kannst, dann wird dir wohl nichts anderes uebrig bleiben, weiterhin Lizenzgebuehren ohne Ende an Microsoft zu zahlen! Das kann ein echter Kostenfaktor werden... :roll:
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Beitrag von GLehnhoff » 18. Jun 2004, 11:51

Wen es interessiert, Frontpage läuft auch langsam unter CrossOver. Mehr dazu hier:
http://www.codeweavers.com/site/compati ... 53;forum=1

nollsa
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Beitrag von nollsa » 1. Jul 2004, 14:24

Bei mir läuft Frontpage im Verbund mit dem MS-Office problemlos unter Crossover. Was nicht heißen soll, dass ich damit arbeite. :twisted:

SuSE 9.1
Acer Aspire 5610
SuSE 10.3, KDE 3.5.5

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Beitrag von GLehnhoff » 1. Jul 2004, 15:34

U. U. hängt das von der Version ab. Ich habe Frontpage 2002, welches Bestandteil von Office XP ist. Die Probleme kommen außerdem erst, wenn man intensiv damit arbeitet.

Ich arbeite täglich damit. Kleine Projekte habe ich nun auf Suse 9.1 (von Windows 2000) rüber geholt, die großen noch nicht. Das liegt daran, dass doch noch gewisse Dinge nicht sauber funktionieren und ich es nicht riskieren kann, Daten zu verlieren oder viel zusätzliche Zeit zu investieren.

Ich bleibe aber am Ball und versuche auch hier weiter zu kommen, jedenfalls so lange, bis es etwas Vergleichbares natives unter Linux gibt.

mfg gl

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Kostenfaktor

Beitrag von GLehnhoff » 1. Jul 2004, 15:45

Hallo Tomte,

jetzt mal etwas zu deinem Kostenfaktor:

Für Windows und die Windows-Programme habe ich nichts bezahlt. Die sind alle noch von meinem ehemaligen Arbeitgeber und ein Betriebssystem zahlt ohnehin keiner, weil es mit den PCs kommt (und MSOffice klaut sich Hinz und Kunz zusammen, womit ich natürlich nicht mich meine).

Nun zu meinem Umstieg auf Suse:

1. Suse 9.0 gekauft. Kein Powermanagement auf Laptop, womit Arbeiten auf Laptop ein wenig blöd ist (ja ja, ich weiß, Freaks laden sich das Zeug irgendwo runter ...)

2. Suse 9.1 gekauft, wegen Powermanagement (was dennoch nicht funktioniert).

3. Codeweaver gekauft, weil ich auch mit MSOffice-Programmen arbeiten muss (weil es meine Kunden tun, und der Rest der Welt).

4. VMWare gekauft, weil viele Programme (u. a. Frontpage und mein Rechnungswesen, Geldverkehr, etc) ich weiterhin benötige.

5. Neuen, viel schnelleren Laptop gekauft, weil (a) beim Arbeiten mit KDE und OpenOffice ich nach jeder Aktion einen Kaffee kochen konnte und (b) mit VMware dann gar nichts mehr lief (und immer noch läuft OpenOffice unter Windows wie auch Windows selbst auf dem gleichen Rechner um einiges schneller als KDE/Suse 9.1 und entsprechende Programme).

6. Neuen Drucker gekauft, weil mein alter nicht unter Linux läuft.

7. Haufenweise Zeit ver(sch)wendet, weil vieles nach meinen Umstieg nicht funktionierte oder parallel gemacht werden musste.

8. Und was noch alles auf mich zukommt, ich denke da an Videobearbeitung und ähnliches, wissen die Götter.

Wenn mich etwas wirklich viel Geld gekostet hat in den letzten 3 Monaten, war es mein Umstieg auf Linux!

Ich denke, man muss ein wenig differenzieren:

(a) Da sind auf der einen Seite die Entwickler, die Kommandozeilenbenutzer, die Freaks, die in Windows nichts vergleichbares finden.

(b) Auf der anderen Seite aber, und da will und muss ja Linux hin, sind die Anwender, die heute alle MS-Produkte nutzen. Die haben aber ganz andere Anforderungen an ein Betriebssystem und dessen Anwendungen als der Entwickler. Und das übersehen gerne die Freaks, verhalten sich teilweise - damit meine ich nicht dich - sehr arrogant, wie man an vielen Kommentaren in den Foren durchaus sehen kann. Dennoch, es geht nicht ohne sie, schon gar nicht für Anfänger. Deswegen ist der einzige Weg das "Miteinander" und nicht das "Gegeneinader" - das gilt für Software und für Menschen.

mfg gl

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Beitrag von Kurt M » 25. Sep 2004, 01:15

Hallo gl,

mal eine (vielleicht dumme) Frage auf deine Ausführungen:
warum bist du auf Linux umgestiegen. Wenn alles auf Windows läuft und du es sowieso brauchst, dann verwende doch Windows.
Ich glaube es ist ein endloser Kampf wenn man versucht seine gewohnte Windowsumgebung unter Linux wieder herzustellen.

Wenn ich schon Linux nehme, dann verwende ich auch die passenden Linux-Programme, wie zB OpenOffice.
Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht geht, bleibe ich bei Windows.

Wine finde ich ganz nett, aber meiner Meinung nach sollte es nur eine Lösung für absolute Notfälle sein.

Ich verwende z.B. Linux nur als Server, dafür ist es ideal. Als Arbeits PC habe ich Windows, da ich so wie Du einfach zuviele Daten habe, die kaum portierbar sind.

Wenn man seinen Büro-PC auf Linux umstellen will, weil man von MS wegkommen will, so sehe ich folgende Lösung als ideal an:
Man hat 2 PC parallel laufen. Neue Projekte und Daten bearbeitet man unter Linux. Alte unter Windows. Im Laufe der zeit wird man das alte Windows immer weniger benötigen und kann dann nach ein paar Monaten ohne Kopfschmerzen umstellen.

Grüße
Kurt

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Beitrag von Dauersuchti » 14. Nov 2004, 19:21

Also es gibt auch so was wie Frontpage für Linux, ist genauso gut, ich rede vom Composer, der bei Mozilla dabei ist.

Einfach Mozilla downloaden starten und Strg+4 drücken =) und voila ein wuderschönes Programm das genauso gut ist wie Frontpage
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(Linux...) Hält, was andere versprechen.
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Lieber lachende Pinguine als tanzende Bueroklammern.

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Beitrag von cozi » 14. Nov 2004, 22:49

Frontpage braucht man nu wirklich nicht - siehe www.mozilla.nightrat.net/nvu/ - deutsche Version von nvu, das englische Original gibt es unter Mozilla.

Grüsse, COZi
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Re: Kostenfaktor

Beitrag von Zinnwurm » 15. Nov 2004, 20:18

Jo, Frontpage ist wirklich nicht das Ding XD
Ich muss jetzt aber mal n bissl was kommentieren... Sry...
GLehnhoff hat geschrieben:Hallo Tomte,

jetzt mal etwas zu deinem Kostenfaktor:

Für Windows und die Windows-Programme habe ich nichts bezahlt. Die sind alle noch von meinem ehemaligen Arbeitgeber und ein Betriebssystem zahlt ohnehin keiner, weil es mit den PCs kommt (und MSOffice klaut sich Hinz und Kunz zusammen, womit ich natürlich nicht mich meine).

Nun zu meinem Umstieg auf Suse:

1. Suse 9.0 gekauft. Kein Powermanagement auf Laptop, womit Arbeiten auf Laptop ein wenig blöd ist (ja ja, ich weiß, Freaks laden sich das Zeug irgendwo runter ...)
Hätte man nachlesen können....

2. Suse 9.1 gekauft, wegen Powermanagement (was dennoch nicht funktioniert).
OK, Kostenfaktor 90 €

3. Codeweaver gekauft, weil ich auch mit MSOffice-Programmen arbeiten muss (weil es meine Kunden tun, und der Rest der Welt).
Wozu hat man OpenOffice?

4. VMWare gekauft, weil viele Programme (u. a. Frontpage und mein Rechnungswesen, Geldverkehr, etc) ich weiterhin benötige.
Wozu haste dann Linux? XD

5. Neuen, viel schnelleren Laptop gekauft, weil (a) beim Arbeiten mit KDE und OpenOffice ich nach jeder Aktion einen Kaffee kochen konnte und (b) mit VMware dann gar nichts mehr lief (und immer noch läuft OpenOffice unter Windows wie auch Windows selbst auf dem gleichen Rechner um einiges schneller als KDE/Suse 9.1 und entsprechende Programme).
Frage: Welches Win überhaupt??

6. Neuen Drucker gekauft, weil mein alter nicht unter Linux läuft.
Hätte man auch nachlesen können...

7. Haufenweise Zeit ver(sch)wendet, weil vieles nach meinen Umstieg nicht funktionierte oder parallel gemacht werden musste.
Ist andersrum genauso... Jeder Umstieg kostet Zeit, das sollte man kalkulieren. Ich bräuchte mittlerweile auch wieder Zeit, mir eine Arbeitsumgebung unter Win einzurichten XXD

8. Und was noch alles auf mich zukommt, ich denke da an Videobearbeitung und ähnliches, wissen die Götter.
Hätte man vorher nachlesen können, was man braucht und was es gibt...

Wenn mich etwas wirklich viel Geld gekostet hat in den letzten 3 Monaten, war es mein Umstieg auf Linux!
Sry, aber ich komm immer noch auf 90€ für so ne Aktion XXD
Wobei die Frage ist, warum du umgestiegen bist. Btw. will ich nur mal so erwähnen, dass Frontpage allein bei Amazon 249€ kostet. Und wenn du sagst, dass...
1. Win dich nichts gekostet hat, weil es vorher drauf war, ist das kein Argument, weil Linux genauso vorher drauf sein hätte können (DEll zB verkauft auch schon RedHat-OS')
2. dass du dir deine Office-Geschichten "sammelst", kannst du genauso - jedoch vollkommen legal - SuSE vom Server runterladen, was dir das ganze auf 0€ senkt XD

Ich will dich jetzt nicht angreifen, ich will bloß deutlich machen, dass auch du nachdenken solltest, aus welcher Sicht du bloß schreibst.
Das Monopol von Microsoft bewirkt, dass alle zu den Linux-Kosten die Kosten eines Umstiegs mitrechnen, bei Win aber nicht... Ein Grund mehr, dass Monopol zu stürzen!


Ich denke, man muss ein wenig differenzieren:

(a) Da sind auf der einen Seite die Entwickler, die Kommandozeilenbenutzer, die Freaks, die in Windows nichts vergleichbares finden.

(b) Auf der anderen Seite aber, und da will und muss ja Linux hin, sind die Anwender, die heute alle MS-Produkte nutzen. Die haben aber ganz andere Anforderungen an ein Betriebssystem und dessen Anwendungen als der Entwickler. Und das übersehen gerne die Freaks, verhalten sich teilweise - damit meine ich nicht dich - sehr arrogant, wie man an vielen Kommentaren in den Foren durchaus sehen kann. Dennoch, es geht nicht ohne sie, schon gar nicht für Anfänger. Deswegen ist der einzige Weg das "Miteinander" und nicht das "Gegeneinader" - das gilt für Software und für Menschen.
Wenn ich mal reagieren darf.
1. Was haben die Leute denn für Anforderungen? Distributoren wie SuSE bemühen sich sehr darum, Anforderungen von *BegriffSuch* Nicht-Eingefleischten zu erfüllen.
2. Ich kann arrogante Kommentare oft durchaus verstehen. Ein Betriebssystem zu wechseln ist eine grundlegende Geschichte, man muss sich eben umstellen. Dazu gehört, sih vorher mal selbst darüber zu informieren. Doch viele Anwender kaufen sich das Ding einfach mal und wollen es dann installieren und wollen, dass alles wie unter Win läuft - nur viel besser natürlich. Das geht natürlich nicht.... Die Dinge funktionieren schlicht anders. Deshalb sollte man einfach bereit sein, sich mit der Thematik zu befassen und nicht jede Frage stellen, die zB das unter SuSE mitgelieferte Handbuch beantwortet...
3. "Miteinander" - "Gegeneinander" Ähm? Worauf zielt das jetzt ab?
Eine seltsame Erscheinung ist es ja, dass es die LINUX-Distributoren sind, die versuche, MS-Produkte zu unterstützen... Ich glaub, das solltest du in einem Win-Forum posten. Oder frag doch mal bei Microsoft nach, warum Win keine ReiserFS-Partitionen liest, warum ein Word mir keine .sxw-Formate produzieren kann oder warum der IE meine Konqueror-Bookmarks nicht importieren kann?


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