Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

VMWare 4.52 will immer wieder eine Neukonfiguration

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

Moderator: Moderatoren

Antworten
DrMartinus

VMWare 4.52 will immer wieder eine Neukonfiguration

Beitrag von DrMartinus » 11. Dez 2005, 09:19

Ich benutze die ct-Testversion 4.5.2 auf meinem OpenSuSE 10 schon längere Zeit installiert, und starte es jeden Tag. Seit einigen Tagen nun habe ich folgendes Phänomen: Wann immer ich es nach einem PC-Neustart starte, erhalte ich diese Meldung:
VMware Workstation is installed, but it has not been (correctly) configured for your running kernel. To (re-)configure it, your system administrator must find and run "vmware-config.pl". For more information, please read the VMware Workstation documentation.
Nun, in der Docu steht auch nichts weiter als das, was ich dann tue:
Ich lasse vmware-config.pl laufen, es moniert, dass es keine header gebe, also lade ich diese herunter mit Hilfe von Yast, und dann läuft vmware-config.pl durch.
Wohlgemerkt, ich mache diese Prozedur nun schon einige Tage jeden Morgen durch, und langsam wird es lästig. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Denn die Sources müssten ja eigentlich installiert sein. Wieso meint VMWare, nicht mehr zu meinem Kernel passen zu können? Ich habe jedenfalls m.W. keinen neuen Kernel installiert. Das würde ich doch mitbekommen, oder?
Danke schon mal für alle guten Tipps!

Edit:

P.s.: Ich habe noch weiter geforscht, je mehr Infos, desto besser:
vmware-config sieht die kernel-Version 2.6.13-15.7-default, und meine Sources scheinen nur 2.6.13-15-default zu sein. Da kann ich die Meckerei zwar verstehen, aber wie kommt 2.6.13-15.7 auf meinen Rechner und warum gibt es dafür keine Quelltextdateien?

Werbung:
xapient
Member
Member
Beiträge: 140
Registriert: 25. Mai 2004, 13:35

Beitrag von xapient » 17. Dez 2005, 22:49

online update??

kernelquellen für 2.6.13-15.7 hab ich.. gibt es also..
quellen installieren.. ein..

Code: Alles auswählen

cd /usr/src/linux
make cloneconfig
make prepare-all
vmware-config-tools.pl
ausführen.. dann sollte vmware gehn... wenn beim baun des moduls nicht klappt funktionierts vielleicht mit dem
http://knihovny.cvut.cz/ftp/pub/vmware/ ... e96.tar.gz
update..
(http://knihovny.cvut.cz/ftp/pub/vmware/)

mfg
..die ursache für die meisten computerprobleme ist ca. 60 cm vor dem bildschirm zu finden...
__________
http://xapient.net
http://proxy.xapient.net

DrMartinus

Beitrag von DrMartinus » 18. Dez 2005, 06:13

Danke für die Info. Ich will jetzt nur mal kurz die Situation schildern, wie ich sie in den letzten Tagen beobachtet habe:
Ab und zu, ohne erkennbaren Grund , startet mein System mit dem kernel 2.6.13-15.7-default, und ich kriege vmware nicht zum Laufen. Ich habe zwar auch mittlerweile die Quellen für den kernel gefunden, aber vmware-config scheint die nicht zu mögen, findet in dem Verzeichnis weder asm noch die anderen Verzeichnisse, die aber, soweit ich das sehen kann, drin sind (gut, asm nicht, aber alle möglichen asm-*).
Also hole ich Yast und installiere wieder den 10.0 default kernel, also 2.6.13-15-default, und starte den PC neu. Nun muss ich wieder vmware-config ausführen, und dann startet vmware wieder. Abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe, wie der 2.6.13-15.7-kernel auf mein System gekommen ist und wieso er nur ab und zu startet (es gibt wirklich keine außergewöhnliche Aktion, die sich an irgendeiner Stelle davor ereignet, kein Systemupdate oder ähnliches), ist dieses Verfahren natürlich mühselig. Unter Yast wird übrigens der 2.6.13-15.7-kernel rot unterlegt, d.h. die Versionsnummer, denn verfügbar ist nach Yast nur 2.6.13-15.
Ach ja, die Quellen stehen bei mir nicht in /usr/src/linux, sondern in /usr/src/linux-2.6.13-15 bzw. /usr/src/linux-2.6.13-15.7, das finde ich auch besser, sonst müsste ich ja ständig die Quellen auch noch neu installieren...

Benutzeravatar
Martin Breidenbach
Ultimate Guru
Ultimate Guru
Beiträge: 5632
Registriert: 26. Mai 2004, 21:33
Wohnort: N 50.17599° E 8.73367°

Beitrag von Martin Breidenbach » 18. Dez 2005, 09:49

DrMartinus hat geschrieben: Ach ja, die Quellen stehen bei mir nicht in /usr/src/linux, sondern in /usr/src/linux-2.6.13-15 bzw. /usr/src/linux-2.6.13-15.7, das finde ich auch besser, sonst müsste ich ja ständig die Quellen auch noch neu installieren...
/usr/src/linux ist ein Link auf das Verzeichnis mit den aktuellen Kernelquellen. Offenbar fehlt Dir der Link ?
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !

Stefan Staeglich
Advanced Hacker
Advanced Hacker
Beiträge: 960
Registriert: 11. Mai 2004, 10:37

Beitrag von Stefan Staeglich » 18. Dez 2005, 11:15

Der Kernel 2.6.13-15.7-default wird wohl per YOU auf deine Kiste gelangt sein. Bei mir war das auch, nur das es bei mir beabsichtigt war. Nach einem Neustart mußte ich nur die vmware-module kompilieren. Danach lief alles wieder wie geschmiert.
Gruß Stefan

xapient
Member
Member
Beiträge: 140
Registriert: 25. Mai 2004, 13:35

Beitrag von xapient » 18. Dez 2005, 12:46

im grunde ja egal wie des ding auf deine maschine gekommen ist.. überprüfe ob das vollautomatische onlineupdate wohl deaktiviert ist. (wer will sowas eigentlich?)

(wenn im yast etwas rot unterlegt ist dann is des glaub ich irgendeine art von versionskonflikt.. wenn du den eintrag anklickst bekommst du sicher beide installierten versionen angezeigt.. (ganz ehrlich .. beim kernel kommt mir das etwas spanisch vor, aber bei irgendwelchen rpms zb. für den scrennsaver is mir des irgendwann schonmal passiert)
ich musste eine von den zweien entfernen für einen reibungslosen ablauf.. ) -> = false.. man lernt nie aus.. danke! war wohl irgendein anderer grund fürs funktionieren dann..
Zuletzt geändert von xapient am 18. Dez 2005, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
..die ursache für die meisten computerprobleme ist ca. 60 cm vor dem bildschirm zu finden...
__________
http://xapient.net
http://proxy.xapient.net

Stefan Staeglich
Advanced Hacker
Advanced Hacker
Beiträge: 960
Registriert: 11. Mai 2004, 10:37

Beitrag von Stefan Staeglich » 18. Dez 2005, 12:48

Nein: Wenn das rot ist ist die Version nicht verfügbar auf den Installationsquellen.
Gruß Stefan

Benutzeravatar
Martin Breidenbach
Ultimate Guru
Ultimate Guru
Beiträge: 5632
Registriert: 26. Mai 2004, 21:33
Wohnort: N 50.17599° E 8.73367°

Beitrag von Martin Breidenbach » 18. Dez 2005, 14:45

.... weil es z.B. durch eine neuere Version ersetzt wurde.
Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !

DrMartinus

Beitrag von DrMartinus » 18. Dez 2005, 15:19

Martin Breidenbach hat geschrieben:
DrMartinus hat geschrieben: Ach ja, die Quellen stehen bei mir nicht in /usr/src/linux, sondern in /usr/src/linux-2.6.13-15 bzw. /usr/src/linux-2.6.13-15.7, das finde ich auch besser, sonst müsste ich ja ständig die Quellen auch noch neu installieren...
/usr/src/linux ist ein Link auf das Verzeichnis mit den aktuellen Kernelquellen. Offenbar fehlt Dir der Link ?
Das könnte wohl sein. Aber es scheinen mir auch die Quellen von 2.6.13-15.7 zu fehlen. Sonst würde vmware-config ja nicht maulen. Obwohl ich mir die Quellen ja runtergeladen und sie installiert habe...

Benutzeravatar
Martin Breidenbach
Ultimate Guru
Ultimate Guru
Beiträge: 5632
Registriert: 26. Mai 2004, 21:33
Wohnort: N 50.17599° E 8.73367°

Beitrag von Martin Breidenbach » 18. Dez 2005, 16:23

Nicht Böse sein ! Der Onkel macht doch nur Spaß !

DrMartinus

Beitrag von DrMartinus » 24. Dez 2005, 07:26

Ja, jetzt klappt's. Entschuldigt die späte Rückmeldung. Ich hatte tatsächlich diese ganze Vorbereitungstour vergessen und deswegen das Problem mit den Sourcen des neuen Kernels gehabt. Es würde mich zwar trotzdem interessieren, wie der auf mein System gekommen ist, aber was soll's- Jetzt klappt wieder alles ohne Probleme. :-)

Antworten