kopierschutz und vmware

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cosmophobia
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kopierschutz und vmware

Beitrag von cosmophobia » 14. Nov 2005, 08:50

habe am we versucht musicmaker2006 auf einer vm (win2k) zu installieren nur überprüft er nach der installation die dvd auf echtheit und kommt immer zu dem schluss, dass ich nicht die original dvd im laufwerk habe.. offensichtlich funktioniert der kopierschutz durch die vmware emulation nicht..
hat da jemand eine idee!?
das funtioniert übrigens nur, wenn ich beim dvdlaufwerk in vmware auf legacymode stelle.. wenn ich das nicht tue, hängt sich das windows in der vm auf..

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jengelh
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Beitrag von jengelh » 14. Nov 2005, 11:56

Idee? Na' hol dir doch 'n Crack, schließlich hast du die Originalversion und bist somit rechtlich berechtigt, die Software zu nutzen.

ojkastl
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Beitrag von ojkastl » 14. Nov 2005, 12:19

jengelh hat geschrieben:Idee? Na' hol dir doch 'n Crack, schließlich hast du die Originalversion und bist somit rechtlich berechtigt, die Software zu nutzen.
Das dieser Tipp ganz gewaltig am Rande der Legalität hängt, ist dir aber klar, oder?
Nicht dass ich es schlimm finde. Soll jeder machen was er will. Ich finde es auch behämmert von einem nicht funktionierenden Kopierschutz genervt zu werden. Aber legal ist es trotzdem nicht. Zumindest wird darüber gestritten.

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Dandy4hund
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Beitrag von Dandy4hund » 20. Nov 2005, 08:02

Doch wenn du die Orginal Software besitzt darfst du zu Cracks u.ä. Mitteln greifen ! Ob das aber die feine Englische Art ist möchte ich bezweifeln
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traffic
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Beitrag von traffic » 20. Nov 2005, 08:27

Jenseits aller Spekulationen steht folgendes im Urheberrechtsgesetz:

Code: Alles auswählen

UrhG § 69e Dekompilierung

(1) Die Zustimmung des Rechtsinhabers ist nicht erforderlich, wenn die Vervielfältigung des Codes oder die Übersetzung der Codeform im Sinne des § 69c Nr. 1 und 2 unerläßlich ist, um die erforderlichen Informationen zur Herstellung der Interoperabilität eines unabhängig geschaffenen Computerprogramms mit anderen Programmen zu erhalten, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

1.  Die Handlungen werden von dem Lizenznehmer oder von einer anderen zur
    Verwendung eines Vervielfältigungsstücks des Programms berechtigten Person
    oder in deren Namen von einer hierzu ermächtigten Person vorgenommen;
2.  die für die Herstellung der Interoperabilität notwendigen Informationen
    sind für die in Nummer 1 genannten Personen noch nicht ohne weiteres
    zugänglich gemacht;
3.  die Handlungen beschränken sich auf die Teile des ursprünglichen
    Programms, die zur Herstellung der Interoperabilität notwendig sind.
(2) Bei Handlungen nach Absatz 1 gewonnene Informationen dürfen nicht
1.  zu anderen Zwecken als zur Herstellung der Interoperabilität des
    unabhängig geschaffenen Programms verwendet werden,
2.  an Dritte weitergegeben werden, es sei denn, daß dies für die
    Interoperabilität des unabhängig geschaffenen Programms notwendig ist,
3.  für die Entwicklung, Herstellung oder Vermarktung eines Programms mit im
    wesentlichen ähnlicher Ausdrucksform oder für irgendwelche anderen das
    Urheberrecht verletzenden Handlungen verwendet werden.

(3) Die Absätze 1 und 2 sind so auszulegen, daß ihre Anwendung weder die normale Auswertung des Werkes beeinträchtigt noch die berechtigten Interessen des Rechtsinhabers unzumutbar verletzt.
Quelle: http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/urhg/__69e.html

Mit anderen Worten: Hol Dir einen Crack, aber denk bitte im Traum nicht daran, Du könntest Dir dadurch die Lizenz sparen. Die Lizenz, die Du - wovon ich ausgehe - besitzt, ist selbstverständlich trotzdem notwendig!

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Beitrag von tomte » 20. Nov 2005, 10:18

Mal ne andere Frage, wozu brauchst du MusicMaker 2006? Hast du schonmal über Alternativen nachgedacht? www.jacklab.net (bzw. das Forum hier) wird dir da mit Sicherheit weiterhelfen.
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Beitrag von cosmophobia » 21. Nov 2005, 10:38

erstmal.. klar hab ich das original (also eine lizens) sonst würde ich mich ja nicht beschweren, dass der kopierschutz nicht funzt.. ; )
mit nem crack hab ich mir auch schon überlegt.. obwohl mir das nicht sonderlich gefällt.. aber hab im mom nichtmal inet zuhause (dumme telecom braucht ewig).. also geht das grad auch nicht..

zur frage, warum mm2006.. erstmal kann man musik-produktion und linux(programme) noch grösstenteils vergessen.. weiss ja nicht, ob du dich mit den jacklab progs beschäftigt hast..
auf jedenfall möchte ich ein einfach zu bedienendens all-in-one programm, was ich im mm2006 auch habe.. also unter windows bin ich zufrieden und unter linux gibt es noch keine guten altenativen..
ausserdem hab ich für das prog bezahlt und würde es dementsprechend auch gern benutzen.. ; )

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Beitrag von ojkastl » 21. Nov 2005, 13:35

Aber Musik und VMWare ist jetzt nicht so die gute Kombination. Grad was Latenzen angeht denke ich nicht dass das so toll ist.

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Beitrag von cosmophobia » 21. Nov 2005, 14:35

das ist schon richtig, aber für das, was ich mit dem mm mache sind mir latenzen wurscht..
da wird abgemischt und mit vst-synthesizern/effekten gearbeitet.. (also bei mir *g*) ich hoffe nur, dass die prozessorleistung noch einigermassen ist..
ansonsten.. windows booten.. : (
aber wills zumindest mal probieren.. und mir das "umbooten" sparen..
für aufnahmen ist das natürlich unbrauchbar.. da werde ich durchaus mal die jacklab sachen mal genauer ansehen.. da brauch ich aber auch den echtzeitkernel.. dazu hatte ich noch keine zeit..

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Beitrag von towo » 21. Nov 2005, 15:14

Ähm, welche Einstellung haste denn beim CD-Rom Laufwerk in der VMWare gemacht? Legacy Emulation mußt Du aktivieren, damit VMWare direkt auf die Hardware zugreift.
Signatur nach Diktat spazieren gegangen

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jengelh
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Beitrag von jengelh » 21. Nov 2005, 18:05

Saber_Rider hat geschrieben:Aber Musik und VMWare ist jetzt nicht so die gute Kombination. Grad was Latenzen angeht denke ich nicht dass das so toll ist.
Was noch viel schlimmer ist als Latenz ist, dass die Soundqualität total suckt. Ich meine knacksen, startstoppen und sowas.

cosmophobia
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Beitrag von cosmophobia » 22. Nov 2005, 09:28

wie ich ganz oben schon geschrieben habe, hab ich ja legacy für das dvd-leufwerk aktiviert.. ausonsten hängt er sich beim überprüfen des kopierschutzes auf..
da fällt mir ein, man kann ja auch beim erstellen der vm diese auf legacy stellen.. bringt das einen unterschied!?

zu der soundquali unter vmware kann ich auch nur sagen, dass es nicht ganz so wichtig ist.. solangs nicht total verzerrt ist oder so, aber eigentlich schien der sound ganz gut zu funzen.. da alles war ich in der vm machen würde eh "berechnet" wird und nicht aufgenommen o.ä., wo es auf die quali der sound-engine ankommt..

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