Frage zu Optimaler software für ThinClient[EDIT Thin Server]

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Frage zu Optimaler software für ThinClient[EDIT Thin Server]

Beitrag von HelloMoTo » 31. Jul 2005, 13:52

Guten Tag,
ich wollte frage welche Software sich am besten eignet wenn ich auf den Thin Clients Windows (möglichst 2000) und Linux ausführen möchte. Der Server sollte wie bereits aus dem URL herausgeht auf Linux basieren. Desweiteren wäre es Praktisch wenn die Software gut auf Deutsch Dokomentiert wäre. Die Clients bestehen aus alten PC's die den XServer ausführen können.

Mfg Andreas

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Re: Frage zu Optimaler software für ThinClient[EDIT Thin Ser

Beitrag von mechanicus » 31. Jul 2005, 21:21

HelloMoTo hat geschrieben:welche Software sich am besten eignet wenn ich auf den Thin Clients Windows (möglichst 2000) und Linux ausführen möchte. Der Server sollte wie bereits aus dem URL herausgeht auf Linux basieren.
Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe, aber ich habe folgende Lösung:
Linuxserver mit LTSP, von dem die Clients booten und dort auch (unter Linux) arbeiten.
Jeder User hat ein W2000pro Image im Home-Verzeichnis (gebrauchte Lizenzen bibt's bei eBay billig). Das ganze läuft mit Qemu und tun (Netzwerk) zwar etwas langsam, aber ist stabil, wartungsarm und benutzbar. Der Sambaserver auf dem Terminalserver verwaltet den gemeinsamen Datenbestand.

M.f.G. Anton

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gibt

Beitrag von HelloMoTo » 31. Jul 2005, 21:23

es kein Alternativ Programm wo mann direkt ein WIn Image booten kann?

mfg

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Re: gibt

Beitrag von mechanicus » 31. Jul 2005, 22:53

HelloMoTo hat geschrieben:es kein Alternativ Programm wo mann direkt ein WIn Image booten kann?
Warum, das klappt doch gut?

M.f.G. Anton

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Beitrag von zero0109 » 1. Aug 2005, 13:38

Das ganze läuft mit Qemu und tun (Netzwerk) zwar etwas langsam, aber ist stabil, wartungsarm und benutzbar
Wird jetzt win2k im qemu auf dem Server oder auf den Clients gestartet?

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Beitrag von mechanicus » 1. Aug 2005, 16:01

zero0109 hat geschrieben:Wird jetzt win2k im qemu auf dem Server oder auf den Clients gestartet?
Auf dem Server natürlich, ist ein LTSP Terminalserver. :D

M.f.G. Anton

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Beitrag von zero0109 » 1. Aug 2005, 16:07

Mich würde interessieren, wie der Server ausgestattet ist, und wieviele Clients dranhängen.

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Beitrag von mechanicus » 1. Aug 2005, 16:49

zero0109 hat geschrieben:Mich würde interessieren, wie der Server ausgestattet ist, und wieviele Clients dranhängen.
Ausgelegt für 10 Clients mit Fernanbindung via NX, Dualprozessor 2,4 GHz Raid 5 (3x36GB U320)

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Beitrag von mikeb » 3. Aug 2005, 20:31

Hm die emulation von Windows am Terminal-Server scheint mir keine gute Lösung zu sein.

100% stabil wird diese Lösung nie laufen, außerdem wird sie ar*chlahm sein. Die Vorteile des Thin-Client-COmputing gehen dadurch auf verloren. Von einer einheitlichen Verwaltung kann hier keine Rede sein, wenn jeder sein eigenes Image startet. Man müsste einen samba-pdc dazwischenschalten, sodass zumindest die Benutzerdaten einheitlich verwaltet werden können.

IMHO ist dies eine ziemlich frickel-flickschusterei-lösung.

Entweder du hast das Geld für nen Win2000-Terminalserver oder du baust dir reine Linux Thinclients (z.B. mit LTSP).

Alternativ gibts von NeTraverse Win4Lin Serveredition zu kaufen. Dies wäre etwas besser als qemu, aber immer noch nicht die pure Eleganz...

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Ich werde mich dann wohl für die Linuxvarriante entscheiden

Beitrag von HelloMoTo » 3. Aug 2005, 21:04

Guten Tag,
ich werde Mich wohl für die Linuxvarriante entscheiden - habt ihr dazu einpaar Links welche für Idioten mit eingeschränkten English kentnissen zugeschnitten ist.


mfg

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Beitrag von mechanicus » 3. Aug 2005, 21:10

mikeb hat geschrieben:100% stabil wird diese Lösung nie laufen
Stimmt, sind ja Windowsprogramme. Die Emulation ist stabil, läuft hier seit 1/2 Jahr im Prodiktivbetrieb.
mikeb hat geschrieben:außerdem wird sie ar*chlahm sein.
Ich würde eher sagen, daß es vertretbar ist. Es wird ja nicht gedaddelt, sondern verwaltet.
mikeb hat geschrieben:Die Vorteile des Thin-Client-COmputing gehen dadurch auf verloren.
Warum?
mikeb hat geschrieben:Von einer einheitlichen Verwaltung kann hier keine Rede sein, wenn jeder sein eigenes Image startet.
Das Image ist auf jedem Client das selbe. Die beweglichen Daten des Verwaltungsprogramms landen auf dem Samba Share. Programmupdates werden in einem Image gemacht, welches dann einfach in die einzelnen Homeverzeichnisse kopiert wird.
mikeb hat geschrieben:IMHO ist dies eine ziemliche frickel-flickschusterei-lösung.
Sehe ich anders.
mikeb hat geschrieben:Entweder du hast das Geld für nen Win2000-Terminalserver oder du baust dir reine Linux Thinclients (z.B. mit LTSP).
So ein W2kTS kommt bei mir nicht auf die Platte, ich bin doch nicht blöd. Ich habe oben erwähnt, das der Server als LTSP-Server läuft, als was laufen dann wohl die Clients? :wink:
mikeb hat geschrieben:Alternativ gibts von NeTraverse Win4Lin Serveredition zu kaufen.
Habe ich doch schon alles hinter mir, diese Kernelbastelei und der Ärger bei Sicherheitsupdates. Jesesmal rumpatchen im Produktivsystem?
mikeb hat geschrieben:Dies wäre etwas besser als qemu, aber immer noch nicht die pure Eleganz...
Die pure Eleganz mit Windows wird es wohl nie geben, hättest Du denn einen Tip für mich?

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Re: Ich werde mich dann wohl für die Linuxvarriante entschei

Beitrag von mechanicus » 3. Aug 2005, 21:14

HelloMoTo hat geschrieben:ich werde Mich wohl für die Linuxvarriante entscheiden - habt ihr dazu einpaar Links welche für Idioten mit eingeschränkten English kentnissen zugeschnitten ist.
Schau mal da rein, da wird Dir auch geholfen.
http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=141201

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Beitrag von mikeb » 8. Aug 2005, 20:02

Hab jetz nochmal qemu probiert, mit der kqemu Unterstützung. Win2000 läuft hier emuliert ganz passabel, und dank kqemu auch einigermaßen schnell. Allerdings musste ich auch den Kernel patchen.

Wie du mit der normalen qemu-version 10 clients mit einem dual 2400MHZ system und ein paar scsi platten anständig bedienst ist mir allerdings ein rätsel.
Mit kqemu läuft 1 Client hier auf nem single 2400MHZ Rechner (1GB Ram), 72GB u3w-scsi gerade so anständig...

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Beitrag von mechanicus » 8. Aug 2005, 22:28

mikeb hat geschrieben:Wie du mit der normalen qemu-version 10 clients mit einem dual 2400MHZ system und ein paar scsi platten anständig bedienst ist mir allerdings ein rätsel.
Mit kqemu läuft 1 Client hier auf nem single 2400MHZ Rechner (1GB Ram), 72GB u3w-scsi gerade so anständig...
Ich habe doch auch kqemu. :) Wenn ich hier schreibe, daß da 10 Clients dranhängen, dann ist das schon die Ausnahme, im Schnitt sind das ca. 5 wechselnde Anwender. Das Verwaltungsprogramm ist auch relativ recourcenschonend, aber wie schon erwähnt, die pure Eleganz ist das nicht, sondern einfach nur schlicht erträglich.
Ich setze ja Hoffnungen in den neuen Pentium in Verbindung mit dem XEN-Kernel, aber das wird wohl noch dauern.

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Beitrag von mikeb » 9. Aug 2005, 17:06

jo, ich denke auch, dass XEN was feines wird/ist.
Aber wenn M$ nicht mitspielt wirds wohl schwer werden.

Heute stand auf heise online, dass vmware mit ein paar weiteren Firmen an einem virtualisierungsstandard arbeitet. Mal schaun was da draus wird..

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