[solved] system 9.1 mit kernel 2.6.13 lahmgelegt

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wolfgang-popp
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[solved] system 9.1 mit kernel 2.6.13 lahmgelegt

Beitrag von wolfgang-popp » 30. Jul 2005, 02:09

guten morgen,

beim updaten via apt ist mir der kernel-of-the-day reingerutscht.
ergebnis: system kennt nicht mal mehr die partitionen.

habe ein 9.1 system mit gleichem root-passwort auf einer anderen partition installiert, kann voll auf das alte zugreifen.

wie kriege ich wieder einen funktionierenden kernel ins wunde system?

gruß

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Beitrag von traffic » 30. Jul 2005, 02:17

Von der ersten Installations-CD oder -DVD booten, ins Rettungssystem gehen, im RAM-Disk Verzeichnisse für die CD/DVD und für das Root-Dateisystem erstellen, meinetwegen /mnt/cd und /mnt/root, die CD/DVD und das root-Dateisystem unter /mnt/cd und /mnt/root mounten und dann von der CD/DVD den alten Kernel mit dem Befehl

Code: Alles auswählen

rpm -Uvh /mnt/cd/bla/blubb/kernel-default-2.* /mnt/cd/bla/blubb/kernel-default-nongpl-2.* --oldpackage --root /mnt/root
installieren, wobei Du statt "bla" und "blubb" den korrekten Pfad der beiden RPMs auf Deiner Installations-CD oder -DVD herausfinden und angeben musst.

Nachtrag: Es geht auch ohne das Rettungssystem. Du kannst auch die Befehle aus dem noch funktionierenden System absetzen. Einfach die Pfade im oben genannten Befehl entsprechend anpassen.

Wichtig sind die Parameter --oldpackage (andernfalls wird die Installation verweigert, weil der installierte KOTD ja neuer ist) und --root /wo/das/root-dateisystem/des/kaputten/systems/gemountet/ist (andernfalls wird die Installation auf dem funktionierenden und nicht auf dem kaputten System durchgeführt).

Statt des Kernels von der CD/DVD kannst Du natürlich auch den neuesten stabilen Kernel vom SuSE-FTP nehmen. Aber Du brauchst auf jeden Fall beide Pakete kernel-default und kernel-default-nongpl.
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re:

Beitrag von wolfgang-popp » 30. Jul 2005, 14:13

hallo,

danke für den tip:

habe die kernel-pakete meiner installtions-cd (kernel-default-2.6.4... und kernel-smp-2.6.4..., weitere gibts' nicht) installiert.

die fehlermeldung beim hochfahren indes ist die gleiche:

creating devices
/init: /sbin/udevstart: notfound
..
waiting for device /dev/hda3 to appear .... not found exiting to /bin/sh ........... usw.

allderings: /sbin/udevstart ist unverändert vorhanden

gruß

wolfgang

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Beitrag von LittleDream » 4. Aug 2005, 15:44

ich hbae hier das gleiche problem. wenn du alles fest in den kernel einbindest geht es ... zwar mehr schlecht als recht, aber es geht. mir ist, als hätte ich mal gelesen, dass udev und dieses ganze zeug geupdatet werden muss, für kernel, die neuer als 2.6.12.x.

hat jemand solch kernel ordentlich am laufen?

rene

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Hab das gleiche Problem

Beitrag von rethus » 5. Aug 2005, 23:21

Ich habe am Wochenende mein System auf 2.6.5-7.199 (oder so) geupdatet...
Danach hatte ich genau das problem...
/init: /sbin/udevstart: notfound
Lösung hab ich noch keine, wäre aber dafür sehr dankbar :D

PS: Hab mitlerweile wieder auf 2.6.5-7.147 downgrade gemacht... aber das Problem besteht immernoch...

Gruß
rethus[/quote]

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Beitrag von noctua » 31. Aug 2005, 11:05

Hallo,
ich hatte genau das gleiche Problem.

Ich habe daraufhin mal gegoogelt und in der SuSE Mailinglist folgendes von Andy Coleman gefunden:
I booted with the 9.1 boot cd and went to the update system option and
accepted all of the default sections. Unfortunately I didn't pay attention to
what packages it had to install. After I did this I still had the 2.6.5-7.95
kernel (at least that's what YAST says) but it works with no problems.

I have no idea why this works... I'm just hoping that the info can help
someone get past this problem.

Andy Coleman
Bei mir hat das zwar nicht funktioniert, aber vielleicht hilft es jemandem.

Falls jemand die Lösung hat, wäre das wirklich super, denn mein System läuft immer noch nicht (hab SuSE parallel nochmal installiert, bis ich das Problem gelöst habe) :cry:
Zuletzt geändert von noctua am 31. Aug 2005, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Appleonkel » 31. Aug 2005, 12:08

mir ist, als hätte ich mal gelesen, dass udev und dieses ganze zeug geupdatet werden muss, für kernel, die neuer als 2.6.12.x.
Da hast du richtig gelesen. Ich hatte auch mal das Problem beim 2.6.12x.
Bloss leider gab es zu der Zeit noch keine Updates für udev, ich weiss nicht ob es inzwischen schon updates dafür gibt, ich habe es dann versucht selber zu bauen. Das hat aber irgendwie alles nicht hingehauen zwecks Abhängikeiten usw.

mfg Appleonkel
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Beitrag von Gimpel » 31. Aug 2005, 23:12

kernel 2.6.13 ist "stable" offiziell, und auch hier (ganz im gegensatz zu 2.6.12.x)... daher ist das topic etwas daneben...gewesen

der fehler liegt eher im uralten udev das in suse 9.1 enthalten ist (ich hab hier 0.66) als im kernel

für euch gilt: man muss nicht immer das neueste habe (was den kernel angeht)

ansonsten upgrade 9.1 --> 9.3 oder gar 10.0betaX (mit apt zB..sehr einfache sache, hab in vmware ein von 9.0 an hochgezogenes system das mittlerweile 10.beta2 ist), dann klappt es auch mit udev

das hauptproblem ist wohl, dass 9.1 eine mischung aus udev mit devfs fallback verwendet. der devfs support ist aber (laut slashdot artikel) raus aus 2.6.13, was die probleme gut erklären könnte ;)
Bild on AMD Athlon64 X2 5600+|64bit|6GB DDR2 800MHz|nVidia GF 8500GT|2.6.29-rc1-moo1|BTRFS|KDE-4.2 SVN trunk + Compiz++|M-Audio Audiophile 2496
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Beitrag von noctua » 1. Sep 2005, 09:26

Halllo Gimpel!
Ich habe das Problem, obwohl ich mit SuSE Linux 9.3 arbeite. Kommt bei mir immer beim 2.6.13'er Kernel. :?:
Wobei du schon recht hast, der neueste Kernel muss nicht automatisch für jeden auch der beste sein.


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Danke, danke, dankeeee! Problem gelöst!

Beitrag von noctua » 1. Sep 2005, 14:35

Ich hätte ja nicht gedacht, dass das Problem noch mal jemand löst. Du weißt gar nicht, wo ich es schon überall versucht habe.
Und tatsächlich: Deine Lösung funktioniert einwandfrei!

Nochmals vielen Dank! :D :D :D

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Beitrag von Gimpel » 1. Sep 2005, 14:55

oha *staun* !

...da muss man erst mal dran denken...v.a. wenn das system ohne initrd läuft (alles was muss fest im kernel hier)
Bild on AMD Athlon64 X2 5600+|64bit|6GB DDR2 800MHz|nVidia GF 8500GT|2.6.29-rc1-moo1|BTRFS|KDE-4.2 SVN trunk + Compiz++|M-Audio Audiophile 2496
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rethus
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schön das es geklappt hat...

Beitrag von rethus » 1. Sep 2005, 17:36

... hatte selbser die totale Verzeweifelung im Gesicht stehen... und Stunden daran rumgedocktert.

Was aber der totale Overkill ist... (ich bin ja ein wenig mutig - nunja, andere würden irre sagen)... ich hab direkt danach nochmal ein update von mkinitrd drübergebügelt.... :shock:

Was ist passiert? :?:

Nix... es funktionierte wunderbar. :!:

Woran nun der erste Abschuss lag??? Keine Ahnung, aber ich kann nun wieder ohne Angst zu haben versehentlich den neusten mkinitrd-Patch einzuspielen munter weiter updaten...8)

Gruß
rethus

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