"irq18: nobody cared" nach Kernelupdate

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"irq18: nobody cared" nach Kernelupdate

Beitrag von Gast » 12. Mär 2004, 09:07

Hallo!

Ich habe mir einen Kernel2.6 aus den Quellen von Kraxel und einer Config von der Knoppix CD gebaut (ist eine laengere Geschichte und hat mit einem anderen Thread hier zu tun). Leider 'vergisst' der Kernel immer, dass meine Platte unter irq18 laeuft und macht daher nicht weiter im Bootprozess.

Ich bin ein klarer Newbie beim Kernel bauen und habe daher keine Ahnung woran das liegen koennte. Es sein nur soviel gesagt: mit einer geklonten config von meinem jetzigen 2.4.21-192 Standardkernel bekomme ich die Platte ueberhaupt nicht erkannt. Ich war so gluecklich, als der SuSE/Knoppix-Kernel endlich mein Rootfilesystem mounten konnte, aber danach war sofort Schluss: irq18 wird disabled.

Habe acpi=off, noapic ausprobiert, nix hilft.

Habt ihr eine Idee wo ich rumbasteln muss?

Ein paar Infos:

Kernel 2.6.3-16
auf Dell GX270 mit 120GB Seagate S-ATA drive (ICH5 driver)
root auf hd(3,5) mit reiserfs
grub als Bootloader

Gruss,

Markus

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Gast

Beitrag von Gast » 12. Mär 2004, 15:21

Ich bin es schon wieder :wink:

Mein Problem hat sich geloest, als dass ich jetzt die SCSI-Treiber fuer mein S-ATA Laufwerk nutze. (Knoppix2.6 und SuSE-Kernel 2.4 haben das zwar auch mit ide-Treibern geschafft, aber ich habe keine Ahnung wie). Ich habe dann zwar eine Weile gebraucht, um zu kapieren, dass root jetzt auf /sda5 statt /hda5, aber es war nur eine Frage der Zeit bis ich drauf komme...

Jetzt habe ich nur folgendes Problem: ich wuerde gerne auch meinen 'alten' Kernel 2.4 weiterverwenden (wer weiss, ob mit 2.6 auch alles so laeuft), aber ich musste doch die /etc/fstab umschreiben ! Wie kann ich meinem Rechner beibringen, einen andere fstab fuer den 2.4er Kernel zu verwenden???

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Vielen Dank und Gruesse,

Markus

jado
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Beitrag von jado » 12. Mär 2004, 15:30

Oha, da nimmst du dir ja was vor :wink:

1. Vorschlag) nutze eine extra root-partition

2. Vorschlag) man könnte sich vielleicht eine initrd bauen, die die /etc/fstab umkopiert...

oder hat noch jemand eine andere idee :idea:

Gast

Beitrag von Gast » 12. Mär 2004, 15:43

jado hat geschrieben:2. Vorschlag) man könnte sich vielleicht eine initrd bauen, die die /etc/fstab umkopiert...
Ich hab da leider keine Ahnung, aber kann ich vielleicht eine fstab in die Ramdisk integrieren?

Ich schätze, ich bräuchte für ein neues Root-Verzeichnis auch eine neue Partition?! Das will ich gerne vermeiden...

susefan
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Beitrag von susefan » 29. Mär 2004, 22:27

nabend
ich habe mir das durchgelesen und ich stelle mir immer wieder die frage, warum den kernel patchen?
aber zu den fragen.
hat suse nicht ein image irgendwo liegen, den man im bootloader eintragen kann?
da steht doch bestimmt die ganzen links zu den alten kernel drin.
aber man hätte das auf eine extra partition testen können.
wie gesagt ich lass die finger davon. der 2.4 ist hart genug für mich.viel spaß beim basteln
MfG susefan

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Beitrag von wenf » 30. Mär 2004, 08:33

so auf die schnelle würde ich es auch in der initrd lösen
/ mounten
/etc/fstab-2.4 oder /etc/fstab-2.6 nach /etc/fstab kopieren
/unmounten
initrd exit
kernel mountet / und hoffentlich dann auch die richtige fstab

Gast

Beitrag von Gast » 30. Mär 2004, 09:49

susefan hat geschrieben:ich habe mir das durchgelesen und ich stelle mir immer wieder die frage, warum den kernel patchen?
Die Antwort ist (für mich) recht einfach: mit dem 2.6er Kernel bekommt mein Lüfter jetzt auch mal eine Pause. Während der 2.4er immer eingefroren ist, wenn ich cpufreq aktiviert habe, läuft 2.6 jetzt wunderbar kalt und rund.

Aber zu den Antworten: die Lösung mit dem Ändern der fstab durch die initrd erscheint mir recht einfach. Da ich aber mittlerweile den 2.4er nicht mehr benutze (2.6 ist stabil und die Software läuft) hat sich die Sache wohl erledigt. Zudem habe ich auch die Instabilität des HDD irq mit den Vanilla-Quellen fast ganz wegbekommen, d.h. ich habe meine Platte wieder auf /dev/hda.

Dazu gleich mal eine neue Frage: ich habe auf kerneltrap.org gelesen, dass der sata-Treiber jetzt einen patch verpasst bekommen hat, mit dem der Durchsatz deutlich erhöht werden kann. Den scheint es aber nur für den scsi-sata support zu geben (ata_piix) und nicht für ich5-sata. Ist ich5-sata also nur eine Zwischenlösung und scsi-sata der eigentliche Pfad, dem man folgen sollte (scheint ja auch stabiler zu laufen)?

Gruss, Markus

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