Wie komme ich zu der Info während des Betriebes welchen Kern

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Wie komme ich zu der Info während des Betriebes welchen Kern

Beitrag von Yehudi » 11. Apr 2005, 23:41

el ich habe?
Gibt es dafür ein Befehl, oder eine Infoquelle in der KDE?

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Beitrag von admine » 11. Apr 2005, 23:47

Schau dir mal "uname" an.

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man uname
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Beitrag von Yehudi » 12. Apr 2005, 00:13

Danke, -2.6.8-24.14-default- nicht mehr gerade aktuell - :cry: http://kernel.org/
Aber wir haben wieder dazugelernt. :wink:

taki
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Beitrag von taki » 12. Apr 2005, 09:28

Yehudi hat geschrieben:Danke, -2.6.8-24.14-default- nicht mehr gerade aktuell - :cry: http://kernel.org/
Naja, mit der Aktualität ist so eine Sache. Das ist ein SuSE-Kernel. SuSE patcht den Kernel massiv. Sie portieren gerne das ein oder andere Feature aus den neuesten Versionen oder sogar aus Entwicklerkernels in ihren eigenen Kernel zurück. Die Versionsnummer sagt nur aus, auf welchem Kernel SuSE die Patches aufsetzt.

Ein direkter Vergleich der Versionsnummer ist da nicht so aussagekräftig.

Wenn man es genau wissen will, muss man sich die Patches ansehen und die zu den Features des Vanillakernels mit gleicher Version dazudenken. Dazu muss man sich aber schon ganz schön gut auskennen. Das könnte ich nicht (oder zumindest nur sehr ungenau).

Ich hab auch schon so manches mal überlegt: Vanilla-Kernel nehmen (ist ja viel neuer) oder nicht. Da nicht alle Patches von SuSE aus stabilen Kernelversionen kommen, kann es durchaus passieren, dass man trotz höherer Kernelversion ein wichtiges Feature verliert.
SuSE 12.3 kernel 3.7.10-1.16-desktop, K Desktop Environment Version 4.10.5 r1 - Medion Titanium Aldi v. 03/2009

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Beitrag von }-Tux-{ » 12. Apr 2005, 14:21

taki hat geschrieben: Ich hab auch schon so manches mal überlegt: Vanilla-Kernel nehmen (ist ja viel neuer) oder nicht. Da nicht alle Patches von SuSE aus stabilen Kernelversionen kommen, kann es durchaus passieren, dass man trotz höherer Kernelversion ein wichtiges Feature verliert.
also bei mir laufen die selbstgebauten kernel viel schneller usw... und feature verloren habe ich auch noch nicht... aber ich hab auch nicht so aussergewöhnlich hardware... habe eher features dazubekommen (eingepatched). :wink:


mfg }-Tux-{

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Beitrag von Yehudi » 12. Apr 2005, 20:35

Ich habe hier schon mal geschaut von oc2pus gibt es einen Treat, wo man den Kernel aus klinkt, und einen aktuellen installiert.Das habe ich soweit verstanden, aber wie man eine Kernelinstallation macht, ist mir noch nicht so klar.
Ich habe auch keine aussergewöhnliche Hardware am Suserechner.

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Beitrag von }-Tux-{ » 12. Apr 2005, 20:56

guckst du hier:
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=10810

oder den einen kompilierten kernel per rpm installieren

mfg }-Tux-{

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Beitrag von Yehudi » 12. Apr 2005, 22:09

Ich meinte eigentlich dass ich den ganz offiziellen Kernel von Suse mir aufs System schaffe.
Ich hatte diese Anleitung gelesen:
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=21685
Bis zum "Abschalten" des alten Kernels ist mir das völlig klar. Dann führt oc2pus mehre Möglichkeiten an, und das stifftet leider Verwirrung. Das liebste wäre mir natürlich, wenn ich einfach in Yast ein betimmte Quelle für ein Kernelupdate hinzufüge, und dann sage installier mal. Nach der Installation starte ich den Computer neu, und dann habe ich den aktuellen Kernel.
Ich habe am Anfang mal versehendlich einen Kernel über Yast ausgetauscht, obwohl ich nur die KDE ändern wollte. Von daher weiss ich auch das es geht. - oc2pus schreib ja auch das man das über apt oder Yast machen kann, aber nicht wie.

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Beitrag von oc2pus » 12. Apr 2005, 22:12

Yehudi hat geschrieben:Ich meinte eigentlich dass ich den ganz offiziellen Kernel von Suse mir aufs System schaffe.
Ich hatte diese Anleitung gelesen:
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=21685
Bis zum "Abschalten" des alten Kernels ist mir das völlig klar. Dann führt oc2pus mehre Möglichkeiten an, und das stifftet leider Verwirrung. Das liebste wäre mir natürlich, wenn ich einfach in Yast ein betimmte Quelle für ein Kernelupdate hinzufüge, und dann sage installier mal. Nach der Installation starte ich den Computer neu, und dann habe ich den aktuellen Kernel.
Ich habe am Anfang mal versehendlich einen Kernel über Yast ausgetauscht, obwohl ich nur die KDE ändern wollte. Von daher weiss ich auch das es geht. - oc2pus schreib ja auch das man das über apt oder Yast machen kann, aber nicht wie.
Oh du Held des Alltages ....

wo stifte ich in dem oben zitierten Posting Verwirrung?
mach es genauso und alles wird gut. 1000000mal ausprobiert und getetestet. Das funzt so ;)
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Beitrag von OldKid » 12. Apr 2005, 22:38

Bis zum "Abschalten" des alten Kernels ist mir das völlig klar. Dann führt oc2pus mehre Möglichkeiten an, und das stifftet leider Verwirrung.


tja wer lesen kann ist halt klar imVorteil !!!!! :D
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Beitrag von Yehudi » 12. Apr 2005, 23:15

Wie installiere ich von welcher Quelle den aktuellsten Kernel mit Yast vom Suse Server für Suse 9.3?

@oc2pus: Du gehst leider nicht auf die Yastmöglichkeit dort ein.

Also unter Yast muss ich den Kernel-default angeben, das ist klar, aber wo kriege ich eine aktuelle Quelle her, die ich in Yast einbinde?

Über Apt finde ich nur den oben genannten bereits installierten Kernel.

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Beitrag von oc2pus » 13. Apr 2005, 08:16

Yehudi hat geschrieben:Wie installiere ich von welcher Quelle den aktuellsten Kernel mit Yast vom Suse Server für Suse 9.3?

@oc2pus: Du gehst leider nicht auf die Yastmöglichkeit dort ein.

Also unter Yast muss ich den Kernel-default angeben, das ist klar, aber wo kriege ich eine aktuelle Quelle her, die ich in Yast einbinde?

Über Apt finde ich nur den oben genannten bereits installierten Kernel.
1.) wie du YaST um Quellen erweiterst ist hier schon sehr oft beschrieben worden ...

2.) mit apt policy kernel-default kannst du dir alle Versionen anzeigen lassen, die deine apt-Konfiguration sieht.
mit apt install kernel-default=<versionsnummer> wird ein bestimmter Kernel installiert. ABer auch das ist schon sehr oft erklärt worden ...
Evtl fehlt dir das Repository kernel-of-the-day und/oder update und/oder security in deiner sources.list. Aber mit deinen Kenntnissen solltest du schön die FInger vom kernel-of-the day lassen ;)
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Beitrag von Yehudi » 13. Apr 2005, 09:41

oc2pus hat geschrieben:
1.) wie du YaST um Quellen erweiterst ist hier schon sehr oft beschrieben worden ...
Ich meinte nicht wie das allgemein geht, sondern welche Quelle ich angeben muss, um den aktuellen Kernel zu laden. Vielleicht haben wir da beide an einander vorbei geredet.
Es gibt hier einen Treat von Martin Breitenbach, da waren drei Quellen angegeben für das hinzufügen von Yast, die habe ich auch problemlos hinzugefügt, und genutzt.
oc2pus hat geschrieben: 2.) mit apt policy kernel-default kannst du dir alle Versionen anzeigen lassen, die deine apt-Konfiguration sieht.
mit apt install kernel-default=<versionsnummer> wird ein bestimmter Kernel installiert. ABer auch das ist schon sehr oft erklärt worden ...
Evtl fehlt dir das Repository kernel-of-the-day und/oder update und/oder security in deiner sources.list. Aber mit deinen Kenntnissen solltest du schön die FInger vom kernel-of-the day lassen ;)
Der letzte gefestigte Kernel ist nach meinen Informationen:2.6.11.7
Mein installierter Kernel ist:2.6.8-24.14

Mir geht es auch nicht darum einen Beta-Kernel zu starten.

Wenn ich jetzt aus allen Ausführungen richtig schließe, die ich mit apt und Yast gemacht habe, besitze ich den aktuellsten Kernel, den es als Paket gibt.

Der Kernel auf http://www.kernel.org/ ist zum Kompilieren, und da wollte ich eigentlich nicht mich wirklich so ranwagen.

Sollte eine meiner Aussagen nicht den Tatsachen entsprechen bitte ich darum, das hier zu posten.

Danke Schön an allen die mir mit sachlichen Aussagen hier weitergeholfen haben.

}-Tux-{
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Beitrag von }-Tux-{ » 13. Apr 2005, 14:28

Nein.
der aktuellste kernel den es in apt (im kernel-of-the-day repository) ist der
kernel-default-2.6.11.4-20050407134854

Es gibt bestimmt noch neuere usw. aber das ist der aktuelle in apt.

Aber du hast den aktuellen "stable" kernel...


mfg }-Tux-{

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Beitrag von Yehudi » 13. Apr 2005, 15:07

Danke, für die Bestätigung. Das war das was mich auch gewundert hatte, und eigentlich zu Verwirrung führte.

jengelh
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Beitrag von jengelh » 17. Apr 2005, 18:57

taki hat geschrieben:
Yehudi hat geschrieben:Danke, -2.6.8-24.14-default- nicht mehr gerade aktuell - :cry: http://kernel.org/
Naja, mit der Aktualität ist so eine Sache. Das ist ein SuSE-Kernel. SuSE patcht den Kernel massiv. Sie portieren gerne das ein oder andere Feature aus den neuesten Versionen oder sogar aus Entwicklerkernels in ihren eigenen Kernel zurück.
Nicht so wirklich. Sobald die intern einen neuen Kernel verwenden (das beginnt damit, dass sie Die Nächste Version rausbringen ;-)), ist der brandaktuell. Die Kernel von älteren Distributionen werden _nicht_ upgegraded, nur security-gefixt!

chrisi1909
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Beitrag von chrisi1909 » 19. Apr 2005, 19:06

}-Tux-{ hat geschrieben:Nein.
der aktuellste kernel den es in apt (im kernel-of-the-day repository) ist der
kernel-default-2.6.11.4-20050407134854

Es gibt bestimmt noch neuere usw. aber das ist der aktuelle in apt.

Aber du hast den aktuellen "stable" kernel...
{
Hmm, und wieso datet der dann nicht up, wenn er den eigentlich kennt ? Kernel-of-the-day ist in der sources.list...

Müsste er doch eigentlich machen, oda ?

}-Tux-{
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Beitrag von }-Tux-{ » 19. Apr 2005, 20:43

chrisi1909 hat geschrieben:
}-Tux-{ hat geschrieben:Nein.
der aktuellste kernel den es in apt (im kernel-of-the-day repository) ist der
kernel-default-2.6.11.4-20050407134854

Es gibt bestimmt noch neuere usw. aber das ist der aktuelle in apt.

Aber du hast den aktuellen "stable" kernel...
{
Hmm, und wieso datet der dann nicht up, wenn er den eigentlich kennt ? Kernel-of-the-day ist in der sources.list...

Müsste er doch eigentlich machen, oda ?
Das kann mehrere Gründe haben:
hast du nach der änderung in der sources.list ein "apt update" aufgerufen?
hast du evtl. den kernel-default auf "hold" gesetzt?
oder hast du vorher deinen kernel aus der rpm-datenbank gelöscht? (rpm -e --justdb....)

geb mal rpm -q kernel-default ein

mfg }-Tux-{

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Beitrag von taki » 20. Apr 2005, 09:10

Ich würde definitiv nicht emfehlen, einen kotd per apt-get upgrade zu installieren. Es macht schon Sinn, den Kernel zu pinnen.

Einen neuen Kernel blind ins System zu holen ist genau der Grund warum z.B. Leute mit NVIDIA-Grafikkarten so oft verzweifelt immer wieder hier posten, sie kommen nicht mehr auf die grafische Oberfläche. Bei ATI ist i.d.R. nur die 3D-Unterstützung weg. Hat man möglicherweise ein problematisches Motherboard oder Raid-Controler oder SATA oder etwas in der Art, kann es sein, dass der Rechner nach dem Upgrade erst mal gar nicht mehr hochkommt.

Ein Kernelupdate kann gut gehen, geht auch meistens gut, aber es kann eben auch sein, dass einiges an Handarbeit nötig ist. Sowas sollte man nicht dem Zufall überlassen.

Wenn man einen neuen Kernel probieren möchte, macht man besser einen expliziten apt-get install kernel-xyz. Dann weis man auch genau, dass mögliche Probleme an dem Kernel liegen und weiss, wo man ggf. ansetzen muss.
SuSE 12.3 kernel 3.7.10-1.16-desktop, K Desktop Environment Version 4.10.5 r1 - Medion Titanium Aldi v. 03/2009

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Beitrag von oc2pus » 20. Apr 2005, 09:23

warum nicht einfach einen "Rettungsanker" setzen ?

[HOWTO] Zwei Kernel parallel installieren
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=21685

damit ist der Experimentierlust Tür und Tor geöffnet ;)
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