Probleme beim Kernelbau (mkinitrd)

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Zaepfle
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Probleme beim Kernelbau (mkinitrd)

Beitrag von Zaepfle » 31. Jan 2005, 10:51

Hallo da draußen,

da der Kernel von SuSE 9.1 doch nicht mehr der allerneuste ist, habe ich mich dazu entschlossen, einen Vanilla-Kernel parallel zu installieren. Die Sache funktioniert auch so weit ganz gut, wenn da nicht die Probleme mit der initrd und Reiserfs wären. Wenn ich eine Ramdisk anlegen will (mkinitrd -k vmlinuz-2.6.10 -i initrd-2.6.10) kommt jedes mal die Meldung, dass das Programm die dependencies von reiserfs nicht finden kann. Dabei ist es völlig egal, ob Reiserfs fest in den Kernel integriert ist, als Modul definiert oder weggelassen wird. Als Konfiguration habe ich auch schon make defconfig ausprobiert, um sicherzustellen, dass kein Konfigurationsproblem meinerseits besteht. Auch hier tritt das gleiche Problem auf.

Für jegliche Hinweise und Hilfestellungen wäre ich sehr dankbar.

Gruß

Zaepfle

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Beitrag von Sören » 31. Jan 2005, 13:31

das kam bei mir auch mal.

Ich konnte das erfolgreich ignorieren. Dieser Kernel, bei dem diese Meldung kam, braucht aber auch eigentlich gar keine Initrd. Zumindest habe ich hier unter debian keine, bei suse aber schon.
(bei debian hatte ich sie vergessen...)

Naja.. wie gesagt, es ist kein Schlimmes Problem.

Gruß
Sören

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/dev/hde2 not found

Beitrag von Zaepfle » 2. Feb 2005, 09:14

Nach einigem herumspielen an den Einstellungen meines Vanilla-Kernels 2.6.10 bekommen ich das Ding zumindest soweit hin, dass der Kernel eine saubere INITRD erzeugt. Allerdings ergibt sich nun ein neues Problem. Wenn ich die Default-Einstellungen bei den Filesystemen belasse, wird beim booten folgende Meldung ausgegeben:

Loading kernel/fs/reiserfs/reiserfs.ko waiting fpr device /dev/hde2 to appear not found --device nodes

Da Laufwerk hde2 ist nach fstab mit Reiserfs formatiert. Eine feste Einbindung von reiserfs in den Kernel wird durch Fehler bei der Erstellung der initrd quitiert.

Für jegliche Hinweise und natürlich Lösungen des Problems bin ich dankbar.

Gruß

Zaepfle

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Beitrag von Gimpel » 2. Feb 2005, 11:45

im prinzip ist es so, dass wenn du den support für dein / filesystem fest einbaust, keine initrd mehr benötigt wird. in der menu.lst lässt man dann initrd einfach weg und ändert dafür in der kernelzeile etwas...


hast du die config für deinen kernel von der des laufenden suse kernels geclont? normal sollte das dann keinerlei probleme geben, zumindest was das booten angeht...
Bild on AMD Athlon64 X2 5600+|64bit|6GB DDR2 800MHz|nVidia GF 8500GT|2.6.29-rc1-moo1|BTRFS|KDE-4.2 SVN trunk + Compiz++|M-Audio Audiophile 2496
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Beitrag von Zaepfle » 2. Feb 2005, 12:22

Ich habe die Konfiguration nicht geklont. Ich habe Sie auf Grundlage diverser Anleitungen und Zeitschriftenartikel erstellt. Als Anregung habe ich mir auch mal die Konfiguration eines SuSE-Kernels (2.6.5-7.111) angeschaut. Dort wird Reiserfs auch nur als Modul eingebunden.

Gruß

Zaepfle

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Beitrag von Gimpel » 2. Feb 2005, 12:48

das ist dann natürlich der harte weg!

auf der gentoo kiste hier hatte ich nach etwa... 5-6 anläufen erst nen kernel, der auch bootet, ohne initrd usw...

meine empfehlung wäre, die config vom suse-kernel zu klonen, und dann unwichtiges rauszuwerfen, zb filesysteme die nicht benötigt werden (xfs, jfs minix..), die 50 module für grafikkarten die man nicht hat usw usw, sachen wo man sicher weiß dass es nicht benötigt wird.
hat den vorteil dass der kernel dann auch sicher bootet!
(hab grad 2.6.10 auf ner suse 9.1 gebaut, funzt... )
:wink:

bei dir kann das jetzt x gründe haben...
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Beitrag von Zaepfle » 9. Feb 2005, 13:20

Ich habe in der Zwischenzeit einige Mal versucht einen neuen Kernel zum Laufen zu bringen. Allerdings ohne Erfolg. Auch das Klonen des Kernels hat bei mir keinen Erfolg gezeigt. Das einzige was ich mir jetzt noch vorstellen kann, ist ein Fehler in meinem Vorgehen. Laut der Anleitung von Thomas Hertweck gehe ich bei Klonen eines Kernels wie folgt vor:

1) SuSE Linux 9.1 installieren.

2) Neuen Kernel (2.6.10) ins Verzeichnis /usr/src kopieren und entpacken.

3) Klonen des Kernels mit zcat /proc/config.gz > .config.

4) make oldconfig && make prepare

5) make all

6) make modules_install

7) cp ./arch/i386/boot/bzImage /boot/vmlinuz-2.6.10

8) cp ./System.map /boot/System.map-2.6.10

9) cd /boot

10) mkinitrd -k vmlinuz-2.6.10 -i initrd-2.6.10

11) Neuen Eintrag in Grub erstellen.

Wenn jemand die Zeit findet wäre ich für die Standardeinstellungen von SuSE bei FileSystems (IDE-System) dankbar.

Danke für eure Hilfe.

Gruß

Zaepfle

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