Multiprozessor-System: Prozess standardmäßig einer CPU zuwei

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ComFreakTom
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Multiprozessor-System: Prozess standardmäßig einer CPU zuwei

Beitrag von ComFreakTom » 23. Jan 2005, 22:55

hallo,

weiß net genau obs hier in die rubrik gehört, aber hier tummeln sich bestimmt leute die mir das eher beantworten können :)

gibt es die möglichkeit irgendwo im linux zu sagen, das ein bestimmter prozess bzw eine bin-datei immer einer speziellen cpu zugewiesen wird und ein anderer immer der anderen? ist das möglich?
bzw wie sieht das aus, wenn ich software unter linux benutze die nicht smp-fähig ist sie aber unter smp laufen lassen will?
laut angebe des herstellers soll dann paar bestimmte prozesse sau langsam werden, ist mit dem nur einem prozessor zuweisen ein solches verhalten abweisbar?

sorry für diese etwas ungewöhnliche frage *gg*

danke schonmal, wenn jemand eine antwort hat

gruß ComFreakTom

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robi
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Beitrag von robi » 27. Jan 2005, 17:35

Ich habe zwar beruflich gelegentlich mit solchen Problemen zu kämpfen aber nicht unter LINUX sondern SOLARIS und anderen BS.
Die Befehle rund um dieses Thema könnten etwa pbind, psradm, psrinfo, processor_bind, processor_info, pset_bind, pset_create, pset_info heißen, hab auch mal gegoogelt aber für LINUX habe ich nur unbeantwortet Fragen nach Programmen für diese Funktionen gefunden.
Zwar habe ich auch einige kleine Quelltextprogramme gefunden, die dort im Schedueler einiges bewirken, aber die waren wohl mehr experimeteller Natur. Sicherlich gibt es die ganz "großen", die haben aber sowieso keinen Kernel von der Stange, und die schreiben da unter /prog/irgendwas direkt in den kernel und dann geht sowas auch, aber zu denen gehöre ich nicht.

Was ich mir aber nicht vorstellen kann, ist, dass Programme die für einen Prozessor optimal kompiliert sind, in einem Multiprozessokernel langsamer laufen sollen, was ich mir ehr denken kann ist der umgekehrte Fall.

robi

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