Kernel 2.6.5-7.108 bootet nicht

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donvito
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Kernel 2.6.5-7.108 bootet nicht

Beitrag von donvito » 18. Okt 2004, 00:02

Hallo,
ich habe SuSE Prof. 9.1 und bisher den Original-Kernel 2.6.4-52 installiert gehabt. Nach Update auf 2.6.5-7.108 bootet mein Rechner nicht mehr richtig. Er printet noch "Setting up CMOS clock" auf der Konsole und bleibt dann einfach hängen. Bei Version 2.6.5-7.104 ist es dasselbe. Habe einen AMD Athlon XP 2500. Hat mir jemand einen Tipp?


Danke!

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Beitrag von Gast » 18. Okt 2004, 20:17

Hi

hast du ihn selber geupdated oder per You?
oder hast du ihn selber gebaut?

Gruß }-Tux-{

donvito
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Beitrag von donvito » 18. Okt 2004, 21:05

Hi Tux,

nee, es ist das RPM von der SuSE Update-Seite Ich habe ihn "selbst" installiert mit:
"rpm -Uvh --nodeps --force kernel-default-2.6.5-7.108.i586.rpm".

Grüße, donvito.

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imat
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Beitrag von imat » 18. Okt 2004, 22:10

Ein Atlon Prozessor wird auch nen athlon kernel brauchen ... obwohl es eigentlich auch mit dem default kernel gehen sollte .... aber nimm lieber mal den athlon kernel :)

donvito
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Beitrag von donvito » 18. Okt 2004, 22:23

Die speziellen Athlon-Kernels gab's von SuSE nur in der 2.4-er Reihe. Zumindest finde ich auf der SuSE-Seite keinen Athlon-Kernel 2.6.x.

postkutscher
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Beitrag von postkutscher » 19. Okt 2004, 09:06

hi donvito,

ich habe damals den 2.6.4-smp kernel Standardmäßig drauf gehabt, habe über Yast den 2.6.4-default installiert ->rebootet -> 2.6.4-smp deinstalliert -> und den Kernel über YOU geupdated. nach einem reboot gab mir uname -r 2.6.5-7.108 aus.

mfg

postkutscher

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imat
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Beitrag von imat » 19. Okt 2004, 20:16

Ohh, das 2.6 hab ich irgendwie überlesen, sorry :(

Also unmittelbar nach "Setting up CMOS Clock" wird der Linkercache eingerichtet. Aber soweit scheint er ja nicht mehr zu kommen.

Unmittelbar davor wird jedoch DMA für die IDE-Platten eingeschalten.
Eventuell ist da das Problem ?

Versuch mal DMA in /etc/sysconfig/dma zu deaktivieren und dann nochmal zu booten.

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moses
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Beitrag von moses » 19. Okt 2004, 21:22

Versuch doch mal im failsafe zu starten und schreib uns was passiert.

donvito
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Beitrag von donvito » 20. Okt 2004, 00:50

Hi Leute,

also im Failsafe-Mode bleibt er sogar noch früber stehen, nachdem er die Zeile "ReiserFS: hdb7: checking transaction log(hdb7)" geprintet hat (hdb7 ist meine root-Partition). Wobei "stehen" nicht ganz korrekt ist. Der Cursor springt eine Zeile nach unten und blinkt ganz entspannt vor sich hin.
Da DMA jetzt deaktiviert ist, kann das ja nicht der Grund sein, oder?
Die Zeile "Setting up CMOS clock" kommt ja aus "boot.clock" und da ist für ihn wohl irgendwie Endstation. Ich werde mal versuchen ein paar Echo's einzubauen, um festzustellen bei welcher Zeile er genau denn stehen bleibt. Oder ob er schon "boot.ldconfig" gestartet hat.
Könnte vielleicht das BIOS bzw. Motherboard Grund für das Problem sein?

Danke!

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moses
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Beitrag von moses » 20. Okt 2004, 10:12

Wenn er vorher gebootet hat sollte das eigentlich nicht so sein. Aber versuch mal Knoppix oder ähnlichem ckfs auszuführen, aber guck vorher mal in der fstab und poste diese hier.

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Beitrag von donvito » 20. Okt 2004, 22:29

Hi,

hier ist mein fstab:

/dev/hdb7 / reiserfs acl,user_xattr 1 1
/dev/hdb5 /boot ext2 acl,user_xattr 1 2
/dev/hdb8 /home reiserfs acl,user_xattr 1 2
/dev/hdb6 swap swap pri=42 0 0
devpts /dev/pts devpts mode=0620,gid=5 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
sysfs /sys sysfs noauto 0 0
/dev/dvdrecorder /media/dvdrecorder subfs noauto,fs=cdfss,ro,procuid,nosuid,nodev,exec,iocharset=utf8 0 0
/dev/fd0 /media/floppy subfs noauto,fs=floppyfss,procuid,nodev,nosuid,sync 0 0
/dev/hda7 /windows/data vfat noauto 0 0
lx01:/shared /export/lx01/shared nfs noauto,rsize=8192,wsize=8192,tcp 0 0
lx01:/source /export/lx01/source nfs noauto,rsize=8192,wsize=8192,tcp 0 0
lx01:/backup /export/lx01/backup nfs noauto,rsize=8192,wsize=8192,tcp 0 0
lx01:/archive /export/lx01/archive nfs noauto,rsize=8192,wsize=8192,tcp 0 0

Werde mal ein Backup machen und dann Filesystem/Festplatte checken, vielleicht kommt dabei ja was raus.

Grüße!

donvito
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Beitrag von donvito » 23. Okt 2004, 14:06

Hi,

ich habe das Filesystem mit "reiserfsck" überprüft und alles ist in Ordnung. Ich habe die Festplatte mit einem Diagnose-Tool gecheckt und auch das hat keinen Fehler gemeldet.
Gestern habe ich den UDMA-Modus auf 2 gestellt und auf einmal funktioniert es. Als ich DMA komplett deaktiviert hatte, ging es nicht! Das ist doch etwas seltsam, oder????
Also ich glaube nicht, dass das eigentliche Problem damit beseitigt wurde!

Mal abwarten.

Clemi
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Beitrag von Clemi » 27. Okt 2004, 11:58

Ich habe genau das gleiche Problem.
Habe mir gestern zum allerersten Mal Linux installiert und bin dementsprechend noch grün hinter den Ohren und Windows-verwöhnt :roll:
Falls jemand eine Lösung für das Problem weiß, also auch mal auf "dumm" posten, damit ichs auch verstehe ;)
Sie ist spiralförmig -- eindeutig eine Hedström!

donvito
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Beitrag von donvito » 31. Okt 2004, 12:53

Was meinst Du genau mit "gleiches Problem"? Beschreibe etwas detaillierter, was den genau bei Dir nicht funktioniert.

Grüße.

TEL0000
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Beitrag von TEL0000 » 14. Apr 2005, 17:54

Habe ebenfalls das gleiche Problem ...

Hab bei mir seit ein paar Monaten SuSE Linux 9.2 drauf, und hab jetzt im Yast den standard DMA Modus aktiviert .... nach einem klick auf ok hat er erstmal sehr lange gearbeitet und gesagt "Einstellungen werden gespeichert", und dabei is er dann hängen geblieben!
Nach einem Neustart hatte ich genau das oben beschriebene Problem, dass er bei "setting up cmos clock" nicht weitermacht ...
Der Curser blinkt zwar noch ne weile, aber das hört dann auch irgendwann auf ...

jetzt weiß ich nicht, wie ich DMA wieder abschalten soll, wenn ich nicht ins Linux komme ...

Tobias

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