thinstation

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kroe
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thinstation

Beitrag von kroe » 7. Jul 2004, 16:01

Hi,

hat jemand von euch schon einmal "thinstation" (www.thinstation.org) als Alternative zu LTSP ausprobiert. Ich habe es heute zum Laufen bekommen und muss feststellen, dass es mir sehr gut gefällt. Man benötigt zum einen nur noch einen TFTP-Server (d.h. man könnte auch von einem Win-Server aus booten) und zum anderen kann man sehr einfach einstellen, dass man auf Konsole1 eine Anmedung am Windowsterminalserver erhält (am Client läuft lokal rdesktop) und auf Konsole2 eine Anmeldemaske für den Linuxterminalserver ....
Auch lokal-apps kann mananscheinend sehr leicht integrieren.

Das einzige was mir noch fehlt ist eine gute Doku zu dem Ganzen - bislang habe ich mich durch die redme.txt arbeiten müssen.

Aber meiner Meinung nach ist das eine ganz hervorragende Alternative zu LTSP

Viele Grüße
Dieter
Dokumentation für LTSP-SuSE-icewm, insbesondere für den Einsatz in Schulen:
--> http://www.linux-schulen.de

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Re: thinstation

Beitrag von schweer » 7. Jul 2004, 20:45

kroe hat geschrieben:hat jemand von euch schon einmal "thinstation" (www.thinstation.org) als Alternative zu LTSP ausprobiert.
Hallo Dieter,
habe ich mir beim Start vor einem Jahr mal angesehen - da hat es mich nicht überzeugt; aber der Hauptentwickler hat ja inzwischen gewechselt.

Zur Vervollständigung hier noch einmal eine Linkliste für aktive und auch inzwischen inaktive ThinClient-Systeme/Dienste:
http://debianlinux.net/network_services ... nt_systems

wolfgang

Sebastian Hilbert

Re: thinstation

Beitrag von Sebastian Hilbert » 7. Jul 2004, 21:00

kroe hat geschrieben:Hi,

hat jemand von euch schon einmal "thinstation" (www.thinstation.org) als Alternative zu LTSP ausprobiert. Ich habe es heute zum Laufen bekommen und muss feststellen, dass es mir sehr gut gefällt. Man benötigt zum einen nur noch einen TFTP-Server (d.h. man könnte auch von einem Win-Server aus booten) und zum anderen kann man sehr einfach einstellen, dass man auf Konsole1 eine Anmedung am Windowsterminalserver erhält (am Client läuft lokal rdesktop) und auf Konsole2 eine Anmeldemaske für den Linuxterminalserver ....
Auch lokal-apps kann mananscheinend sehr leicht integrieren.

Das einzige was mir noch fehlt ist eine gute Doku zu dem Ganzen - bislang habe ich mich durch die redme.txt arbeiten müssen.

Aber meiner Meinung nach ist das eine ganz hervorragende Alternative zu LTSP

Viele Grüße
Dieter
Es gibt auch noch das Linux diskless client Projekt der Uni Göttingen.
ldc.goe.net. Ich habe es noch nicht ausprobiert aber die Anleitung scheint recht gut zu sein. Ausserdem ist mir bekannt, dass man lokale Chipkartenlesegeräte damit verwenden kann. Sowohl serielle Leser als auch die Cherry-Tatstatur mit Chipkarteneinheit drin.

Ich dachte bisher, dass diese Projekte höhere Anforderungen an den Client stellen. Dort ist von Via Epia boards die Rede. Wie ist das bei thinstation ?

Tut es da ein P133/166 wie er in den IBM Terminals steckt ?

Gast

Re: thinstation

Beitrag von Gast » 7. Jul 2004, 21:08

kroe hat geschrieben: hat jemand von euch schon einmal "thinstation" (www.thinstation.org) als Alternative zu LTSP ausprobiert. (...) Man benötigt zum einen nur noch einen TFTP-Server (d.h. man könnte auch von einem Win-Server aus booten) und zum anderen kann man sehr einfach einstellen, (...)
Hallo Dieter,
über diese Seite bin ich auch schon gestolpert, habe es aber nicht getestet, weil ich für mich keinen Vorteil zu LTSP sah. Ich habe auch keine Windowsserver im Netz, warum auch? Das Booten per TFTP-Server ausschließlich verstehe ich nicht, holt sich der Client bei Dir etwa per TFTP auch das Root-Verzeichnis?

M.f.G. Andreas

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Re: thinstation

Beitrag von kroe » 7. Jul 2004, 21:16

andtolle hat geschrieben: Das Booten per TFTP-Server ausschließlich verstehe ich nicht, holt sich der Client bei Dir etwa per TFTP auch das Root-Verzeichnis?
Ja.

Gruß
kroe

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Re: thinstation

Beitrag von schweer » 7. Jul 2004, 23:32

kroe hat geschrieben:Auch lokal-apps kann mananscheinend sehr leicht integrieren.
So einfach dürfte das nicht sein, da alle binaries gegen die glibc-2.2.5 gelinkt sind. Man müsste die Anwendungen schon selbst so kompilieren.

Im Ganzen ist es vom Ansatz eher eine Alternative zu PXES; interessant ist noch, dass offenbar ein NX-Client dabei ist.

Meine Präferenz gilt aber sowieso dem Projekt lessdisks. Das ist zwar in Bezug auf die X-Konfiguration noch nicht ausgereift, bietet aber vom Ansatz her die größte Flexibilität, da lokal auszuführende Anwendungen einfach über Debians ausgefeiltes Paketmanagement integriert werden können. Es ist im Grunde nur ein System von Skripten, nicht eine riesige Ansammlung von Skripten und Binärpaketen; das root-Verzeichnis des Client ist ein normales Debian-System.

wolfgang

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Re: thinstation

Beitrag von Gast » 9. Jul 2004, 14:50

schweer hat geschrieben:Meine Präferenz gilt aber sowieso dem Projekt lessdisks.
Hallo Wolfgang,
die wesentliche Einschränkung sehe ich darin, daß es wohl nur mit Debian geht, deshalb fällt es für mich leider aus.
Es gelang mir Ende letzten Jahres, als ich verschiedene Distris testete, leider nicht, Woody zu installieren, weder auf dem 2 Jahre alten IBM-Server noch auf dem Eigenbau. Die Installation kannte das Modul für den Mylex-Raidcontroller nicht und ließ sich auch nicht überreden, es von Floppy zur Kenntnis zu nehmen. War mir damals irgendwie unverständlich, da dieses Modul eines der ältesten unter Linux ist.. :(

Andreas

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Re: thinstation

Beitrag von schweer » 9. Jul 2004, 15:16

andtolle hat geschrieben:die wesentliche Einschränkung sehe ich darin, daß es wohl nur mit Debian geht, deshalb fällt es für mich leider aus.
Hallo Andreas,
lessdisks lässt sich (mit etwas KnowHow) auch unter anderen Distributionen installieren, macht aber natürlich eher Sinn unter Debian. Ich könnte bei Interesse mal aufschreiben, wie es geht.

EDIT Hier:
http://lessdisks.carookee.com
Gruß
wolfgang

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