11.2 (gelöst) Bootloader Frage MBR

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dzug
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11.2 (gelöst) Bootloader Frage MBR

Beitrag von dzug » 13. Nov 2009, 15:40

Beim Installieren ist die Möglichkeit:Booten aus MBR oder Booten aus "/" Einzustellen.
Was ist für eine weitere Installation besser?
Gruss

dzug.
Zuletzt geändert von dzug am 14. Nov 2009, 13:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Rainer Juhser
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Re: 11.2 Bootloader Frage MBR

Beitrag von Rainer Juhser » 13. Nov 2009, 15:55

Das kommt ganz darauf an.
Salü vom Rainer Juhser
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Re: 11.2 Bootloader Frage MBR

Beitrag von dzug » 13. Nov 2009, 16:11

Danke.
Auf Was?
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Re: 11.2 Bootloader Frage MBR

Beitrag von Ganymed » 13. Nov 2009, 18:54

Hi dzug,
ich weiss nicht, ob dass tatsächlich besser im Sinne von linux ist, aber ich pfusche hier mit einer /boot und mit drei Systempartitionen und einem /home mit allen Nutzern auf einer separaten Platte herum. Auch die Systeme 1 bis 4 haben unteschiedliche Nutzer.

1. CAE-Linux, das ist sehr platt formuliert eine spezielle Ubuntuversion zum "Bunte Bilder berechnen"
2. openSuse 11.1-64bit, als jetzt stabiles Arbeitspferd
3. openSuse 11.2-64bit, zur Befriedigung eines gemäßigten Updatejunkeys, ich bin vorerst begeistert :D
4. noch frei

Im Grub habe ich ein Kreuz bei "booten aus dem MBR" und "booten aus Bootpartition". Bisher stellte ich keine Fehlfunktion die darauf zurückzuführen ist fest.
Wenn durch meine Spielereien mal der Grub nicht will, starte ich mein Arbeitspferd, nur dieses per DVD, und repariere den Grub.

Wenn das mal einer Kommentieren könnte wäre schön, aber ohne Not öffne ich keinen Thread

Ooops Unterschrift fehlt ;)

Gruß Ganymed
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robi
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Re: 11.2 Bootloader Frage MBR

Beitrag von robi » 13. Nov 2009, 20:06

Rainer Juhser hat geschrieben:Das kommt ganz darauf an.
vom BIOS wird auf einer als Bootmedium bekannt gegebenen Platte zuerst im MBR nach einem Bootloader gesucht, wird dort keiner gefunden dann wird auf den Partitionen nach einem gesucht. Wird dort auch keiner gefunden, dann ist das nächste BIOS-Bootmedium dran und es wird dort gesucht. Der erste gefunde Bootloader wird gestartet, egal was er startet und ob er defekt ist oder nicht.

Hast du jetzt im MBR schon einen alten defekten Bootloader aus vergangenen Zeiten installiert, dann nützt dir die Konfiguration im Rootdevice gar nichts, da dieser niemals gestartet wird, dein Rechner also nicht bootet.

Hast du im MBR schon einen eines anderen Betriebssystems und willst dein Grub erst über diesen anderen Bootloader auswählen, dann ist das Rootdevice eine gute Idee, da du bei der Installation im MBR sonst den anderen Bootloader zerschießt.

Hast du im MBR definitiv keinen Bootloader, und installierst deinen jetzt im Rootdevice, dann hast du jederzeit die Möglichkeit einen im MBR davorzusetzen der dann anstatt deines jetzigen Grub startet.

Wenn du mehrere Systeme auf dem Rechner hast, dann am Besten den Bootloader den du dann für alle Betriebssystem konfigurierst, im MBR installieren. Wenn du danach weitere Systeme installierst, dann den MBR in Ruhe lassen, dann kann dir nichts passieren.

Bei einem System auf dem Rechner installiert man meist gleich in den MBR, da kann man sich hinterher sicher sein, das man immer weiß wo der Richtige zu finden ist, da nach ein paar Grubreparaturversuchen und ein paar Tests oftmals versehendlich oder durch verschiedene Reparaturtools oder falsche Konfiguration in die eine oder andere Parition doch öfter mal ein zusätzlicher Bootloader geschrieben wird.

Die Umkehrseite ist dann einen nicht funktionierenden Bootloader der zuviel im System ist, zu finden und zu löschen.
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=4&t=104557
Genau das Problem hat man nicht, wenn man im MBR installiert hat, da kann sich keiner so einfach davor mogeln. Den kann man nur überschreiben. ;)

Ich bevorzuge bei Grub immer folgendes, installieren im MBR und wenn der Rechner installiert ist, dann im Yast den Bootloader auf die Rootpartition oder auf ein eventuelle sepate /boot-Paritition umkonfigurieren ( ich glaube beobachtet zu haben, das das Suse irgendwie per default sowieso oftmals genau so gemacht hat, obwohl man es nicht angegeben hat) , damit kann man mit Yast nicht so schnell aus versehen seinen Bootloader schrotten. ;) ;) ;) ;) ;) ;) Nur bei einem Grubupdate muss man eben dran denken.


robi

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Re: 11.2 Bootloader Frage MBR

Beitrag von mkossmann » 13. Nov 2009, 21:18

robi hat geschrieben:
Rainer Juhser hat geschrieben:Das kommt ganz darauf an.
vom BIOS wird auf einer als Bootmedium bekannt gegebenen Platte zuerst im MBR nach einem Bootloader gesucht, wird dort keiner gefunden dann wird auf den Partitionen nach einem gesucht. Wird dort auch keiner gefunden, dann ist das nächste BIOS-Bootmedium dran und es wird dort gesucht. Der erste gefunde Bootloader wird gestartet, egal was er startet und ob er defekt ist oder nicht.
robi
Das stimmt nicht ganz. Das BIOS schaut immer nur im MBR nach einem gültigen Bootloader. Und besonders penible BIOSse schauen evt. noch ob eine aktive primäre Partition vorhanden ist. Dass ein gültiger Bootloader vorhanden ist, erkennt das BIOS daran, das an einer bestimmten Stelle ein bestimmter Wert steht. Wenn du einen Bootmanager nicht in den MBR installierst, setzt das immer voraus, das im MBR der auch von DOS/Windows verwendete Standard Bootcode installiert ist, der einfach nur den Bootblock der primären aktiven Partition nachlädt und startet.

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Re: 11.2 Bootloader Frage MBR

Beitrag von dzug » 14. Nov 2009, 13:08

Danke für die ausführlichen Antworten.
Damit (gelöst).
Ich werde es so Installieren wie es von der DVD kommt.
Gruss

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