[gelöst] GRUB startet Windows XP nicht - Bootmanager weg?

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Ämetz
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Re: Dual-Boot: GRUB startet Windows XP nicht - Bootmanager weg?

Beitrag von Ämetz » 17. Nov 2009, 13:22

Josef-Wien, danke Dir erstmal soweit.
josef-wien hat geschrieben:
Ämetz hat geschrieben:SATA-Festplatte am RAID1 wird erkannt, die Platten im RAID-Verbund werden jedoch in einer Vielzahl erkannt, wenn man den Linux-Dateimanager öffnet.
Bei Deiner alten openSUSE-Installation war das doch nicht der Fall, hast du bei der neuen Installation etwas anders gemacht?
Ja, habe ich. Bei der allerersten Installation, als ich die Windows-Partition auf der Systemfestplatte schrumpfen musste, war noch alles i.O. Nach meinen zahlreichen Manipulationen am System kamen dann immer mehr Einträge mit gleichem Inhalt hinzu. Nach der Neuinstallation von openSUSE auf der jungfräulichen Festplatte sind diese geblieben.
josef-wien hat geschrieben:
Ämetz hat geschrieben:Beim Erstaufsetzen des Rechners hatte es noch funktioniert. Ich habe dafür keine Erklärung.
Hast Du seit damals BIOS-Einstellungen geändert?
Nein, die entsprechende Einstellung im BIOS habe ich auf [RAID] stehenlassen.
josef-wien hat geschrieben:
Ämetz hat geschrieben:Mit welchem Befehl spiele ich die Daten jetzt wieder auf die "Testplatte", d.h. die alte Systemplatte, zurück.
Du tauscht if= und of= aus. Paß auf, daß Du eine geeignete Zielpartition für of= wählst, die Zielpartition darf auf keinen Fall kleiner sein als die damalige Quellpartition. Wenn die Zielumgebung mittlerweile anders ausschaut, solltest Du lieber die im nächsten Absatz beschriebene Lösung wählen (siehe auch http://www.linupedia.org/opensuse/Dd#ei ... ten_mit_dd).
Ich beabsichtige, die Partition testweise auf die frisch partitionierte alte (!) Systemfestplatte zurückzuspielen. Die Platte hat 200GB unformatiert, 60GB benötige ich, das sollte also passen. Mir geht es darum festzustellen, ob die Windows-Installations-CD eine Festplatte im RAID-erkennt, auf der zum einen ein Windows installiert ist, zum anderen auch Treiber vorhanden sind. Wahrscheinlich findet Windows die aber nicht, weil die Partitionstabelle und/oder der MBR der Festplatte ja mehrfach mit Nicht-Windows-lessbaren Daten überschrieben worden sind.
josef-wien hat geschrieben:
Ämetz hat geschrieben:Und kann ich mit Knoppix den Platteninhalt nicht als Image, sondern als Windows-Ordner und Dateien auf eine andere NTFS-formatierte Platte mit intakter Partitionstabelle aufspielen, so daß ich zumindest die Daten weiterverwenden kann?
Du kannst die Image-Datei als "loop device" einhängen und bearbeiten (falls das Dateisystem noch intakt ist): http://www.linupedia.org/opensuse/Parti ... ge_mounten. Es muß nicht Knoppix sein, mit Deinem neuen openSUSE klappt es auch.
Gut zu wissen, Danke!

Gestern abend war ich der Verzweiflung nahe. Heute früh habe ich beschlossen, dieses Sch..System wieder zum Laufen zu bringen. Warum die Windows Installations-CD ums Verrecken die an den SATA1-Steckern angeschlossene Platte nicht mehr erkennt - im Gegensatz zur Erstinstallation - ist mir wirklich ein Rätsel. Und warum eine wiederhergestellte primärpartition nicht erkannt wird, kann mir auch keiner erklären? Hat denn kein Mensch im WWW dafür eine Erklärung geschweige denn eine Lösung? :irre:

Nachtrag vom 18.11.:
Gestern abend konnte ich als Ergebnis verschiedenster Versuche - die Aufzählung würde den Rahmen sprengen und hat auch mit Linux direkt nichts zu tun - das Problem wie folgt eingrenzen: Den Fehler verursachen offenbar die SATA-Anschlüsse bzw. der SATA-Treiber für den ICH10R Intel Matrix Storage Manager Controller.
Nachdem ich die vier RAID-Platten (2x RAID1) abgeklemmt habe und die Bootplatte an den einzigen bisher noch nicht belegten SATA-Anschluss #5 (das ASUS P5Q-E hat 6 Stück, davon hatte ich 4+1 im Gebrauch) angeschlossen habe, konnte Windows XP Pro die SATA-Platte finden und das System installieren. Dann habe ich die Bootplatte wieder an den früheren Anschluß SATA-Anschluss #1 angeklemmt - und konnte von dieser Platte botoen. Danach habe ich die vier RAID-Platten wieder auf ihre alten SATA-Anschlüsse aufgelegt - und der Rechner hängt wieder an der gleichen Stelle wie zuvor.

Es handelt sich also um ein Problem mit den SATA-Anschlüssen und den Windows-SATA-Treibern.
Ich habe mit damit vom ursprünglichen Problem meilenweit entfernt und muß diesen Thread als gelöst betrachten - wenn auch nicht in meinem Sinne, aber das ist jetzt ein Problem für eine andere Runde.

Dank an alle, die mir so kompetent und geduldig geholfen haben!
es grüßt
Ämetz

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