Suse vs externe Festplatte mit NTFS

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gisogrisu
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Suse vs externe Festplatte mit NTFS

Beitrag von gisogrisu » 31. Okt 2009, 11:39

Moin, ich habe meine externe Festplatte vor kurzem mit NTFS formatiert und es läuft auch alles so wie es soll. Aber ich war neulich mit meiner Ex(-ternen :) ) bei nem Kumpel und dieser hat am Ende die Festplatte einfach ausgeschaltet, anstatt sie, wie es unter Windows so schön heißt, "sicher zu entfernen". Als ich dann die Platte zu Hause wieder angeschlossen habe, konnte Suse sie nicht mounten und hat ne Ellen lange Fehlermeldung a la die Platte wird schon benutzt ausgegeben. Erst als ich unter Windows die Platte wieder sicher entfernt habe, liefs wieder. Nu is meine Frage, wie kann das überhaupt sein, dass Suse weiß, dass die Festplatte nicht ordnungsgemäß entfernt wurde? Die Platte war ja in der Zwischenzeit stromlos. Wird die Platte irgendwie markiert?
Suse 11.4 (i586) KDE 4.6.0 "release 6"
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Re: Suse vs externe Festplatte mit NTFS

Beitrag von Grothesk » 31. Okt 2009, 12:07

Ja, wird sie.
Deswegen niemals nicht unter keinen Umständen externe Speichermedien einfach so aus dem System rupfen.
Weder unter Windows noch unter Linux.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

gisogrisu
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Re: Suse vs externe Festplatte mit NTFS

Beitrag von gisogrisu » 31. Okt 2009, 14:14

Is ja krass. ie wird denn das gemacht?
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lOtz1009
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Re: Suse vs externe Festplatte mit NTFS

Beitrag von lOtz1009 » 31. Okt 2009, 14:15

Windows markiert das Dateisystem der Platte beim Einhängen als "in use". Wird die Platte nicht richtig ausgehängt, bleibt das in-use-Flag bestehen.
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Re: Suse vs externe Festplatte mit NTFS

Beitrag von gisogrisu » 31. Okt 2009, 14:21

Warum funktioiert denn das dann unter Windows trotzdem? Also wenn ich jetzt an einem Rechner die Platte einfach abziehe und sie dann an nen anderen Windowsrechner packe.
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Re: Suse vs externe Festplatte mit NTFS

Beitrag von switcher51 » 2. Nov 2009, 13:06

Windows repariert den Fehler selbständig - es kennt ja seine Markierung.
Linux will die Windows-Partition nicht antasten (der Fehler ist schließlich unter Windows passiert!) und sperrt sie fürs schreiben. Lesen kann auch Linux die Partition.
Ein Grund für dieses Verhalten ist auch, dass Linux keine Daten ändern sollte, die Windows im Hyberation-Zustand hinterlassen hat.

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