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[gelöst] LSI MegaRAID und SUSE

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enigma1
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[gelöst] LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von enigma1 » 16. Mär 2009, 22:32

Hallo alle miteinander,

versuche gerade auf einem FSC Econel 50 SuSe Linux Enterprise Server 10.2 aufzusetzten.

Und da brauch ich eure Hilfe bezüglich RAID. Der Computer hat einen LSI MegaRAID Controller eingebaut (glaub ich zumindest). An diesem RAID Controller hängen 2 gleich große SATA Festplatten. Über das LSI Logic Embedded SATA RAID BIOS habe ich die zwei Festplatten bereits zu einem RAID-Verband (RAID 1) zusammengehängt, und aktiviert.

Wenn ich nun SLES installiere zeigt mir dieses trotzdem beide Festplatten an und ich kann auf beiden getrennt Partitionen einrichten. Wenn ich dann bei der Installation den Linux Software RAID verwende kann ich zwar SLES installieren, doch lässt es sich nach der Installation nicht booten.

Ich hab auch schon probiert einfach nur eine Festplatte zu partitionieren und die zweite nicht anzurühren (wollte testen ob der Hardware RAID funktioniert), jedoch war da der RAID auch nicht reduntant.

Wie kann ich jetzt Linux so installieren das es einfach auf dem Hardware RAID Controller läuft und ich den Software RAID von Linux nicht verwenden muss?


Hoffentlich habe ich mein Problem jetzt halbwegs deutlich beschrieben - ich bin nur langsam am verzweifeln, ich seh irgendwie grad absolut keinen Lösungsweg und sollte den Server schon längst fertig haben. :???: :???:

Wäre nett wenn ihr mir helfen könnten.
lg chris
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josef-wien
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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von josef-wien » 16. Mär 2009, 23:53

enigma1 hat geschrieben:Wenn ich nun SLES installiere zeigt mir dieses trotzdem beide Festplatten an ...
Wenn Linux die einzelnen Festplatten sieht, sehe ich drei Möglichkeiten:
1. Der RAID-Controller ist falsch konfiguriert.
2. Das BIOS des PC kann mit dem RAID-Controller nicht umgehen.
3. Du hast keinen Hardware-RAID-Controller.
Ich tippe einmal auf 3., siehe dazu auch: http://www.linupedia.org/opensuse/RAID_ ... nterschied
enigma1 hat geschrieben:... doch lässt es sich nach der Installation nicht booten.
Wie äußert sich das?

Falls Grub im MBR der "falschen" Platte installiert wurde, kannst Du das beheben, siehe: http://www.linupedia.org/opensuse/NonRa ... gelplatten

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Rainer Juhser
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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von Rainer Juhser » 17. Mär 2009, 00:04

Wäre natürlich auch interessant, was der Novell-Support dazu meint. SLES ist ja schließlich ein kommerzielles Produkt.
Salü vom Rainer Juhser
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robi
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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von robi » 17. Mär 2009, 09:52

Rainer Juhser hat geschrieben:Wäre natürlich auch interessant, was der Novell-Support dazu meint. SLES ist ja schließlich ein kommerzielles Produkt.
Hier musst du sehen das du offiziell unterstützte Treiber findest.
A driver for the LSI MegaRAID IDEal software stack IDE RAID controller family embedded in the Intel ICH5 and ICH6 chip sets. An onboard SATA RAID component on motherboards with the Intel? ICH5, ICH6, and ICH7 chipsets
Da stehen dann auch solche Warungen aus früheren Betriebssystemständen.
There is a potential driver conflict with the native driver ata_piix
Technische Hintergründe, Installation, und troubleshooting könnte man eventuell ua auch hier finden

Wie ich das sehe, wird laut der FSC-Seite auf diesem Server wohl nur SLES 8 und 9 sowie Suse bis 9.3 von FSC offiziell unterstützt, aber ansonsten mal immer den Standardweg für solche Dinge, natürlich geht theoretisch auch noch mehr
Linux Driver Kits (open-source drivers only) can be downloaded from the Novell download area:
ftp://forgeftp.novell.com/fsc/FSC-Primergy.
(Please report problems with the Novell Driver Kit to the Novell support organization.)
Linux Driver Kits (open- and not open-source) can be downloaded from the Fujitsu Siemens Computers
download area:
http://www.fujitsu-siemens.com/support/
from the http server:
http://patches.fujitsu-siemens.com/linux
Please follow also the NEXT button at the end of this page
The repositories at Fujitsu Siemens Computers provide all (open- and not open-source) drivers
Linux Driver Kits and Documentation will also be available on: PRIMERGY ServerView Suite CDs
The automatic driver update process (YAST Online Update) uses the following package repositories:
http://forgeftp.novell.com/fsc/FSC-Prim ... 10/updates
http://forgeftp.novell.com/fsc/FSC-Prim ... p1/updates
Dort sollte sich dann wahrscheinlich dennoch ein passender Treiber für dein Raid finden.

robi

enigma1
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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von enigma1 » 17. Mär 2009, 21:53

hallo,
danke für eure raschen Antworten.

die Vermutung, dass es sich hier um einen "Fake-RAID" *g* handelt, dürfte stimmen. Hier stellt sich mitlerweilen die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, einen RAID-Verband einzusetzten, da ein Fake-RAID nur Rechenleistung frisst und die heutigen Festplatten eh schon ewig halten.
josef-wien hat geschrieben:Wie äußert sich das?
Yast installiert SLES einwandfrei, dann macht es einen reboot und das System schreibt "No operating system found". --> muss mir noch mal deinen Link durchlesen, vllt. löst der das Problem.

@robi:
thx dast du mir sämtliche Treiberlinks herausgesucht hast (hät ich eigenltich selbst schon längst machen sollen).
robi hat geschrieben:Wie ich das sehe, wird laut der FSC-Seite auf diesem Server wohl nur SLES 8 und 9 sowie Suse bis 9.3 von FSC offiziell unterstützt
FSC ist auf dem Gebiet sowieso etwas komisch. Für den ECONEL 50 wird Windows Server 2008 auch nicht mehr unterstützt. Diesbezüglich hät ich mal na Supportanfrage an FSC gestellt, die Antwort: "Das Betriebssystem wird für diesen Server nicht unterstützt. Wir können Ihnen nicht weiterhelfen" - die machen es sich schon ein wenig leicht!!!

Ich werd mich jetzt noch mit die einzelnen Treiber spielen und schaun ob ich den Kasten doch noch zum Laufen bringe ;) , wenn nicht verzichte ich auf den RAID.

lg chris

josef-wien
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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von josef-wien » 18. Mär 2009, 00:40

enigma1 hat geschrieben:wenn nicht verzichte ich auf den RAID
Ist das nicht ein bißchen übertrieben? Ich würde ein reines Software-RAID einrichten, das ist problemloser (und wahrscheinlich auch mit weniger CPU-Aufwand verbunden) als ein Versuch mit den Hersteller-Treibern. Du mußt aber zuerst im "RAID-BIOS" alle getroffenen Definitionen rückgängig machen und darfst erst danach das "RAID-BIOS" deaktivieren.
enigma1 hat geschrieben:No operating system found
Da funkt eher das "RAID-BIOS" dazwischen, aber eine fehlerhafte Grub-Einrichtung kann auch daran schuld sein.

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robi
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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von robi » 18. Mär 2009, 03:02

enigma1 hat geschrieben:
robi hat geschrieben:Wie ich das sehe, wird laut der FSC-Seite auf diesem Server wohl nur SLES 8 und 9 sowie Suse bis 9.3 von FSC offiziell unterstützt
FSC ist auf dem Gebiet sowieso etwas komisch. Für den ECONEL 50 wird Windows Server 2008 auch nicht mehr unterstützt. Diesbezüglich hät ich mal na Supportanfrage an FSC gestellt, die Antwort: "Das Betriebssystem wird für diesen Server nicht unterstützt. Wir können Ihnen nicht weiterhelfen" - die machen es sich schon ein wenig leicht!!!
Naja, ich muss da ein bisschen mit 2 Herzen reden. Auf der einen Seite willst du als Endkunde, ich und auch andere natürlich deine Hardware wenn möglich auch mit neuester Software betanken, auf der anderen Seite versetz dich mal in die Lage der Hardwarehersteller.

Mal abgesehen, das sie natürlich auch ihre neue Hardware an den Mann bringen wollen, gibt es da noch eine ganze Reihe von Problemen die es absolut unwirtschaftlich machen für ältere Server einen Support für neue Betriebssystemstände vorzuhalten.

Wenn ich mir zB. bei FSC anschaue, dass für einen Großteil der Server zB für W8K eine extra angepasse BIOS-Version entwickelt werden musste, die dann aber auch nur für W8K benutzt werden darf. :schockiert: Und so was macht man nicht zum Spaß, sondern weil es eben Probleme ohne Ende gibt. Dazu kommt dann für jeden Servertype noch die Managementsoftware für die Hardware in Form einer Firmware, die passenden Agenten dazu und die Frontends für die Serververwaltung und Hardwareadministration, Freigabe für alle möglichen und unmöglichen Platten, CPU, Speichertypen, Kontroller, Peripherie und was weiß ich noch alles. Und da reagiert nun mal beileibe nicht jede neu Hardware und jeder neue Treiber genau so, wie man das mal vor 2 Jahren mit dem Vorgängermodell ausgetestet hat, und es kommt nicht selten vor, dass der eine oder andere neue Linuxkernel oder Patch auf irgend einem Servertype plötzlich und unerwartet Probleme bereitet. Und wenn man denkt jetzt hat mal so ziemlich alles zusammen, dann geht es weiter, da funktioniert das booten über "nassen Schnürsenkel" bei irgend einem Kunden nicht, da hat irgend ein Zulieferer plötzlich irgendwo einen anderen Chip verbaut und das neue Teil muss als Ersatzteil genommen werden, irgend ein alter Prozessor-Revisionsstand funktioniert plötzlich nicht mit dem aktuellem VMWARE, der Speicher vom Type YXZ funktioniert sporatisch nicht in der Speicherraidkonfiguration, und und und und. Und es sind oftmals nicht gerade die Probleme die jeder oder jeder 2. hat, die sehr viel Zeit und Kraft kosten. Aber wenn da steht, das Board kann gespiegelten Speicher, dann wird es auch 5 Kunden irgendwo geben, die da wirklich Speicherraid fahren. Aber einer davon hat dann aber auch mit Sicherheit 2 Speicherstreifen eines Fremdlieferanten im System, die Probleme bereiten. Wer muss sich darum kümmern, erstmal immer der Hardwarehersteller, und der ist dann sowie erstmal schult. Der Hersteller hat da wirklich nicht die Zeit großartig die Hände in den Schoß legen, auch wenn der Servertype schon ein Jahr oder länger verkauft wird.

Warum lohnt jetzt keinen Support mehr für alte Server an nagelneuer Software. Angenommen 10000 Server verkauft, nach 5 Jahren läuft nicht mal mehr ein Drittel. Der Rest ist schon abgeschrieben und verschrottet. Wieviele davon dann überhaupt noch einen Servicevertrag beim Hersteller haben, mal ganz abgesehen. Von denen die noch laufen wird an 80% der Server nichts größartiges mehr geändert, die laufen und laufen und laufen. Wenn sie nicht mehr laufen, dann werden sie wortlos durch neue bessere Server erstetzt. Nur ganz da hinten, irgendwo da ist noch jemand, der hat noch 3 so verstaubte Kisten von einem Wiederverwerter preiswert erstanden, und will da jetzt W8K drauf spielen und ruft dann beim Hardwarehersteller an, weil die Installation abbricht :???: ;) ;) ;) ;) ;)

Das es möglich ist, auch aktuelle BS auf alten Kisten zu fahren, ist unumstritten. Aber es ist eben manchmal rechte Frickelei und es wird mit Sicherheit nie immer alles 1000% sauber funktionieren. Da gibt es immer 100 Randfunktionen in und um die Hardware, die man so gut wie nie benötigt, die eigentlich überhaupt keiner braucht und von denen man meist nicht mal weiß, das der Recher sie unterstützt. Der Hardwarehersteller müsste alle 100 Funktionen immer sicherstellen. Und mit einer Aussage, "läßt sich problemlos installieren, und haben wir getestet und läuft stabil" würde sich ja sowieso niemand zufrieden geben. Also muss der Hersteller schon von vorne herein sagen, können wir nicht garantieren oder sicherstellen also "das wird nicht mehr unterstützt".

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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von carsten » 18. Mär 2009, 10:04

Ums kurz zu machen: Fake-RAID raus und Soft-RAID rein.
Beim Booten brichts ab, weil der passende Treiber nicht in der mkinitrd steht oder die Treiberreihenfolge nicht stimmt.

Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von enigma1 » 18. Mär 2009, 12:37

josef-wien hat geschrieben:Da funkt eher das "RAID-BIOS" dazwischen, aber eine fehlerhafte Grub-Einrichtung kann auch daran schuld sein.
Ich glaub eher dass das RAID-BIOS dazwischenfunkt, da ich an der GRUB-Einrichtung nichts verändert habe, bzw. die Einstellung übernommen habe, die mir YAST während der Installation (nach Einrichtung des Software-RAIDS) vorschlägt. Diese Konfiguartion wird wohl richtig sein oder????
carsten hat geschrieben:Beim Booten brichts ab, weil der passende Treiber nicht in der mkinitrd steht oder die Treiberreihenfolge nicht stimmt.
Sicher?? Von den "Symptomen" sieht es genau so aus als wie wenn er von einer HDD booten möchte, auf der kein MBR bzw. OS vorhanden ist.

@robi:
Du hast sicher Recht. Es wird sich für FSC einfach nicht auszahlen, nur kann ich mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ich auf meinem Server nicht das drauf tun kann, was ich will. Außerdem sehe ich nicht ein, dass ich ein 4 Jahre altes Gerät, das nach wie vor sämtlichen Anforderungen gewachsen ist, entsorge, nur weil der Hersteller das aktuelle OS nicht unterstützt. Bzw. wäre es günstig, wenn ich als Hersteller nur "Standart-Hardware" in meine Geräte verbaue, für die die Treiber automatisch in einem neuen OS integriert sind.

carsten hat geschrieben:Fake-RAID raus und Soft-RAID rein.
Ok, klingt simpl und einfach ;) Ist es dann überhaupt noch nötig dass ich mir passende Treiber such und ins System einspiele, oder kann ich nicht gleich bei den standard Treibern bleiben, die SLES automatisch nimmt?

Wie weit hat es Sinn, dass ich die SWAP-Partition spiegel??

lg
chris

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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von robi » 18. Mär 2009, 15:59

enigma1 hat geschrieben:Ist es dann überhaupt noch nötig dass ich mir passende Treiber such und ins System einspiele, oder kann ich nicht gleich bei den standard Treibern bleiben, die SLES automatisch nimmt?
Der Server besteht aus 95% Standard eine Standardinstallation wird desshalb in den meisten Fällen die Kiste zum laufen bringen. Aber wie gesagt es funktionieren die 100 kleinen Dinge nicht.

Das könnte zB solche Dinge hier sein.
* Der Rechner schaltet sich nach dem herunterfahren nicht aus.
* Du hast kein Hardwaremonitoring und kannst machen und versuchen was du willst, du siehst keine Lüfterdrehzahlen, Themperaturen, Singelbiterrors, defekte Netzteile, Spannungen, usw der Rechner kann dich im Fehlerfall davon auch nicht unterrichten.
* Um Hardwareraid zu konfigurieren, musst du den Rechner runterfahren, ein defektes Hardwareraid erkennst du nur an einer eventuellen LED oder erst am stehenden Server. Raidmanagementsoftware des Raidkontrollerherstellers läßt sich mit viel Mühe installieren, funktioniert dann aber nicht.
* Um an die Hardwarefehlerlogs zu kommen musst du von einer CD booten.
* Die eine oder andere LED zeigt nicht das an was sie soll.
* Der Rechner hat regelmäßige "Macken" die du vom laufenden System aus nicht wegkonfigurieren kannst. ( zB täglich 23 Uhr dreht er die Lüfter hoch, ist er ausgeschaltet und hängt am Strom, schaltet er sich täglich um 2 Uhr nachts selbst wieder ein uÄ. )
usw.

Wenn du den Rechner nur brauchst, um ihn laufen zu lassen bis er auseinander fällt, wird er das sicherlich tun, wenn der Server aber so wichtig ist, das du die Hardware proaktiv überwachen willst, damit du sich andeutende Hardwareprobleme frühzeitig erkennst, wirst du damit keine Freude haben.

robi

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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von josef-wien » 18. Mär 2009, 17:01

enigma1 hat geschrieben:Ist es dann überhaupt noch nötig dass ich mir passende Treiber such
Nein, die braucht Du nicht. Du mußt nur, wie ich schon um 00:40 Uhr geschrieben habe, das "RAID-BIOS" ganz deaktivieren.
enigma1 hat geschrieben:Wie weit hat es Sinn, dass ich die SWAP-Partition spiegel??
Darüber scheiden sich die Geister, da wirst Du auch hier im Forum einige Beiträge finden. Ich persönlich plädiere für 2 separate Swap-Partitionen.

Zu Robis goldrichtigen Ausführungen füge ich zwei pragmatische Sätze hinzu: Wenn das, was für Dich wichtig ist (z. B. diverse Überwachungsfunktionen), funktioniert, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, wirst Du neuere Hardware brauchen.

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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von carsten » 19. Mär 2009, 20:45

von RAID1 kannste booten, von RAID5 nicht. Also nimm RAID1 fürs System oder mach noch ne eigene Partition /boot auf ohne RAID und dann klappts auch mit RAID5 für /

und nicht vergessen, den mdadm so einzustellen, daß bei Problemen ne Mail kommt (Dämon-Betrieb)

Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

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Re: LSI MegaRAID und SUSE

Beitrag von enigma1 » 1. Apr 2009, 19:05

hallo,

nach einiger Spielerei ist es mir nun gelungen, den Fake-RAID zu deaktiviern und SLES zu installieren. Habe jedoch auch keinen Linux-Software-RAID verwendet, da es mir mittlerweilen wichtiger ist, den Server zum wieder zum Laufen zu bringen. Ich werden den Linux Software-RAID geg. später noch hinzufügen.

Danke für eure Hilfe

lg chris

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