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128GB-Grenze ein Hardwareproblem?

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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erik_vikinger
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128GB-Grenze ein Hardwareproblem?

Beitrag von erik_vikinger » 29. Jan 2009, 19:10

Hallo,

ist die 128GB-Grenze ein Hardware-Problem?
Ich weis das in der alten ATA-Spezifikation nur eine 28Bit-LBA-Adressierung drin war und für die 48Bit-LBA-Adressierung neue Befehle hinzugefügt wurden.
Diese neuen Befehle muss das BIOS bzw. der Treiber natürlich auch benutzen können um mehr als 128GB anzusprechen.
Muss auch der Host-Controller diese neuen Befehle explizit unterstützen oder ist das eine reine Software-Angelegenheit?

Die HDD in meinem Laptop wird sich wohl demnächst verabschieden (nach 6, teilweise rech rauen, Dienstjahren in meinem Laptop ist das IMHO auch OKay) und ich liebäugele mit der SAMSUNG HM160HC (ist wohl sehr schnell und ziemlich leise). In meinem Laptop ist, glaube ich, eine ICH4-M Southbridge (ebenfalls 6 Jahre alt, also noch von vor der Centrino-Ära) und da bin ich mir nicht sicher ob das funktioniert.

Grüße
Erik

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na-cx
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Re: 128GB-Grenze ein Hardwareproblem?

Beitrag von na-cx » 29. Jan 2009, 20:01

Geht, jedenfalls bei meinem Acer TM 4001 X (ICH 4, Pentium M, Bj. 2004) und der HM160HC.
Der entsprechende Kernel muss nur HPA unterstützen.

Probleme:
1.) Windows erkennt nur 128 GB. Also nicht mit der Festplattenverwaltung unter Windows herumspielen.
2.) Es muss eine /boot-Partition unterhalb der 128 GB erstellt werden !
3.) Rotz-Buntu u.ä. haben HPA aktiviert und erkennen auch nur max. 128 GB. Entsprechend geht das mit diesem Mist auch nicht!
4.) Einige Live-CD's haben damit Probleme.


Debian Etch (Lenny), OSS 10.x / 11.x geht ohne Probleme.
CU
Christian

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erik_vikinger
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Re: 128GB-Grenze ein Hardwareproblem?

Beitrag von erik_vikinger » 29. Jan 2009, 21:29

Hallo na-cx,

Danke für Deine Antwort.

Geht, jedenfalls bei meinem Acer TM 4001 X (ICH 4, Pentium M, Bj. 2004)
Na dann bin ich mal optimistisch.
und der HM160HC.
Und, zufrieden? Ist die wirklich leise und schnell?
Der entsprechende Kernel muss nur HPA unterstützen.
Auf der Wikipedia-Seite steht das der Kernel das HPA auf der HDD temporär deaktiviert, dann könnte ich der HDD ja eine, dem BIOS genehme, Größe einimpfen ohne Probleme unter Linux zu bekommen. Ich wollte die letzten 30GB sowieso zu einer extra LINUX-Daten-Partition machen, eventuell noch verschlüsselt für ganz sensitive Daten, da kämme mir die "Schutzwirkung" der HPA ganz recht.

1.) Windows erkennt nur 128 GB. Also nicht mit der Festplattenverwaltung unter Windows herumspielen.
Hab ich nicht vor. Ich Partitioniere alle meine HDDs seit über 15 Jahren grundsätzlich nur mit nem Diskeditor, da weis ich wenigstens genau wie meine HDD konfiguriert ist (zusätzlich mach ich davon immer noch einen Ausdruck auf Papier).
2.) Es muss eine /boot-Partition unterhalb der 128 GB erstellt werden !
Mach ich.
3.) Rotz-Buntu u.ä. haben HPA aktiviert und erkennen auch nur max. 128 GB. Entsprechend geht das mit diesem Mist auch nicht!
Hä?? Meintest Du "deaktiviert" anstatt "aktiviert"? Außerdem werden das wohl früher oder später alle wichtigen Distris ordentlich können.
4.) Einige Live-CD's haben damit Probleme.
Dort muss ich die extra Partition ja nicht mounten.


Danke noch mal für Deine Infos!
Erik

--
P.S.
Ich hoffe Dein "Wie poste ich falsch"-Kasten war nicht speziell für mich bestimmt.
Google hat mir ne menge Seiten gebracht wo einer vom anderen abgeschrieben hat. Es wird auch fast immer ein neuer IDE-Kontroller für PCI empfohlen, nur leider ohne zu erklären ob das wegen dem Chip oder dem zugehörigem Zusatz-BIOS nötig ist. In einem Laptop fällt dieser Tipp naturgemäß aus so das ich mich lieber entsprechend schlau machen wollte.

cero
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Re: 128GB-Grenze ein Hardwareproblem?

Beitrag von cero » 29. Jan 2009, 21:37

erik_vikinger hat geschrieben: Ich hoffe Dein "Wie poste ich falsch"-Kasten war nicht speziell für mich bestimmt.
Der ist übrigens in der Signatur von na-cx und somit unter jedem seiner Postings.
Wissen, was man weiß,
und wissen, was man nicht weiß,
das ist wahres Wissen.
(Konfuzius)


"Auf der dunklen Seite gibt es keine Kekse, Luke! Bleib lieber hier!" - Obi-Wan Kenobi

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Re: 128GB-Grenze ein Hardwareproblem?

Beitrag von na-cx » 29. Jan 2009, 22:04

erik_vikinger hat geschrieben:
und der HM160HC.
Und, zufrieden? Ist die wirklich leise und schnell?
Etch braucht von Grub bis zum KDE-Login ca. 40 Sekunden, KDE-Login nochmal ca. 10 Sekunden ;)
erik_vikinger hat geschrieben:
3.) Rotz-Buntu u.ä. haben HPA aktiviert und erkennen auch nur max. 128 GB. Entsprechend geht das mit diesem Mist auch nicht!
Hä?? Meintest Du "deaktiviert" anstatt "aktiviert"? Außerdem werden das wohl früher oder später alle wichtigen Distris ordentlich können.
Wenn HPA "aktiviert" (gesetzt) ist, dann kann das Betriebssystem nicht auf den entsprechenden Bereich der Festplatte zugreifen.
Ist HPA "deaktiviert" (zurückgesetzt), dann kann auf alle Bereiche der Festplatte vom Betriebssystem zugegriffen werden.
erik_vikinger hat geschrieben:P.S.
Ich hoffe Dein "Wie poste ich falsch"-Kasten war nicht speziell für mich bestimmt.
Das ist die generelle Signatur. Siehe die Antwort von cero.
CU
Christian

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