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Fakeraid

Alles rund um die Systemverwaltung, die Administration und Konfiguration Eures Linuxsystems

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Fakeraid

Beitrag von andykos » 30. Dez 2008, 16:59

Servus,

habe mir Suse 11.1 gezogen und wollte das ganze auf meiner Hardware installieren.
Habe hier ein Board mit nem SATA RAID5.
Das ganze wird auch ohne Probleme vom BIOS und von Suse erkannt. Gehe ich aber auf installation starten, bricht diese mit folgendem Fehler ab:

Code: Alles auswählen

Fehler
Bei der folgenden Aktion ist ein Fehler aufgetreten:
Device Mapper Volume /dev/mapper/nvidia_dbaacdaa wird gelöscht

Systemfehlercode: -12004
Jemand eine Idee?

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andykos
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Re: Fakeraid

Beitrag von andykos » 30. Dez 2008, 23:07

Kennt jemand vielleicht eine Distri wo das mit dem Fakeraid funktioniert?

cero
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Re: Fakeraid

Beitrag von cero » 30. Dez 2008, 23:36

Wissen, was man weiß,
und wissen, was man nicht weiß,
das ist wahres Wissen.
(Konfuzius)


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Re: Fakeraid

Beitrag von carsten » 31. Dez 2008, 11:49

Warum willste denn diesen Murks nutzen? Das macht nur Sinn, wenn du eine gemischte Umgebung mit Windows hast und das schon auf so einem Verbund installiert ist.
Wenn es ein echter Linux-PC ist mach ein Soft-RAID, denn ob der Prozessor das Soft oder das Fake bedient ist egal. Soft ist gut dokumentiert und funktioniert ohne spezielle Treiber.

Also den Kram im BIOS ausschalten (Non-RAID-Modus) und in YAST beim Installieren die RAIDs anlegen.

Grüße
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

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Re: Fakeraid

Beitrag von andykos » 31. Dez 2008, 12:57

Installiert sich dann suse mit auf das RAID? Oder benötigt suse dann eine eigene Platte? Und wie ist das mit dem Herstellen wenn eine Platte ausfällt? Suse ist dann ja mit beschädigt.

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Re: Fakeraid

Beitrag von Rainer Juhser » 31. Dez 2008, 13:09

carsten hat geschrieben:Soft ist gut dokumentiert und funktioniert ohne spezielle Treiber.

Also den Kram im BIOS ausschalten (Non-RAID-Modus) und in YAST beim Installieren die RAIDs anlegen.
Sagt doch eigentlich alles, oder? :roll:
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Re: Fakeraid

Beitrag von andykos » 31. Dez 2008, 13:15

Also das heißt, wenn ich eine Platte mal wechseln muss, ist alles weg?
Weil auf der neuen Platte fehlen ja die Infos und Suse ist dann ja auf allen Platten verteilt?

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Re: Fakeraid

Beitrag von Rainer Juhser » 31. Dez 2008, 13:28

Du möchtest dir bitte das >hier< mal durchlesen. Als Ergänzung dazu wäre auch die Lektüre der letzten c't (Heft 1/2009) nicht schlecht. Da ist ein ausführlicher Artikel über Linux-Softraid drin.

Guten Rutsch
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Re: Fakeraid

Beitrag von andykos » 31. Dez 2008, 13:46

Das mit den RAIDs ist mir schon klar ;)
Nur wie will LINUX mein RAID wiederherstellen, wenn dieses selbst nicht mehr läuft?
Wenn bei meinem SATA Fakeraid ne Platte versagt, greift der Controller auf die Infos der anderen Platten zu und anhand der Paritäten wird die defekte Festplatte wieder aufgebaut.

Aber Wenn ich Linux nicht mehr starten kann, kann auch nichts mehr hergestellt werden.

Muss ich beim Software RAID dann 4x a 4 Partitonen ( / /home /swap /home) erstellen? Oder reicht das einmal und YAST übermittelt das dann an die drei anderen Platen?


//EDIT
Beim Software RAID habe ich jetzt den Hinweis bekommen, dass suse von einem RAID5 nicht booten kann.
Wie kann ich das jetzt einstellen und trotzdem von einem RAID5 booten?

carsten
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Re: Fakeraid

Beitrag von carsten » 31. Dez 2008, 17:02

Triviallösung: /boot auf eine Nicht-RAID-Partition legen. Ich hab mir für sowas eine eigene IDE-Platte eingebaut (die kleinste, die ich hatte). Muß aber nicht sein.
Für den Rest entsprechende RAIDs anlegen.
Wenn eine Platte rausfällt läuft alles weiter.
Entsprechend dem Wiki den MBR auf alle Platten schreiben oder eine Notfall-Boot-CD bereitlegen, falls es ausgerechnet die Bootplatte erwischt hat.

Viel Spaß
Intel DB65ALB3, Chipsatz B65, Celeron G540, 4GB, 1x1TB System, 2x 2TB SATA RAID1, SuSE 13.2 (noch)

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