Das letzte Quentchen zur Vollkommenheit...

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

Moderator: Moderatoren

Antworten
alley_cat
Newbie
Newbie
Beiträge: 16
Registriert: 1. Jun 2005, 15:20

Das letzte Quentchen zur Vollkommenheit...

Beitrag von alley_cat » 18. Okt 2006, 08:38

Hallo zusammen,

nachdem ich in der letzten Woche die Remastered-DVDs heruntergeladen habe, konnte ich meine Ubuntuinstallation wieder löschen und openSuSE installieren, weils irgendwie komfortabler ist. Allerdings stört mich, daß Paketlisten nicht out-of-the-box dabei sind. Bei jeder Neuinstallation müssen Repositories gesucht und eingetragen werden. Find ich im Gegensatz zu Ubuntu umständlich, weil man dort nur die Quellen freischalten muß. Ist für openSuSE 10.2 eine ähnliche Lösung abzusehen (vorgefertigte Quellen mit Extrasoftware) ?

Liebe Grüße!

Werbung:
Grothesk
Ultimate Guru
Ultimate Guru
Beiträge: 14662
Registriert: 26. Okt 2003, 11:52
Wohnort: Köln

Beitrag von Grothesk » 18. Okt 2006, 09:24

Ich denke nicht. Das wird man weiterhin von Hand machen müssen.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

traffic
Guru
Guru
Beiträge: 2750
Registriert: 13. Feb 2005, 05:50

Beitrag von traffic » 18. Okt 2006, 16:18

Welchen Paketmanager benutzt Du denn.

Mit smart exportiert man die Channelliste so:

Code: Alles auswählen

smart channel --show > Liste.txt
Und auf dem anderen System importiert man sie so:

Code: Alles auswählen

smart channel --add Liste.txt
Bei apt kopiert man einfach die sources.list, und bei yum kopiert man den Inhalt von /etc/yum.repos.d.

openSUSE 10.2 wird nach jetzigem Plan mit vorkonfigurierten SUSE-Online-Repositories kommen, aber so wie es aussieht nur für zypp (d.h. YaST/Zenworks). Die Sache ist nämlich gar nicht so einfach umzusetzen, wie man sich das vielleicht vorstellt.

Vorkonfigurierte Nicht-SUSE-Repositories (PackMan, Guru...) wird es niemals geben, weil das rechtlich gar nicht geht. Und für "unsupported"-Repositories (KDE-BuildService usw.) gilt dasselbe, weil es ja witzlos wäre, einerseits Pakete "unsupported" anzubieten und sie andererseits doch wieder jedem Nutzer aufzuzwingen.
openSUSE Factory - GNOME 2.32.1

jengelh
Guru
Guru
Beiträge: 4039
Registriert: 20. Nov 2004, 17:42
Kontaktdaten:

Beitrag von jengelh » 18. Okt 2006, 18:00

Man könnte ja auch apt verwenden - die Listen sind dort schon in Textdateien hinterlegt.

traffic
Guru
Guru
Beiträge: 2750
Registriert: 13. Feb 2005, 05:50

Beitrag von traffic » 18. Okt 2006, 19:11

Man kann auch smart verwenden und eine vorgefertigte Liste mit 30 Channels importieren.

Mehr ist bekanntlich besser, und es ist nur eine einzige Kommandozeile weit weg:

Code: Alles auswählen

smart channel --add http://divine160281.di.funpic.de/channel/suse101x86.txt
:wink:



--
Im Novell-Bugzilla gibt es gerade jemanden, der "unfreiwillig" ein komplettes System-Update von 10.1 auf 10.2 gemacht hat, ernsthaft nicht weiß, wie der falsche Channel in die Konfiguration gelangt ist und darauf besteht, dass das ein Bug ist. :roll:³

Also nochmal im Ernst: Es stimmt natürlich nicht, dass die Repositories bei jeder Installation neu gesucht und eingetragen werden müssen, man muss es einfach nur richtig anstellen.
openSUSE Factory - GNOME 2.32.1

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast