suse Linux 9.0 ohne c compiler

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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suse Linux 9.0 ohne c compiler

Beitrag von roligt » 20. Sep 2006, 10:58

Liebe Linuxexperten
ich habe folgendes Problem. Ich habe auf meinem alten Rechner(pentium III 490) Suse Linux 9.0 Computerbildedition installiert. Diese Version läuft zügig und stabil. Nun wollte ich letzthin noch ein paar zusätzliche Programme installieren, unter anderem Wine. Rpms für diese Linuxversion habe ich von Wine nicht gefunden. Also wollte ich den Quellcode compilieren(./configure make, make installe etc.). Dabei kam die Fehlermeldung, es habe keinen C-Compiler. Was mach ich jetzt, wenn ich weder mit rpms noch mit quellcode installieren kann. Wie ihr vielleicht bemerkt habt, bin ich ein absoluter Anfänger. Ich beschäftige mich erst seit letzten Samstag mit Linux.
Rpms für höhere Versionen von Suse z.B. 9.2 habe ich nicht getraut zu installieren, da ich befürchte, dass ich damit das ganze System gefährde.
Am Liebsten möchte ich Programme nur als Rpms, auch selber gemachte, installieren.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Vielen Dank.

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Beitrag von admine » 20. Sep 2006, 11:15

Hier gibts wine:
http://ftp3.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ ... 6.i586.rpm

Sollte aber auch möglich sein zu installieren, wenn du dir eine zusätzliche Installatiosquelle aus dem Internet in YaST ergänzt.
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Beitrag von Grothesk » 20. Sep 2006, 11:37

Und ein ganz dringender Tipp: Versuche deinen Einstieg in die Linux-Welt mit einer Distribution,die noch unterstützt wird. Wie du selber ja schon gemerkt hast ist das mit so alten Versionen nicht einfacher, weil da halt kaum jemand noch Paket für baut. Die verlinkte wine-Version ist ja z. B. auch asbach-uralt.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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Beitrag von roligt » 20. Sep 2006, 12:09

admine hat geschrieben:Hier gibts wine:
http://ftp3.gwdg.de/pub/linux/suse/apt/ ... 6.i586.rpm

Sollte aber auch möglich sein zu installieren, wenn du dir eine zusätzliche Installatiosquelle aus dem Internet in YaST ergänzt.
Vielen Dank für den Link.

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Beitrag von roligt » 20. Sep 2006, 12:11

Vielen Dank für die Antwort.
Ja, das Problem mit dem fehlenden Support habe ich auch bemerkt.
Es ist ein Dilemma. Diese alte Version von Suse läuft, wie gesagt, stabil und schnell und braucht wenig Platz auf der Festplatte. Ich befürchte, dass das für die neueren Standardversionen nicht zutrifft oder liege ich da falsch. Sie kommen ja mit 5 -6 Cds daher und die SuseComputerbildversion benötigte nur eine Cd. Oder gibt es auch solche schlanken Suseversionen als Isodownload.
Ist das erstellen von eigenen Rpms so schwierig? Kann man so nicht auch eine alte Version aufmöbeln?
Vielen Dank

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Beitrag von Grothesk » 20. Sep 2006, 12:29

Genau das ist auch das Problem der Zeitungsversionen:
Auf eine CD passt naturgemäß weniger drauf. Darum werden solche Sachen wie gcc usw. gerne weggelassen.

Ich würde mir was schlankeres für deinen Einstieg suchen. Nicht die Suse. Nimm ein zenwalk, Vector oder xubuntu Linux. Alles sinnvoller als eine alte 9.0 von Hand zu pflegen.
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Beitrag von roligt » 20. Sep 2006, 16:52

Grothesk hat geschrieben:Genau das ist auch das Problem der Zeitungsversionen:
Auf eine CD passt naturgemäß weniger drauf. Darum werden solche Sachen wie gcc usw. gerne weggelassen.

Ich würde mir was schlankeres für deinen Einstieg suchen. Nicht die Suse. Nimm ein zenwalk, Vector oder xubuntu Linux. Alles sinnvoller als eine alte 9.0 von Hand zu pflegen.
Merci :D , das scheinen ja alles so kompakte Versionen zu sein, wie ich sie bevorzuge. Nur was die Ram betrifft, sind sie manchmal noch ein wenig gefräsig. Meine alten Kisten bringen es meist nicht auf mehr als 120Mb Ram und aufrüsten lohnt sich nicht.
Ich werde also, alsbald möglich, nachdem ich noch ein wenig experimentiert habe, auf eine neuere Distribution umsteigen.
Muss ich die Festplatte noch irgendwie präparieren bzw. kann ich dem Linux mit dem Dosbefehl Format c: überhaupt was anhaben oder reinigt die Installationsroutine der neuen Linuxversion die Festplatte für mich?

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Beitrag von Grothesk » 20. Sep 2006, 16:57

format c: kannste schon mal vergessen.

In der Regel fragen dich die Installer, wie deine Festplatte aussehen soll. Hängt halt immer von der Distrbution ab.
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