Kompletter System wechsel aber gleiche Installation

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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Outcop
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Kompletter System wechsel aber gleiche Installation

Beitrag von Outcop » 22. Jul 2006, 20:40

Vorweg, sorry, ist warscheinlich im falschewn Forum hier, ich weiss aber nciht, wo hin ich sonst packen könnte.

Problem: Ich habe SuSe Linux 9.3 installiert. Der Alte Rechner war ein AMD nun habe ich mir ein neues System gekauft und wollte die Festplatte in das neue System einbauen. Nun bekomm ich immer die Meldung Waiting for device /dev/hda2 to apper: ....... not found -- exiting to /bin/sh

und zack bin ich im promt und weiss nicht weiter. Also habe ich die Suse Install Cd reingelegt, instalationsprogramm gestartet, deutsche Sprache ausgewählt und nach dem Klick auf weiter habe ich auf abbrechen geklickt. Nun konnt ich wählen Start Installation / System. Dort habe ich gewählt, das die root partition hda2 gebootet werden soll. Dies passierte auch. Nur leider, wird meine Netzwerkkarte nicht aktiviert so, das ich keiun online update starten kann (denk mir mal, Kernel wird dann automatisch für mein system ausgesucht)

Wie bekomme ich es hin, das ich einen neuen Kernel installieren kann, wo suche ich die aus? Sorry, bin ein ziemlicher unerfahrener Unix user und hab mich mit Kernelangelegenheiten nie beschäftigt.

Bitte hzelft mir, das System lief so geil und jetzt habe ich so eine scheisse :-( Im alten Rechner läuft noch alles rund, also liegt es am Kernel, bzw. Kernelmodulen, denk ich mir mal, gibt es eine funktion für eine automatische konfiguration des Kernels?

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Beitrag von OmasEnkel » 22. Jul 2006, 22:47

Hallo,

meiner Meinung nach funktioniert Deine Vorgehensweise nicht. Denn, soweit ich weis, sucht Linux bei der Installation die verbaute Hardware und installiert sich daran angepasst.
Wenn Du nun bisher einen AMD- Prozessor verwendet hast, der auch eingebaut war, als Du Linux installiert hast, wird das installierte Linux auch weiterhin einen AMD- Prozessor erwarten. Genauso sieht es mit der anderen Hardware aus.

Welche Komponenten in Deinem System haben sich denn geändert? Oder, vielleicht is das schneller erzählt, welche Bestandteile sind denn geblieben? Gib mal mehr Infos, dann kann man besser einen Anfang finden. Und vor allem, hast Du eine Home- und getrennt davon eine root- Partition? Wie is deine Platte partitioniert? Gibt es nur eine (physische) Festplatte oder mehrere?
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Beitrag von jengelh » 22. Jul 2006, 22:53

omasenkel hat geschrieben:Wenn Du nun bisher einen AMD- Prozessor verwendet hast, der auch eingebaut war, als Du Linux installiert hast, wird das installierte Linux auch weiterhin einen AMD- Prozessor erwarten. Genauso sieht es mit der anderen Hardware aus.
Dann kann er ja gleich bei XP bleiben... nein, Linux ist es wurscht, wenn du den Prozessor, die Platte oder sonstwas wechselst. Eventuell startet vielleicht X nicht mehr, weil die Konfigurationsdatei auf eine spezifische Karte ausgerichtet war.

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Beitrag von OmasEnkel » 23. Jul 2006, 00:47

Wie kommst Du denn auf XP? Mal so am Rande...

Aber es kann so oder so eigentlich nicht funktionieren, dass Du eine Festplatte, auf der Linux installiert ist, in einen willfährig ausgesuchten Rechner einbaust und dann den Anspruch hast, dass das funktioniert.
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Beitrag von buschmann » 23. Jul 2006, 11:10

Probier es doch mal mit der Systemreparatur von der CD/DVD aus.
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Beitrag von na-cx » 23. Jul 2006, 11:31

Outcop hat geschrieben:Nun konnt ich wählen Start Installation / System. Dort habe ich gewählt, das die root partition hda2 gebootet werden soll. Dies passierte auch. Nur leider, wird meine Netzwerkkarte nicht aktiviert so, das ich keiun online update starten kann (denk mir mal, Kernel wird dann automatisch für mein system ausgesucht)
Macht erstmal nix.
Wenn das System gestartet wurde einfach ins YaST gehen, Netzwerkkarte konfigurieren, zur Sicherheit noch mal die Partitionierung überprüfen und auf der Konsole

Code: Alles auswählen

# mkinitrd
eingeben. Dadurch wird eine neue initrd erzeugt. Um ganz sicher zu gehen könnte man den Bootloader (GRUB) neu installieren lassen.

Wenn möglich vorher noch ein Kernelupdate inkusive der benötigten Module auf dem alten System durchführen.

Die Systemreparatur wäre auch eine Möglichkeit. Hier aber darauf achten, das NUR Hardwarebezogene Dinge repariert werden (GRUB, Initrd, fstab, ...). Bei Softwareseitigen Fehlern könnte es zu einem unverträglichen downgrade kommen.
CU
Christian

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Beitrag von OmasEnkel » 25. Jul 2006, 16:01

Gibts hier eigentlich Neuigkeiten??
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