Step by step Anleitung für Installation parallel zu Windows?

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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aleksej
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Step by step Anleitung für Installation parallel zu Windows?

Beitrag von aleksej » 16. Jul 2006, 22:18

Hi,

lade mir gerade die 3,5 GB iso herunter.

Würde sich jemand bereit erklären, mir eine step by step Anleitung zu machen? Oder hat vielleicht jemand einen Link?

Möchte Suse Linux 10.1 parallel zu Windows XP Prof. installieren.
Ist es ohne Diskettenlaufwerk überhaupt sinnvoll/möglich? Da mein Notebook kein eingebautes hat, würde ein externes Floppylaufwerk den selben Nutzen haben oder gäbe es da Schwierigkeiten?

Ich bitte um ausführliche und leicht verständliche Antworten, da ich in diesem Feld wirkich Newbie bin.

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Beitrag von Rain_Maker » 16. Jul 2006, 22:23

Gibt es schon. Massenweise.

z.B. hier

Und sicher hier auch zig Beispiele in den FAQ.

http://www.linux-club.de/ftopic61225.html

Greetz,

RM

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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach » 16. Jul 2006, 22:24

Floppy brauchst Du normalerweise keine (solange der ordentlich von DVD bootet).

Schau mal in unseren SuSE 10.1 FAQ (Link in meiner Signatur)... da sind Links zu den SuSE 10.1 Handbüchern drin.
Zuletzt geändert von Martin Breidenbach am 16. Jul 2006, 22:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von admine » 16. Jul 2006, 22:24

Du solltest einfach mal die ForenSuche befragen ... da bekommst du viele Antworten.

Wenn dann noch Fragen sind, frage ... aber bitte konkrete Dinge ;)
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BelaLugosi
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Beitrag von BelaLugosi » 16. Jul 2006, 22:34

Da gibt´s nicht allzuviel zu erklären.

CD/DVD rein, neustart und von CD/DVD booten (BIOS) und der Installer von SuSE macht dann quasi den Rest.

Eine gesteigerte Aufmerksamkeit solltest Du auf die Partitionierung legen.
Tip am Rande:
Unter Linux gibt es keine Laufwerksbezeichungen wie C:, D: usw.
Die erste Festplatte heisst hda, die erste Partition der ersten Festplatte ist hda1 usw.

Der Installer sollte Deine Windows-Partitionen nicht anrühren.

Bei der Installation des Bootloaders (GRUB wäre zu empfehlen), wird Windows mit einbezogen, so das Du beim Hochfahren des Rechners auswählen kannst, welches OS Du starten willst.

Bei der Auswahl der zu installierenden Pakete, würde ich erstmal die vorgeschlagene Konfiguration übernehmen. Alles weitere kannst Du später noch nachinstallieren.

Und nun, frisch ans Werk!

Gruß,
SC

P.S.: Solltest Du Fragen haben, bemühe bitte zuerst die Forensuche.
Es gibt glaube ich so gut wie kein Problem, welches nicht schon auf die ein oder andere beantwortet wurde.
SC
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aleksej
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Beitrag von aleksej » 16. Jul 2006, 22:55

Also opensuse hat keinen hinweis in der documentation auf installation parallel zu windows und dabei zu beachtende punkte, oder zumindest finde ich diesen nicht.

Bei dem anderen ist das ganze Problem in vielen Punkten unterschiedlich, sodass ich 1. zwei Tage lesen müsste, um zusammenhänge aus dessen sicht zu verstehen und dann nochmal eine woche bräuchte, um auf meine probleme - falls überhaupt möglich - zurück zu schließen. und als suse-nicht-fachmann stellt sich das für mich etwas schwierig dar.

natürlich kann ich das von keinem verlangen, aber so eine spezielle anleitung nochmal, wäre schon was feines.

probleme kann ich leider nicht genauer definieren.

aber folgendes kann ich zur info geben:
- 1,86 GHz centrino
- 768 MB RAM
- 80 GB built in HDD (nur in C: partitioniert)
- 80 GB ext. SATA HDD via USB 2.0 Gehäuse (in F u. G part.)
- beide HDDs jew. im NTFS Format, wobei es kein Thema wäre, die externe zu teilen und ca. 50 GB für Linux entsprechend in swap und root (oder so ähnlich) umzuformatieren.
- ich habe KEIN Diskettenlaufwerk und darin sehe ich ein problem, da wohl irgendeine diskette erstellt werden muss, damit man später die wahl zw. win oder suse beim booten hat

towo
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Beitrag von towo » 16. Jul 2006, 22:58

- ich habe KEIN Diskettenlaufwerk und darin sehe ich ein problem, da wohl irgendeine diskette erstellt werden muss, damit man später die wahl zw. win oder suse beim booten hat
Ähm, der Bootloader muß nicht auf eine Diskette geschrieben werden, den schreibt man üblicherweise in den MBR der Bootplatte,
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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach » 16. Jul 2006, 23:02

aleksej hat geschrieben:- beide HDDs jew. im NTFS Format, wobei es kein Thema wäre, die externe zu teilen und ca. 50 GB für Linux entsprechend in swap und root (oder so ähnlich) umzuformatieren.
Linux von der externen USB Platte zu booten könnte Probleme geben. Ich selber habe das noch nicht probiert aber es gab hier im Forum schon Threads zu dem Thema.

Eventuell könnte da eine /boot Partition auf der internen Platte helfen.
aleksej hat geschrieben:- ich habe KEIN Diskettenlaufwerk und darin sehe ich ein problem, da wohl irgendeine diskette erstellt werden muss, damit man später die wahl zw. win oder suse beim booten hat
Der Bootlader Grub wird üblicherweise im MBR der internen Platte installiert. Allerdings muß der dann auf Dateien im Verzeichnis /boot zugreifen. Und eventuell klemmt das bei externer USB Platte (da bin ich mir aber nicht sicher). Deswegen könnte es helfen /boot als eigene Partition auf der internen Platte anzulegen. Muß nicht groß sein - so 50-100 MB reichen normalerweise wenn man nicht gerade vorhat eine Vielzahl von Kerneln parallel auf der Platte zu haben.

Wenn dabei etwas schiefgeht - hast Du eine XP CD von der Du booten kannst um von der Recoverykonsole fixmbr bzw fixboot auszuführen ?
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Beitrag von towo » 16. Jul 2006, 23:05

Wenn dabei etwas schiefgeht - hast Du eine XP CD von der Du booten kannst um von der Recoverykonsole fixmbr bzw fixboot auszuführen ?
Das is aber bei XP-Home ein Problem, da gibbed keine Reparaturkonsole.
Deshalb ist es immer gut, eine Knoppix-CD im Hause zu haben.
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Rain_Maker

Beitrag von Rain_Maker » 16. Jul 2006, 23:10

aleksej hat geschrieben:Bei dem anderen ist das ganze Problem in vielen Punkten unterschiedlich, sodass ich 1. zwei Tage lesen
Wie bitte? So langsam liest niemand. Und ausserdem geht es hier darum, ein neues System mit total neuen Konzepten kennen zu lernen, da SOLLTE man sich etwas Zeit nehmen. Wer da etwas überstürzt, der macht meist schon den ersten Fehler.

Ich würde vielleicht dann doch den langsamen Einstieg via Knoppix&Kanotix empfehlen, da kann man nichts "kaputt machen"und sich "eingewöhnen".
müsste, um zusammenhänge aus dessen sicht zu verstehen und dann nochmal eine woche bräuchte, um auf meine probleme - falls überhaupt möglich - zurück zu schließen. und als suse-nicht-fachmann stellt sich das für mich etwas schwierig dar.
Wer bitteschön ist bei der Erstinstallation "SuSE-Fachmann"? Das sind die typischen Fragen, die sich ein Neuling stellt, wenn er eine Installation von z.b. SuSE oder auch jeder anderen bekannten Linux-Distribution angehen will.
natürlich kann ich das von keinem verlangen, aber so eine spezielle anleitung nochmal, wäre schon was feines.
Vielleicht findest Du ja einen Bekannten, der Dir hilft. Oder eine LUG (Linux User Group) in Deiner Nähe. Die sind meist sehr hilfsbereit.

Mehr als das, was in zig Foren und in Hunderten Threads durchgekaut wurde, wirst Du ohne persönlichen Kontakt nirgends finden.
probleme kann ich leider nicht genauer definieren.
Es sollten auch zu 95% keine auftreten, wenn man sich an das hält, was schon viele zuvor gemacht haben. Mal davon abgesehen (nun wirds "füllosofisch") ein Problem kann man eh nicht definieren, bevor es auftaucht.
aber folgendes kann ich zur info geben:
- 1,86 GHz centrino
- 768 MB RAM
- 80 GB built in HDD (nur in C: partitioniert)
- 80 GB ext. SATA HDD via USB 2.0 Gehäuse (in F u. G part.)
- beide HDDs jew. im NTFS Format, wobei es kein Thema wäre, die externe zu teilen und ca. 50 GB für Linux entsprechend in swap und root (oder so ähnlich) umzuformatieren.
- ich habe KEIN Diskettenlaufwerk und darin sehe ich ein problem, da wohl irgendeine diskette erstellt werden muss, damit man später die wahl zw. win oder suse beim booten hat
1. Das sind zunächst mal spezielle Infos.
Deine Ausgangslage würde allerdings um grössere Probleme zu vermeiden voraussetzen, daß Du von USB booten kannst. Sonst ist eine Installation von SuSE auf der externen Platte eher knifflig.

2. Also mein Laptop hat auch (wie fast jeder moderne) KEIN Diskettenlaufwerk, und was Du da als "Problem" siehst ist auch keines. Es gibt die OPTION eine Bootdiskette zu erstellen, aber es ist keine Pflicht! Ich denke Du solltest Dich noch etwas genauer informieren, bevor Du loslegst.

Edit: OK, ich sehe gerade, daß Martin Breidenbach und auch towo2099 schon dazu etwas geschrieben haben.

Mein Ratschlag wäre es Step by Step in Linux "reinzuschnuppern" und mit einer Live-CD/DVD zu beginnen, z.B. Knoppix oder Kanotix.

Greetz,

RM

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framp
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Beitrag von framp » 16. Jul 2006, 23:15

Wie ist es mit WINLUX zum EIngewoehnen und Testen?

aleksej
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Beitrag von aleksej » 18. Jul 2006, 16:01

Servus,

ich danke euch schonmal für die gute Beteiligung an meinem Thread. Ein Lob an dieses Forum, in anderen wird man als Newbie schon mal gleich blöd angemacht oder der Thread wird gleich geschlossen.

Im moment halte ich es für mich zu gefährlich, etwas an meinem jetzigen System zu "probieren". Da ich mir in naher Zukunft sowieso einen Desktop PC zusammenbasteln werde, hatte ich mir gedacht, da mind. 250 GB IDE einzubauen und dem Suse Linux ca. 150 GB zu spendieren. Dabei wäre es doch sinnvoll, bei Win Installation gleich zwei Partitionen anzulegen und den HDD Platz entsprechend aufzuteilen, oder? Die für Linux gedachte Partition müsste ich dann später in FAT32 umformatieren und in einen kleinen Teil für swap und Rest für Root aufteilen (oder umgekehrte Reihenfolge). Danach müsste die Linux Installation mehr oder weniger problemlos ablaufen, oder?

Gibt es diesbezüglich irgendwelche Bedenken eurerseits oder habe ich irgendwelche Gedankenfehler?

Danke nochmal für eure Antworten!

PS: Das Laden von 10.1 hat ca. 5 Std gedauert - falls es jemanden überhaupt interessiert ;)

Griffin
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Beitrag von Griffin » 18. Jul 2006, 16:11

aleksej hat geschrieben:Die für Linux gedachte Partition müsste ich dann später in FAT32 umformatieren und in einen kleinen Teil für swap und Rest für Root aufteilen (oder umgekehrte Reihenfolge).
Linux hat eigene Dateisysteme.
Z.B.:
http://de.wikipedia.org/wiki/ReiserFS (Bei Suse Standard)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ext3

Wenn du Suse auf eine leere Platte installieren möchtest, brauchst du vorher eigentlich überhaupt nichts zu machen. Bei der Installation hast du die Möglichkeit, die Platte so einzuteilen, wie du möchtest.
http://sman.informatik.htw-dresden.de/d ... posal.html

Wenn da schon ein Win drauf ist, kannst du entweder vorher Platz für Suse schaffen oder bei der Installation die Win-Partition verkleinern lassen.
Der beste Weg ist es immer, vor der Installation aller Betriebssysteme bereits sämtliche Partitionen zu erstellen. Solange die Platten leer sind, droht nämlich nirgends Datenverlust. :wink:
"Komm zur dunklen Seite, Luke. Hier gibt es Milch und Kekse!" - Darth Vader

Yoda: "Dunkel die andere Seite ist, Obi Wan"-"Sei still und iss endlich deinen Toast"

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Beitrag von Tlaloc » 18. Jul 2006, 18:48

aleksej hat geschrieben:
Im moment halte ich es für mich zu gefährlich, etwas an meinem jetzigen System zu "probieren". Da ich mir in naher Zukunft sowieso einen Desktop PC zusammenbasteln werde, ...
Nun ja, dein System - deine Entscheidung. Aber ich wollte trotzdem noch mal anregen, dass du vielleicht erst ein wenig herumbastelst, bevor du etwas komplett Neues aufsetzt - wie schon gesagt: Der Standard-Suse-Installer haut dir bestimmt nichts kaputt. Aber für später solltest du vielleicht wissen, wie das so in etwa funktioniert. Meine Meinung ist jedenfalls: Erst herumspielen, dann etwas grundlegend Neues versuchen!

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