SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

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panamajo
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Re: SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

Beitrag von panamajo » 2. Jun 2006, 21:14

Holla, da ist man mal ein paar Stunden weg um seine Brötchen zu verdienen und hier gehts ab...

Dank an traffic wg. Klärung i[56]86 vs. -32bit Pakete
traffic hat geschrieben:
panamajo hat geschrieben:(ich ging fälschlicherweise davon aus dass mit SUSE 10.1 die -32bit Pakete gegen i586 ersetzt wurden).
Wurden sie auch, aber nur teilweise.

[...]

Bei einigen Paketen muss man auf x86_64-Systemen die ix86-Versionen nehmen, z.B. bei OpenOffice_org und MozillaFirefox, weil es da einfach kein entsprechendes x86_64-Paket gibt.
Das ergibt Sinn. Ich nannte Java als mir dbzgl. bekanntes bekanntes Paket, aber es gibt natürlich noch einige mehr, insbesonders aus der non-OSS Ecke.

Zusammenfassend gilt unter (ab?) SUSE 10.1 also folgende Konvention:
$PAKET-32bit...rpm für alternativ zu installierende 32bit Versionen
$PAKET.i[56]86...rpm für Pakete, die (aus welchen Gründen auch immer) nicht als x86_64 zur Verfügung stehen. (Unter x86_64 wäre natürlich eine i686 Version vorzuziehen)
emoenke hat geschrieben:Do solltest nicht von glibc auf alles andere schliessen, sondern lieber z.B. von acroread.

Es ist völlig klar, daß es zerstörerisch wäre, auch i586 auszublenden.
Ja, das ist auch meine Meinung.
emoenke hat geschrieben:Aber ich hätte es vorher wissen müssen: Serving fools only creates a new fool.
Trotz des moderierenden Beitrags von oc2pus kann ich das nicht unkommentiert lassen.

Mir ist ein Problem aufgefallen und ich habe dies formuliert und hier eine Frage gepostet (siehe Thread Titel), um zu klären ob ich schlichtweg einen Fehler gemacht habe, von falschen Voraussetzungen ausgehe o.ä.

Grundlage dafür war, dass ich anderen SUSE 10.1 x86_64 Usern Probleme ersparen wollte, mir also die Frage stellte: "Habe nur ich das Problem oder ist da was faul?". Dieser Frage bin ich (m.M. in einer konstruktiven Art und Weise) nachgegangen.

Natürlich kann man die glibc, glibc-devel (und db, und welche Pakte noch?) "einfach" pinnen, aber Sinn und Zweck von apt ist nach meinem Verständnis eben nicht, dass sich Admins wiederum mit Ausnahmeregeln abhängig von Rechner, Release und Arch. rumplagen müssen - das kanns nicht sein!

Soweit ich die Diskussion übersehe war mein Einwand bzgl. glibc (-devel) i[56]86 vollkommen berechtigt - diese Pakete unter x86_64 zu installieren ergibt keinen Sinn, dafür gibts die -32bit Varianten.

Um obiges Zitat aufzugreifen: Wenn man ein "fool" ist weil man sich bei der Wahl zwischen "Klappe halten" und IMO berechtigtem "Hier stimmt was nicht" für letzteres entscheidet dann bin ich gerne einer. Aber der Titel gefällt mir weiterhin nicht. Meine Intention war eine Verbesserung des Status Quo, und das kann so schlecht nicht sein.

Soweit so gut, aber leider nicht das Ende:
emoenke hat geschrieben:Nix da. Es wird nicht gekniffen jetzt.
Um 17:30 Uhr etwa verschwinden alle i686-Pakete aus dem 10.1-Repository für x86_64.

Da geht's jetzt geradeaus durch, und frühestens danach wird's wieder rückgängig gemacht.
Ich kann nachvollziehen dass mein Posting durchaus Aufwand bei den apt Maintainern bedeutet (was nicht immer Freude verbreitet ;)), aber weder habe ich eine derartige Aktion gefordert noch halte ich kurzfristige Ultimaten/Aktionismus für produktiv.

Nochmal: meine Intention war eine Verbesserung der Qualität des apt Repositories. Ich habe was davon (einfachere Wartung), aber auch sicher viele andere. Könnten wir uns hier darauf konzentrieren und gemeinsam daran arbeiten (auch wenns vielleicht fummelig wird) zu klären welches Paket rausfliegt?
Würde mich freuen.

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Re: SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

Beitrag von emoenke » 2. Jun 2006, 21:47

Ich mag diese Rum-Menscheleien und Rum-Deutereien nicht. Normalerweise werde ich da viel schneller zum gnadenlos rasenden Biest als heute.
panamajo hat geschrieben:Ich kann nachvollziehen dass mein Posting durchaus Aufwand bei den apt Maintainern bedeutet (was nicht immer Freude verbreitet ;)), aber weder habe ich eine derartige Aktion gefordert noch halte ich kurzfristige Ultimaten/Aktionismus für produktiv.
Nun mach' mal halblang. Was hier rüberkommt, ist genau der Wortlaut und nicht mehr. Und der war ziemlich fordernd.

Übrigens: wer könnten eigentlich die APT-Maintainer sein, deren Existenz Du stillschweigend voraussetzt? Wenn Du die Heinzelmännchen meinst, hast Du alles richtig gemacht. Die lesen hier nämlich immer mit.
panamajo hat geschrieben:Nochmal: meine Intention war eine Verbesserung der Qualität des apt Repositories. Ich habe was davon (einfachere Wartung), aber auch sicher viele andere. Könnten wir uns hier darauf konzentrieren und gemeinsam daran arbeiten (auch wenns vielleicht fummelig wird) zu klären welches Paket rausfliegt?
Wenn Du daran arbeiten willst, das richtige Paket rauszuschmeißen, dann pinne die i686-glibc-Dinger. Guck' mal nach, "wie weit oben" dieser Vorschlag schon auf dem Tisch lag.

Der andere Weg führt zu einer Verminderung der Qualität des Repositories, und den gehen wir jetzt, bis andere (und vielleicht auch Du selbst) laut genug schreien.

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oc2pus
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Re: SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

Beitrag von oc2pus » 2. Jun 2006, 22:40

panamajo hat geschrieben:....Trotz des moderierenden Beitrags von oc2pus kann ich das nicht unkommentiert lassen. ....

Mir ist ein Problem aufgefallen und ich habe dies formuliert und hier eine Frage gepostet (siehe Thread Titel), um zu klären ob ich schlichtweg einen Fehler gemacht habe, von falschen Voraussetzungen ausgehe o.ä.
....
Um obiges Zitat aufzugreifen: Wenn man ein "fool" ist weil man sich bei der Wahl zwischen "Klappe halten" und IMO berechtigtem "Hier stimmt was nicht" für letzteres entscheidet dann bin ich gerne einer. Aber der Titel gefällt mir weiterhin nicht. Meine Intention war eine Verbesserung des Status Quo, und das kann so schlecht nicht sein.
Ich wollte mit meinem "moderierenden Beitrag nur sicherstellen das DEIN Problem nicht in uferlosen Diskussionen untergeht. Ich schätze den Sachverstand von traffic und den von emoenke. Und ich wollte nur vermeiden das die zwei sich in die Haare bekommen und sie "ermahnen" wieder zur sachlichen Diskussion zurückzukommen.

Dein Problem soll hier ordentlich behandelt werden und zu einer Lösung kommen, und das ohne das sich hier Leute, deren Fachkompetenz ich schätze, in die Haare bekommen.

Und ob man das "fool" hier auf die Goldwaage legen sollte... naja, jeder hat seine persönliche Ausdrucksweise und das ist gut so. Ich unterstelle Eberhard mal, das er dich nicht persönlich angreifen wollte und wir sollten bedenken das es ohne seine Unterstützung und sein Know-How kein apt/smart etc in der heutigen Form gäbe.

In diesem Sinne führt diese Diskussion zu Ende ohne persönliche, emotioanale Attacken zurückzugreifen ...
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Re: SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

Beitrag von emoenke » 2. Jun 2006, 22:57

panamajo hat geschrieben:Um obiges Zitat aufzugreifen: Wenn man ein "fool" ist weil man sich bei der Wahl zwischen "Klappe halten" und IMO berechtigtem "Hier stimmt was nicht" für letzteres entscheidet dann bin ich gerne einer. Aber der Titel gefällt mir weiterhin nicht. Meine Intention war eine Verbesserung des Status Quo, und das kann so schlecht nicht sein.
Nach dem, was oc2pus zuletzt gesagt hat, schwant mir, daß Du da wirklich etwas - sagen wir mal im ersten Ansatz: in den falschen Hals gekriegt hast.

Das geflügelte Wort ist viel zu erhaben und steckt derart voller Realismus, daß man das eigentlich gar nicht als persönliche Verunglimpfung auffassen kann.

Es sei denn, man wird bei den ersten Worten schon so närrisch, daß man den Schluß des Satzes nicht mehr begreifen kann.

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Re: SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

Beitrag von panamajo » 3. Jun 2006, 00:23

oc2pus hat geschrieben:Dein Problem soll hier ordentlich behandelt werden und zu einer Lösung kommen, und das ohne das sich hier Leute, deren Fachkompetenz ich schätze, in die Haare bekommen.
Ich bin mir nicht bewusst an welcher Stelle ich Kompetenzen in Frage gestellt hätte, noch hab ich Kompetenzen angezweifelt. Wenn durch flapsige Formulierungen der Eindruck entstanden sein sollte so entschuldige ich mich dafür.
emoenke hat geschrieben:
panamajo hat geschrieben:Ich kann nachvollziehen dass mein Posting durchaus Aufwand bei den apt Maintainern bedeutet (was nicht immer Freude verbreitet ;)), aber weder habe ich eine derartige Aktion gefordert noch halte ich kurzfristige Ultimaten/Aktionismus für produktiv.
Nun mach' mal halblang. Was hier rüberkommt, ist genau der Wortlaut und nicht mehr. Und der war ziemlich fordernd.
Ich habe die i[56]86 Pakete in Frage gestellt. Das ist schon alles.
Im Zuge des Threads wurde klar dass ich bzgl. einiger Pakete wohl richtig liege, aber nicht für alle i[56]86 Pakete zutrifft.
emoenke hat geschrieben:Übrigens: wer könnten eigentlich die APT-Maintainer sein, deren Existenz Du stillschweigend voraussetzt? Wenn Du die Heinzelmännchen meinst, hast Du alles richtig gemacht. Die lesen hier nämlich immer mit.
Entschuldigung, aber es ist unter jedem Niveau jemanden einfach so "Heinzelmännchen" Glauben zu unterstellen.

Nur: an welcher Stelle hätte ich auf welche Art & Weise die Rolle der Maintainer nennen sollen um deren Ansprüchen zu genügen? Dann werde ich das in Zukunft tun, kein Problem, die machen echt gute Arbeit.
An keiner Stelle wollte/würde ich das vernachlässigen zu nennen.
emoenke hat geschrieben:
panamajo hat geschrieben:Nochmal: meine Intention war eine Verbesserung der Qualität des apt Repositories. Ich habe was davon (einfachere Wartung), aber auch sicher viele andere. Könnten wir uns hier darauf konzentrieren und gemeinsam daran arbeiten (auch wenns vielleicht fummelig wird) zu klären welches Paket rausfliegt?
Wenn Du daran arbeiten willst, das richtige Paket rauszuschmeißen, dann pinne die i686-glibc-Dinger. Guck' mal nach, "wie weit oben" dieser Vorschlag schon auf dem Tisch lag.

Der andere Weg führt zu einer Verminderung der Qualität des Repositories, und den gehen wir jetzt, bis andere (und vielleicht auch Du selbst) laut genug schreien.
Na endlich mal eine klare Aussage.
Leider ist meine klar formulierte Frage "Wer bitte hat was davon die vom derzeitigen SUSE 10.1apt Rep. vorgeschlagene glibc 2.4-31 zu installieren" nicht beantwortet.

Noch die Frage was ein apt Rep. bringt das nach einem Upgrade keine Compilierung zulässt.

Oder warum es sinnvoll sein soll dass (mutmaßlich) tausende User mehrere Pakete pinnen, die sowieso Blödsinn sind.

Ich bin mir auch nicht bewusst an welcher Stelle ich ich die Konfrontation mit "Meinzelmännchen" etc. durch Formulierungen meinerseits provuziert habe, aber anscheinend ist das hier Usus ... seis drum.

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Re: SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

Beitrag von panamajo » 3. Jun 2006, 00:30

emoenke hat geschrieben:Nach dem, was oc2pus zuletzt gesagt hat, schwant mir, daß Du da wirklich etwas - sagen wir mal im ersten Ansatz: in den falschen Hals gekriegt hast.

Das geflügelte Wort ist viel zu erhaben und steckt derart voller Realismus, daß man das eigentlich gar nicht als persönliche Verunglimpfung auffassen kann.
Kam schlecht an, aber lassen wir das.
Vielleicht lassen wir beide mal das *-Gehabe und konzentrieren uns auf das genannte Problem (ich denke es ist eines).

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Re: SUSE 10.1, x86_64: was sollen die i686 Pakete?

Beitrag von emoenke » 3. Jun 2006, 01:09

panamajo hat geschrieben:
emoenke hat geschrieben:Nach dem, was oc2pus zuletzt gesagt hat, schwant mir, daß Du da wirklich etwas - sagen wir mal im ersten Ansatz: in den falschen Hals gekriegt hast.

Das geflügelte Wort ist viel zu erhaben und steckt derart voller Realismus, daß man das eigentlich gar nicht als persönliche Verunglimpfung auffassen kann.
Kam schlecht an, aber lassen wir das.
Vielleicht lassen wir beide mal das *-Gehabe und konzentrieren uns auf das genannte Problem (ich denke es ist eines).
Das ist kein Problem - Du willst es nur gern zu einem machen. Dadurch, daß Du Dich weigerst, die störenden Pakete zu pinnen und daß Du erwartest, daß irgendwo die Heinzelmännchen oder der Weihnachtsmann die Betten für Dich machen, wenn Du nur laut genug schreist, daß da was drückt.

Wenn man weiß, daß APT qua Design nicht "$ARCH-aware" ist und niemand mehr daran schrauben wird, dann weiß man auch, daß es falsch ist, einen angebotenen Workaround in den Wind zu schlagen. Im Gegenteil, dann freut man sich für jeden Tipp, mit dem es "trotzdem noch" geht.

Und jetzt ist endgültig Schluß mit diesem Thread. Das für andere nützliche steht längst ein paar Seiten vorher, und wer den Thread jetzt noch verlängert, geht volles Risiko.

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