SuSE auf Root-Server installieren (step by step)

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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XEMO
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SuSE auf Root-Server installieren (step by step)

Beitrag von XEMO » 30. Mär 2006, 20:20

Hallo alle zusammen,

folgende Situation;
und zwar hab ich mir einen Root-Server zugelegt auf dem momanten SuSE 9.3 (32bit) "plain" installiert ist.
Dazu muss gesagt werden das ich ein Neuling in Sachen Linux bin, und ja ich weiss dass das an grobe Fahrlässigkeit grenzt, sich unter dieser Bedingung einen Root-Server zuzulegen. :D

Zurück zum Thema:
der Server besitzt einen Opteron 64bit Prozessor,
aus diesem Grund möchte ich gerne SuSE10 (x86_64) installieren.
Also hab ich mich ein wenig nach FTP-Quellen umgesehn und war daraufhin von der "Artvielfalt" verwirrt.
Mir ist z.B. nicht klar was der (technische) Unterschied zwischen der "Evaluation" und der "OSS" Version ist.

Das größte Problem an der Sache ist jedoch das es sich hierbei um einen Root-Server handelt, d.h das System remote (über SSH?) installiert werden muss. Es steht mir zwar ein Ubuntu Rescue-System zur Verfügung, mit dessen Hilfe ich schonmal "extern" die Festplatte mounten und darauf zugreifen konnte, leider habe ich jedoch selbst nach Tagelanger Suche keine für mich verständliche Erklärung gefunden wie solch eine Remoteinstallation zu bewerkstelligen ist.

Ich möchte zudem die Festplatte des Zeilsystem vorher partitionieren, weis aber nicht wie ich mit den vorhanden Tools umgehen muss.

Darum bitte ich um Hilfe in der Hoffnung das mir hier jemand unter die Arme greifen kann. :wink:

Vielen Dank an alle Hilfsbereiten im Vorraus!

XEMO

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Re: SuSE auf Root-Server installieren (step by step)

Beitrag von admine » 30. Mär 2006, 20:32

XEMO hat geschrieben: folgende Situation;
und zwar hab ich mir einen Root-Server zugelegt auf dem momanten SuSE 9.3 (32bit) "plain" installiert ist.
Dazu muss gesagt werden das ich ein Neuling in Sachen Linux bin, und ja ich weiss dass das an grobe Fahrlässigkeit grenzt, sich unter dieser Bedingung einen Root-Server zuzulegen. :D
Genau aus diesem Grund solltest du den Server so belassen, wie er ist und fit in Dingen Linux werden :!:
Dann kannst du evt. an so etwas denken.

Btw. was versprichst du dir davon den Server auf SuSE 10.0 - 64bit upzudaten ?
Meine Vermutung ... das weißt du selbst überhaupt nicht.
Nur nach dem Motto "muss ich unbedingt haben" ? ... vergiss es :!:
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Beitrag von XEMO » 31. Mär 2006, 12:48

Naja sagen wir mal so;
ich bin sicher weit davon enfernt die meisten Linux basics auf dem Kasten zu haben, und ich weiss auch das die Idee auch nicht das Gelbe vom Ei ist, jedoch programmiere ich schon eine ganze weile C++ (in letzter Zeit PHP) und arbeite momentan an der Entwicklung von einem High-Performance Content-Management-System bei dem es mir vor allem auf Geschwindigkeit und Effektivität ankommt.

Mein System besitzt 6GB Ram und ich muss ständig mit imens großen SQL-Datenbanken arbeiten, abgesehen davon sind die SQL-Querrys immer häufiger länger als 50 Zeichen. :wink:
Ich habe in der Vergangenheit meine Benchmarks und Tests auf 32bit Opteron-Systemen durchgeführt (Managed), und möchte das ganze jetzt zum Vergleich auf einem 62bit System testen.
:arrow: In sofern weis ich was ich mir von einem Umstieg verspreche.

Es tut mir Leid wenn meine Anwort ein wenig hochtrabend rüberkommt, jedoch bin ich weder ein Script-Kiddie noch ein Vollidiot. :wink:

Ich bin nur daran interessiert meine Idee zu verwirklichen und hab desshalb um Hilfe gebeten.

Gruß XEMO

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Beitrag von nbkr » 31. Mär 2006, 13:08

Wenn Du das ganze nur zum Testen brauchst - warum das ins Internet stellen?
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Re: SuSE auf Root-Server installieren (step by step)

Beitrag von bookwood » 31. Mär 2006, 13:53

XEMO hat geschrieben: Mir ist z.B. nicht klar was der (technische) Unterschied zwischen der "Evaluation" und der "OSS" Version ist.
Die OSS Version hat keinerlei proprietäre Bestandteile (mp3 codec, Realplayer, Acrobat Reader, Java SDK, obwohl bestimmte weniger restriktive Java implementierungen vorhanden sein sollten). Diese müssen bei der OSS Installation nachträglich installiert worden. Sonst gibe es keine Unterschiede.
XEMO hat geschrieben: Das größte Problem an der Sache ist jedoch das es sich hierbei um einen Root-Server handelt, d.h das System remote (über SSH?) installiert werden muss. Es steht mir zwar ein Ubuntu Rescue-System zur Verfügung, mit dessen Hilfe ich schonmal "extern" die Festplatte mounten und darauf zugreifen konnte, leider habe ich jedoch selbst nach Tagelanger Suche keine für mich verständliche Erklärung gefunden wie solch eine Remoteinstallation zu bewerkstelligen ist.
Dabei kann ich dir leider auch nicht wirklich helfen
XEMO hat geschrieben: Ich möchte zudem die Festplatte des Zeilsystem vorher partitionieren, weis aber nicht wie ich mit den vorhanden Tools umgehen muss.
Du kannst die Festplatte mit dem Befehl cfdisk bequem formatieren. Dieses Tool ist eigentlich auf allen Linux-System defaultmäßig installiert. Wenn nicht musst du eventuell fdisk verwenden. Man fdsik wird dir mehr info bieten. cfdisk ist sehr comfortabel. Vergiss aber nicht dass du die Partitionen nachher mit einem Datei-System formatieren musst. Dafür stehen die tools wie mkreiserfs zur Verfügung ...
[/quote]

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Beitrag von XEMO » 31. Mär 2006, 14:00

nbkr hat geschrieben:Wenn Du das ganze nur zum Testen brauchst - warum das ins Internet stellen?
Ich habe bereits das ganze auf meinem Rechner getestet, doch nur mit virtuellen Zugriffen (Belastungstests).
Leider musste ich jedoch feststellen das sich daraus nicht wirklich brauchbare Rückschlüsse ziehen lassen.
Ich muss eine Situation herstellen in der eine reale Belastung des Systems vorliegt.
Ich kann inzwischen auch um die 400 Leute organisieren die sich bereiterklärt haben mir bei den Tests zu helfen, aber dafür muss erstmal ein derartiges System eingerichtet sein und funktionieren.

@bookwood: Danke für dein Statement, das war genau das was ich gebraucht hab. Dank deiner Hilfe ist das System jetzt partitioniert.

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Beitrag von nbkr » 31. Mär 2006, 14:09

Such mal bei OpenSuSE nach "Remote Only". Damit kann man ein System komplett remote installieren. Obs funktioniert weiß ich nicht, habs noch nicht ausprobieren müssen.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Beitrag von XEMO » 31. Mär 2006, 16:12

nbkr hat geschrieben:Such mal bei OpenSuSE nach "Remote Only". Damit kann man ein System komplett remote installieren. Obs funktioniert weiß ich nicht, habs noch nicht ausprobieren müssen.
Den Beitrag hab ich schon vor ein par Tagen gesichtet, aber vom Prinzip her funktioniert er wie all die anderen die ich gefunden hab:

- Basiskernel auf das System kopieren
- Grub installieren und Kernel ins Bootmenü einbinden
- Neustarten und den Install-Eintrag auswählen

Leider hab ich das Problem das ich den Neustart nicht mitverfolgen kann, und selbst wenn ich den Basis-Kernel als default setzte, wie soll ich mich ins System einloggen ohne SSH?

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Beitrag von nbkr » 31. Mär 2006, 16:27

SSH wird dabei mit gestartet:
http://en.opensuse.org/Network_Install

Dritter Kasten von oben "usessh=1"
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Beitrag von XEMO » 31. Mär 2006, 16:35

nbkr hat geschrieben:SSH wird dabei mit gestartet:
http://en.opensuse.org/Network_Install

Dritter Kasten von oben "usessh=1"
Cool dieses How-To ist mir neu.

Kann ich davon ausgehen das die Zeile...
usessh=1 sshpassword="12345678"
...das Loginpasswort festlegt?
Der Loginname ist dann wohl Root?
Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben.
Alan Greenspan (06.03.1926) US-Notenbankchef

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Beitrag von jengelh » 31. Mär 2006, 22:34

#1: Fit genug ist man, wenn man nicht nach fragen braucht!

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Beitrag von nbkr » 1. Apr 2006, 06:40

@XEMO: Ich vermute mal das es sich bei sshpassword um das Rootpasswort handelt. Aber um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung. Habe bisher noch keine Remote Only Installation machen müssen.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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