Shutdown - schaltet den Strom nicht ab (immer noch WICHTIG!)

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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Shutdown - schaltet den Strom nicht ab (immer noch WICHTIG!)

Beitrag von Punki » 23. Feb 2006, 11:36

Hi zusammen,

von Euch brache ich dringend Hilfe.

Seit einiger Zeit kaempfe ich mit einem neuen Motherboard
(ASUS P5LD2-V). Lt. Auskunft vom Support Team ASUS muesste
dieses Board mit aktuellem Kernel laufen.

Doch erst einmal zu meinem Problem: Ich habe das neue
Motherboard mit einer AVM-PCI-DLS-Carte im Rechner. Die
Installation lief fehlerfrei. Der Restart waehrend der
Installation verlief problemlos. Dann habe ich den User
eingerichtet und konnte mit dem Rechner arbeiten.

Als ich allerdings den Rechner herunterfahren wollte,
ist der 'Power-Off'Prozess nicht abgeschlossen worden.
D.h. die Energieanzeige (rote LED) die Luefter (sowohl
CPU als auch Stromversorgung) evtl. auch die Platten
liefen weiter.

Ich fuerhte dann folgende 'Tests' durch (jeweis den/die
Parameter veraendert und anschliessend neu SUSE installiert)

1) BIOS-Einstellungen
2) AMV-Karte entfernt
3) ohne ACPI-installiert
4) unterschiedliche Maus/Tastatur
5) DVD-Laufwerk mit CD-Rom-Laufwerk getauscht

Leider alles ohne Erfolg.

Zur Kontrolle, ob das Motherboard 'richtig' verkabelt ist,
habe ich kurz Win2k installiert. Der Installation war
erfolgreich. Auch das anschliessende Herunterfahren verlief
einwandfrei. Damit unterstelle ich, dass soweit die
Hardware/Verkabelung und BIOS richtig eingestellt sind.

Parallel zu meinen Tests habe ich mich auf die Suche
nach dem Problem im Internet begeben. Eingie Stellen habe
ich gefunden. Bis auf den Mehraufwand, den ich hatte ist
dabei nichts rausgekommen (u.a. Download von angeblichen
Patches zu ACPI von Novell).

Auch die Literatur hilft da nicht weiter.

Gefunden habe ich dann noch die Info mittels 'SHTUDOWN -h now'
unter Root oder User den Rechner zu stoppen. Erfolglos!

Vielleicht habt ihr eine Idee - Loesung?

Dann dann los und BITTE Antworten.

Vielen Dank im Voraus!
Zuletzt geändert von Punki am 19. Apr 2006, 16:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Nukem36 » 23. Feb 2006, 14:14

High!

reinstallieren eines Linux löst Probleme in den allerwenigsten Fällen, gleich abgewöhnen :wink:

Zu deinem Problem brauchts das Ende der Datei /var/log/messages. An die kommst Du nur als root ran. Lade am einfachsten die Datei mit kate und gehe ans Ende. Dort findest Du zunächst die Meldungen von aktuellen Start. von da aus also rückwärst blättern und die Meldungen suchen, die beim herunterfahren kommen. Diese hier posten..

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Beitrag von Punki » 24. Feb 2006, 16:56

Hi Nukem36,

habe seit gestern probiert das Log zur Verfügung zu stellen.

Doch dann sich der Rechner immer aufgehaengt. Warum
auch immer. Bis dato nie gehabt. Dann habe ich noch
einmal Win2K installiert und den Recher mit Test's die
Nacht durchlaufen lassen. Klapte problemlos.

Dann habe ich heute morgen Suse10 installiert und habe
(wie beschrieben) den Rechner nicht herunterfahren können.

Man sieht in /VAR/LOG/Messages das ich mich als Root anmelde.
Linux su: (to root) user on dev//pts/l
linux syslog-ng (4453): syslog-ng version 1.6.8 starting

Habe den Test 2X ausgefuehrt.
1. Mal kate messages eingegeben => problemlos
2. Mal kam dann die Meldung, das es sich um ein binary File handelt,
das nicht gesichtert werden sollte, da es dadurch b eschaedigt werden koennte.

Ausserdem habe ich bei den Versuchen (heute zum 1. Mal)
die Meldung bekommen, dass der Powersave-Daemon nicht laeuft.
Ich soll ihn starten ueber /usr/sbin/rcpowersaved start
Die geforderte Eingabe bringt dann aber die Meldung Daemon
allready running??? Was soll das schon wieder?

Vielleicht Hast du eine Idee - ich hoffe doch!

Vielen Dank

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Beitrag von Punki » 24. Feb 2006, 17:37

Hi zusammen,

gibt es nicht ein 'Hardware-Test-Programm' das im Zyklus
alle Teile durchtestet. Das wuerde ich gerne einmal
laufen lassen. Dann muesste man doch von der Funktions-
faehigkeit der Hardware ueberzeugt sein?

Vielen Dank - im voraus.

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Beitrag von Nukem36 » 24. Feb 2006, 18:19

High Punki!

dein Test mit Windows ist nur teilweise vergleichbar. Eine Linux-Installation installiert nicht nur ein Betriebssystem sondern wesentlich mehr - eben ein komplettes System. Aber zumindest scheint MB, RAM, CPU i.O. zu sein.

Den Powersave-Dämon kannst Du ignorieren, bzw. abschalten den braucht man eher für Laptops (wird aber immer mit installiert). Dein Hinweis wegen der Messages: wenn Du eine Meldung zu einer binär-Datei erhalten hast, hast Du wahrscheinlich die boot.msg erwischt, die ist binär. Was ich brächte sieht etwa so aus:
  • Feb 23 16:01:35 lessrv gconfd (fabian-5890): Signal 15 erhalten, ordungsgemäßes Herunterfahren
    Feb 23 16:01:35 lessrv gconfd (fabian-5890): Beenden
    Feb 23 16:01:35 lessrv init: Switching to runlevel: 0
    Feb 23 16:01:37 lessrv kernel: bootsplash: status on console 0 changed to on
    Feb 23 16:01:37 lessrv kernel: bootsplash: status on console 0 changed to on
    Feb 23 16:01:38 lessrv kernel: bootsplash: status on console 0 changed to on
    Feb 23 16:01:38 lessrv sshd[4956]: Received signal 15; terminating.
    Feb 23 16:01:38 lessrv xinetd[5013]: Exiting...
    Feb 23 16:01:39 lessrv nmbd[4834]: [2006/02/23 16:01:39, 0] nmbd/nmbd.c:terminate(58)
    Feb 23 16:01:39 lessrv nmbd[4834]: Got SIGTERM: going down...
    Feb 23 16:01:39 lessrv named[4984]: shutting down: flushing changes
    Feb 23 16:01:39 lessrv named[4984]: stopping command channel on 127.0.0.1#953
    Feb 23 16:01:39 lessrv named[4984]: stopping command channel on ::1#953
    Feb 23 16:01:39 lessrv named[4984]: no longer listening on ::#53
    Feb 23 16:01:39 lessrv named[4984]: no longer listening on 127.0.0.1#53
    Feb 23 16:01:39 lessrv named[4984]: no longer listening on 192.168.1.1#53
    Feb 23 16:01:39 lessrv named[4984]: exiting
    Feb 23 16:01:40 lessrv kernel: Kernel logging (proc) stopped.
    Feb 23 16:01:40 lessrv kernel: Kernel log daemon terminating.
    Feb 23 16:01:41 lessrv syslog-ng[4172]: syslog-ng version 1.6.8 going down
    Feb 23 17:04:47 lessrv syslog-ng[4177]: syslog-ng version 1.6.8 starting
    Feb 23 17:04:51 lessrv syslog-ng[4177]: Changing permissions on special file /dev/xconsole
    Feb 23 17:04:51 lessrv syslog-ng[4177]: Changing permissions on special file /dev/tty10
Bitte poste das mal, eventuell macht ein Prozess Schwierigkeiten. Wenn Du das mit kate nicht hinbekommst, kannst Du mir die Datei /var/log/messages auch per PN zuschicken, dann schau ich da mal rein.

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Beitrag von Punki » 26. Feb 2006, 21:48

Hi,

habe gerade mit CUT/PASTE hoffentlich das gefunden wass du benoetigst.

Feb 26 21:27:11 linux su: (to root) admin on /dev/pts/1
Feb 26 21:30:28 linux syslog-ng[4807]: syslog-ng version 1.6.8 starting
Feb 26 21:30:29 linux SuSEfirewall2: Warning: ip6tables does not support state matching. Extended IPv6 support disabled.
Feb 26 21:30:29 linux SuSEfirewall2: /var/lock/SuSEfirewall2.booting exists which means system boot in progress, exit.
Feb 26 21:30:31 linux syslog-ng[4807]: Changing permissions on special file /dev/xconsole
Feb 26 21:30:31 linux syslog-ng[4807]: Changing permissions on special file /dev/tty10

die Meldung luinux su: .... ist das Anmelden des Roots
danach kommt m.E. nur noch der Start des Rechners. Wo sind die
Shutdown-Meldungen? Als Root habe ich folgendes eingegeben
1) cd /var
2) cd log
3) kate messages
==> dann kam die binary Meldung.

kannst du vielleicht helfen.

Vielen Dank

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Beitrag von Nukem36 » 27. Feb 2006, 15:08

Hi!

irgenwie seltsam. Bitte versuche mal als root:

kate /var/log/messages

die Datei mit diesem Pfad ist definitiv nicht binär!?!?!

Die Shutdown-Meldungen stehen hier ebenso, wie Mledungen vom Start (wie die, die Du in deinem letzten Post eingefügt hast)

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Beitrag von Punki » 28. Feb 2006, 12:07

Hi Nukem36,

leider war das auch ohne Erfolg.

Bei meiner letzten Installation hatte ich (leider) Windows auf der Platte
gelassen. Deine Aeusserung das es in jedem Fall ASCII sein muss hat
mich veranlasst die Platte zu putzen und SUSE neu zu installieren.

Danach existiert mein SHUTDOWN Problem immer noch (leider). Doch
die /var/log/Messeges-Datei ist nun in der Tat bei mir auch ASCII.
Zumindest kommt die Meldung (Binaerdatei) nicht mehr.

Da ich dir aber leider kein veraendetes Log zeigen kann, habe ich alles
mal in eine Datei gefasst und sende sie dir per PN zu.

z.B. um 12 Uhr 16:02 habe ich mich als Root angemeldet. Man sieht
die Meldung in messages. Dann habe ich das Terminal-Fenster
geschlossen und den Shutdown eingeleitet (direkt!).

Wie gesagt - leider kein veraendertes Verhalten. Es wird noch die
Anmelde-Melodie gespielt, der Bildschirm wird schwarz - ENDE
(sprich Cursor oben links).

Die naechsten Meldungen sind dann der eingeleitete Start ueber
Hardware Reset.

Mehr kann ich leider nicht bieten.



Vielleicht gibt es noch einen anderen Loesungsansatz. Auf einer
Internetseite habe ich zu Mainboard gelesen, dass folgende
Eintragungen durchzuführen sind:

Device Drivers --->
Bus options (PCI, PCMCIA, EISA, MCA, ISA) --->
[*] PCI Express support
Networking support --->
[*] Network device support
Ethernet (1000 Mbit) --->
[*] New SysKonnect GigaEthernet support (EXPERIMENTAL)
Sound --->
[M] Sound card support
Advanced Linux Sound Architecture --->
[M] Advanced Linux Sound Architecture
PCI devices --->
[M] Intel High Definition Sound Controller
USB support --->
[M] EHCI HCD (USB 2.0) support

Diese Infos sind natuerlich nicht fuer mein Motherboard. Aber ich
weioss garnicht wie/wo diese Einstellungen zu finden sind. Evtl.
muss ich an dieser Stelle ja auch etwas noch eintragen.

Denn solange installiert wird (in dem Prozess wird ja auch ein
Restart des durchgefuehrt) klappt es prima. So denke ich mir,
dass die Komponenten (Lan, Sound, Graphic) doch nur eingentlich
das Problem sein koennten. Oder irre ich da?

Vielleicht kannst du ja helfen.

Vielen Dank schon einmal.

Nukem36
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Beitrag von Nukem36 » 28. Feb 2006, 13:25

High!

ACPI ist gem log wohl sehr problematisch auf deinem Board. Für einen Test geb mal die boot-Option acpi=off im Startbildschirm an (F2->Optionen). Fahr dann mal hoch und wieder runter. Wenn er jetzt ausschaltet, schnapp Dir kate (als root) und öffne die Datei

/boot/grub/menu.lst

Dort kannst Du dann den Parameter acpi=off angeben. Dann must Du den nicht mehr bei jedem Start eingeben.

Schalte bitte in Deinem BIOS ebenfalls die ACPI-Funktionen aus!

Nukem36
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Beitrag von Punki » 5. Mär 2006, 19:36

High,

auch diese boot-Option klappt nicht (habe uebrigens auch einmal
installiert ohne ACPI - auch ohne Erfolg).

Mir schein als wuerde der Rechner schon anfangen runterzufahren
aber die File-Buffer werden nicht mehr auf die Platte geschrieben.
Damit ist dann klar warum auch keine Daten vom Shutdown im
File Messages vorhanden ist.

Hat keiner eine Idee wie ich evtl. durch Harware-Changes (evtl. andere
Platten etc.) das Problem in den Griff bekommen kann. Oder
kann man evtl. mit Vergleichen von funktionierenden Boards und
den Chipsets auf meinem Board herausfinden, das es nicht
funktionieren kann???

Hat den sonst keiner eine Idee?

Hoffentlich koennt ihr mir helfen.

Vielen Dank.

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Beitrag von Punki » 6. Mär 2006, 20:27

Hi zusammen,

gerade habe ich das Problem gelöst!

Ha - super diese Hardware-Abhaengigkeit.

Hat bestimmt 40 h Arbeit / Freizeit gekostet.

Die Loesung: ich habe eine IDE-ATA-Festplatte mit 120 GB
Kapazitaet drangehaengt. Außerdem habe ich noch ein
neues LG DVD-LW connected.

Dann installiert und ... alles laeuft prima.

Logisch erscheint mir das zwar nicht, doch evtl. haengt es mit
der Ansteuerung der FP ueber einen anderen FP-Controler
zusammen. Evtl. ist die SATA-Schnittstelle noch nicht so ganz in
Linux integriert.

Na ja - vielen Dank noch einmal fuer Eure Unterstuetzung.

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Beitrag von Punki » 19. Apr 2006, 16:03

Hi zusammen,

leider kappt es mit dem Board immer nnoch nicht.

Seit zwei Monaten nur Win genutzt. Jetzt will ich noch einmal
mit SUSE versuchen.

Mit ACPI=OFF klappt es leider immer noch nicht. Der Rechner
fährt nicht runter!

Habe ich evtl. eine Chance, wenn ich den Kernel auf dieser
Maschine umwandle???

Bitte meldet Euch noch einmal.

Gruss
Punki

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