Linux auf der CF-Card

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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Linux auf der CF-Card

Beitrag von Corona » 30. Jan 2006, 18:14

Hi Installers, :)

Ich habe schon wo anders gefragt aber noch keine erquickende Antwort bekommen, deswegen heute die Frage ins Installationsforum. :

Wenn Linux auf die CF-Card installiert wird kommt es nach dem ersten booten zu den merkwürdigsten Fehlermeldungen, als wenn das System beim booten die HDD checkt und nicht vorfindet was es sucht, was genau wird beim booten von Linux erwartet und hat eine CF nicht ?
Bei Suse 10.0 ist das letzt dein "&" und dann geht es nicht weiter, obwohl nicht alle CD´s durch sind, kann ich es mit irgend welchen schaltern beim booten darauf vorbereiten ? Red Hat bringt andere Fehlermeldungen, läuft dann aber später weiter, ich wollte aber Suse drauf haben um später bequem per ssh und yast konfigurieren zu können :(

Vielen Dank schon mal im voraus ;)
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Beitrag von Corona » 12. Feb 2006, 16:54

jetzt läuft der Server einiger maßen stabil, aber einige Meldungen im boot.log machen mir Angst, ob da was mit der CF nicht so läuft wie es soll :

<7>Probing IDE interface ide1...
│<4>hdd: CD-224E, ATAPI CD/DVD-ROM drive
│<4>ide1 at 0x170-0x177,0x376 on irq 15
│<6>hda: max request size: 128KiB
│<6>hda: 2015232 sectors (1031 MB) w/1KiB Cache, CHS=3936/16/32, UDMA(33)
│<6>hda: cache flushes not supported
│<6> hda:<4>hda: dma_timer_expiry: dma status == 0x61
│<4>hda: DMA timeout error
│<4>hda: dma timeout error: status=0x58 { DriveReady SeekComplete DataRequest }
│<4>
│<4>ide: failed opcode was: unknown
│<4> hda1 hda2 hda3
│<4>hda: dma_timer_expiry: dma status == 0x61
│<4>hda: DMA timeout error
│<4>hda: dma timeout error: status=0x58 { DriveReady SeekComplete DataRequest }
│<4>
│<4>ide: failed opcode was: unknown
│<6>hdb: max request size: 1024KiB
│<4>hda: dma_timer_expiry: dma status == 0x61
│<4>hda: DMA timeout error
│<4>hda: dma timeout error: status=0x58 { DriveReady SeekComplete DataRequest }
│<4> ┬
│<4>ide: failed opcode was: unknown
│<6>hdb: 321672960 sectors (164696 MB) w/1794KiB Cache, CHS=20023/255/63, UDMA(100)
│<6>hdb: cache flushes supported
│<6> hdb:<4>hda: dma_timer_expiry: dma status == 0x61
│<4>hda: DMA timeout error
│<4>hda: dma timeout error: status=0x58 { DriveReady SeekComplete DataRequest } ┴
│<4>
│<4>ide: failed opcode was: unknown
│<4> hdb1 < hdb5 >
│<6>hdd: ATAPI 24X CD-ROM drive, 128kB Cache, UDMA(33)
│<6>Uniform CD-ROM driver Revision: 3.20
│<4>Attempting manual resume
│<7>PM: Checking swsusp image.
│<3>swsusp: Suspend partition has wrong signature?
│<7>PM: Resume from disk failed.
│<6>kjournald starting. Commit interval 5 seconds
│<6>EXT3 FS on hda3, internal journal
│<6>EXT3-fs: mounted filesystem with ordered data mode.
│<4>JBD: barrier-based sync failed on hda3 - disabling barriers
│<6>md: Autodetecting RAID arrays.
│<6>md: autorun ...
│<6>md: ... autorun DONE.
│<6>Adding 64252k swap on /dev/hda2. Priority:42 extents:1
│<4>JBD: barrier-based sync failed on hda3 - disabling barriers

Was will mir das System damit sagen :(
Kann/muss ich irgend was abschalten?

Vielen Dank schon mal im Vorraus :)
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Beitrag von moppy » 16. Feb 2006, 11:44

du hast ein problem mit dma, kenne ich von meinem system :roll:
schalte dma ab und alles läuft wie es soll. problem ist eben der speedverlust deiner festplatte(n).

entweder nach dem starten mit hdparm dma abschalten:

Code: Alles auswählen

hdparm -d0 /dev/hda 
oder dem kernel beim starten ide=nodma mitegeben.

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Beitrag von Linux_Beginner » 16. Feb 2006, 13:46

Hallo Corona,

das mit der CF-Karte als Festplattenersatz habe ich eine Zeit lang im Auto mit dem ITX-Board gemacht.

Hat etwas mehr als 3 Monate gedauert, dann hat das System übel angefangen Fehler zu produzieren, weil die SWAP-Partition hin war. (CF-Karten sind hat nicht ewig beschreib- und löschbar).

Wenn Du wirklich nur auf CF-Standard bleiben willst, dann nimm für das / (root) Verzeichnis eine CF-karte und für /var /tmp SWAP und /home Microdrive(s).

Läuft bei mir im Auto jetzt wunderbar und hat sogar die paar Tage -5 / -8 °C ohne Probleme überstanden.

(Ach so: VIA Epia 1,2 GHz, 1 GB RAM, Hitachi DVD-Brenner, SanDisk 4 GB CF, 4 GB Hitachi Microdrive und ein schnuckeliges 12 Zoll TFT mit Touch Screen aus einem Industrie Rechner)

Michael

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Beitrag von Corona » 16. Feb 2006, 18:40

entweder nach dem starten mit hdparm dma abschalten
das gefällt mir ganz gut, ich mag die "richtige" HDD nicht ohne DMA laufen lassen um nicht unnötig CPU-Zeit zu vergeuden ...

wie lange hält den ein Microdrive, ist das mit einer Notebook-Platte vergleichbar ?


PS: Wie remounte ich ein Verzeichnis z.B. /var nach /srv/var? Er sagt mir immer, dass ist kein Blockdevice, :( ....aber das habe ich ja auch nie behauptet :¸(
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Beitrag von Linux_Beginner » 16. Feb 2006, 19:14

Wie lange ein Microdrive hält, weiß ich nicht.

Ich habe noch mein erstes hier und das ist schon einige hundert Stunden in meinem PDA und nun in meinem Car-PC gelaufen.

Müsste man mal in den Datenblättern von einem Microdrive bei Hitachi nachlesen.

Michael

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Beitrag von Dr.Ryan » 16. Feb 2006, 19:53

Eigentlich sind Microdrives schon auf lange Haltbarkeit angelegt. 3-5 Jahre sollten schon drin sein, kommt aber auch immer drauf an, was für Umwelteinflüssen sie ausgesetzt werden.
Suse 11.3; Ubuntu Server
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Beitrag von Corona » 17. Feb 2006, 18:44

Ich hatte mich für die CF entschieden, weil ich es gerne ein bischen ruhiger haben wollte, die große Festplatte solte eigendlich schlafen gehen, wenn niemand drauf ist, macht sie aber nicht :(
Ich kann mich an einen Befehl erinnern der das machen sollte, aber ich weiß nicht mal ansatzweise wie der heißt, hat jemand eine Idee ? der acpi macht es jedenfalls nicht :¸(
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