Meisten services starten nach Update nicht mehr beim Boot.

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sun
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Meisten services starten nach Update nicht mehr beim Boot.

Beitrag von sun » 5. Jan 2006, 12:39

Hallo Leute,

ich habe letzte Nacht meinen SLES9 Server versucht auf den aktuellen Stand zu bringen. Leider starten seit dem die hälfte der Services nicht mehr beim boot automatisch.

Wenn ich mit dem runlevel Editor mir mal ein Übersicht verschaffe, welche Services real auch gestartet wurden, dann sieht es bei etwa der Hälfte ziemlich mau aus. Darunter so entscheidente sachen wie named, dhcpd, xinetd.

Alle hätten aber laut runlevel starten sollen. Frage ich z.B. für oben genannte den Status ab, bekomme ich ein "unused".

Starte ich die Services dann Manuell, started jeder der während des Boots nicht gestartet werden konnte.

Hat jemand ne Idee, was den Boot Process veranlassen könnte das nicht mehr alle Services gestartet werden?

Bin für jeden Tip dankbar. Suche schon seit Stunden nach ner Lösung.

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Martin Breidenbach
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Beitrag von Martin Breidenbach » 5. Jan 2006, 13:18

Schau mal in /var/log/messages ob da irgendwas zu finden ist
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Beitrag von Martin Breidenbach » 5. Jan 2006, 14:28

Später: ich habe eine SLES9 unter VMware mit Maintenance (über Novell Software Evaluation Library) und habe da eben mal ein YOU laufen lassen. Dabei wurden u.A. ein Kernelupdate und jede Menge Patches installiert. Das beschriebene Problem tat dabei aber nicht auf.
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Beitrag von sun » 5. Jan 2006, 14:45

Das macht mich jetzt aber schon ziemlich traurig.

Habe das System eben aus dem Keller geholt und mal einen Monitor angeschlossen.

Sieht s aus, als ob die Initialisierung wärend des Boot nicht abgeschlossen wird. Ich bekomme auf der Console kein Login und die Console steht mitten in der Ausgabe von service startup Meldungen. Die letzten angezeigten sind:

Starting SSH daemondone done
Starting ldap-serverdone done
Starting service MySQL done
Starting sound driver: snd-ad1816a done
Danach passiert hier nichts mehr und ich kann mich auf dem System nur per ssh einloggen um weiter zu suchen wo das Problem liegt.

Auch das Umschalten der Console auf alternative ttys geht nicht.

In der Messages sieht es zu diesem Zeitpunkt so aus:
Jan 5 14:10:36 unsu kernel: eth0: no IPv6 routers present
Jan 5 14:10:36 unsu sshd[5816]: Server listening on :: port 22.
Jan 5 14:10:37 unsu kernel: snd_ad1816a_lib: module not supported by Novell, setting U taint flag.
Jan 5 14:10:37 unsu kernel: snd_ad1816a: module not supported by Novell, setting U taint flag.
Jan 5 14:10:37 unsu kernel: pnp: Device 00:01.00 activated.
Jan 5 14:10:37 unsu kernel: pnp: Device 00:01.01 activated.
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]: [2006/01/05 14:10:37, 0] nmbd/nmbd_become_dmb.c:become_domain_master_stage2(113)
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]: *****
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]:
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]: Samba server UNSU is now a domain master browser for workgroup AMEISENSCHLAG on subnet 192.168.42.5
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]:
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]: *****
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]:
Jan 5 14:10:37 unsu nmbd[5147]: *****
Jan 5 14:10:39 unsu modprobe: FATAL: Error inserting sonypi (/lib/modules/2.6.5-7.244-smp/kernel/drivers/char/sonypi.ko): No such device
Jan 5 14:10:48 unsu kernel: BIOS EDD facility v0.16 2004-Jun-25, 3 devices found
Jan 5 14:10:52 unsu nmbd[5147]: [2006/01/05 14:10:52, 0] nmbd/nmbd_become_lmb.c:become_local_master_stage2(396)
Jan 5 14:10:52 unsu nmbd[5147]: *****
Jan 5 14:10:52 unsu nmbd[5147]:
Jan 5 14:10:52 unsu nmbd[5147]: Samba name server UNSU is now a local master browser for workgroup AMEISENSCHLAG on subnet 192.168.42.5
Jan 5 14:10:52 unsu nmbd[5147]:
Jan 5 14:10:52 unsu nmbd[5147]: *****
Jan 5 14:13:52 unsu sshd[6308]: fatal: Timeout before authentication for 192.168.42.199
Jan 5 14:14:08 unsu sshd[6311]: Accepted keyboard-interactive/pam for uwe.dormann from 192.168.42.199 port 2590 ssh2
Jan 5 14:14:08 unsu sshd[6311]: nss_ldap: reconnecting to LDAP server...
Jan 5 14:14:08 unsu sshd[6311]: nss_ldap: reconnected to LDAP server after 1 attempt(s)


Mein alter Kernel war ein vmlinuz-2.6.5-7.201
Der neue ist ein vmlinuz-2.6.5-7.244

Wenn ich den alten noch mal probiere zu starten, bekomme ich zwar jede Menge Fehlermeldungen im System Startup bzgl. fehlender Treiber vom alten Kernel. Die Services startet er aber durch.

Kann es an dem Sounddevice oder an der sonypi Meldung liegen?
Wie könnte ich die Testenshalber aus dem Startup nehmen?

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Beitrag von sun » 5. Jan 2006, 23:40

Scheint sich zwischen den beiden Updates was an der Vertraeglichkeit mit dem support für den alten OnBoard sound controller verändert zu haben. Wenn ich den im BIOS deaktiviere und der Treiber "snd_ad1816a" nicht mehr geladen wird, bleibt die System Initialisierung nicht mehr hängen und alle folgenden Services werden wie gewohnt gestartet.

----> Work Arround -> Disable Onboard Sound

Vielleicht hat ja mal noch jemand ne idee wo der root cause liegen könnte.

Gruß,

sun

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