Probleme bei der Suseinstallation

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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kleinerfreak
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Probleme bei der Suseinstallation

Beitrag von kleinerfreak » 22. Dez 2005, 13:33

Ich habe jetzt schön öfters mit Suse 9.3 gearbeitet und möchte gern komplett auf Open Suse 10.0 wechseln.

Jetzt habe ich das Problem, das nach der Installation der ersten CD, also nach dem Neustart folgende Fehlermeldung kommt.

Code: Alles auswählen

ata1: command 0x25 timeout, stat 0x50 host_stat 0x4
Und diese Meldung wird in regelmäßigen Abstaänden immer wieder geschrieben, jedoch bleibt das System an diesem Punkt hängen, wie kann ich das Problem lösen und was sagt mir diese Fehlermeldung überhaupt?

Als System benutze ich ein Asus Mainboard mit AMD Sempron 2400+ sowie 1GB Speicher, mit einer 200GB Western Digital SATA Festplatte und vier optischen Laufwerken.


MfG

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Beitrag von Dandy4hund » 22. Dez 2005, 14:25

Also das hört sich so an als hat suse ein Problem mit deiner S-ATA Festplatte bzw. dessen Controllers !
Von welcher Firma ist den der Controller der SATA Controller ist !
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Beitrag von kleinerfreak » 22. Dez 2005, 15:43

Also unter, jetzt bitte nicht schreien, Windows 2000 Professional zeigt er mir als SCSI- und RAID-Controller einmal den "D347PRT SCSI Controller" und einmal den "VIA Serial ATA RAID Controller".

Ich habe jedoch keine SCSI-Hardware eingebaut, ich gehe jedoch davon aus, das es wie unter Linux ist und Windows SATA-Geräte als SCSI-Geräte behandelt.

Das Mainboard das ich verwende ist das Asus A7V600-X. Dort ist die Western Digital Festplatte am ersten Port angeschlossen.

Ich sehe an dem Bild das du gentoo benutzt, damit habe ich mich auch mal kurz befasst, bin aber durch mangelnde Linuxkenntnisse an der Installation gescheitert.

Obwohl mich dieses System sehr fasziniert, allein durch den Spruch, der irgendwo auf der gentoo-Homepage stand, der ungefähr hieß, das gentoo für die Leute ist die ein maximum an Kontrolle bei minimalem Aufwand haben wollen.

Kannst du mir einen Tip geben wo du dir dein Linuxwissen besorgst?

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Beitrag von Dandy4hund » 22. Dez 2005, 20:22

Also ich habe erstmal die Gentoo Anleitung gelesen !

http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/2 ... ok-x86.xml

Wenn man die durch hat und sein System danach installiert hat weiß man schon 1000000x mehr über Linux (wenn man nachdenkt wofür das ist was man macht)

Also ich glaube bei Gentoo wüsst ich dein Problem zu lösen :

du musst den Kernel mit Support für deinen SATA/SCSI Controller kompilieren. Das steht im Handbuch wie man das macht.

Bei SuSE musst du auch irgendwie den Kernel dafür Kompilieren, aber ich glaube SuSE müsste eigentlich nen VIA Treiber dabeihaben also würde ich wenn ich du bin versuchen das System nochmal neu zu installieren und wenn du glück hast geht es, weil ich hatte mal SuSE 9.2 auf nem System mit VIA SATA Controller und das lief wunderbar !
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Beitrag von kleinerfreak » 22. Dez 2005, 21:12

Habe das System nochmals mit den gleichen Einstellungen neuinstalliert, jedoch trat das Problem erneut auf, dann habe ich beim booten die Save Settings aktiviert und mit den Einstellungen installiert, nun läuft es, jedoch kann ich anschließend unter KDE und Yast mein Mausrad nicht aktivieren.

Das ist auch nicht zufriedenstellend.

Das Problem ist ja, das man sich unter Suse keinen Kernel aussuchen kann, den man benutzen möchte.

Kann ich beim booten dem Kernel irgendwelche Parameter mitgeben, damit das ganze funktioniert?


MfG

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Beitrag von Dandy4hund » 22. Dez 2005, 22:32

Also wenn du den system laufen hast kannst du dir einen Kernel von kernel.org holen !

Schau das mal im Kernel Hacking :roll: Forum rein da gibt es bestimmt ne Anleitung und du musst hat Drauf achten den Support mit zu kompilieren !

Viel Glück
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Beitrag von kleinerfreak » 22. Dez 2005, 23:23

Danke für den Tip, nur wenn ich mir unter Suse einen eigenen Kernel kompilieren soll, kann ich auch gleich gentoo benutzen.

Wielange hast du gebraucht dein gesamtes System einzurichten?


MfG

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Beitrag von Dandy4hund » 23. Dez 2005, 10:32

Also das installieren dauerte ca. eine halbe stunde.
Danach hast du aber nur ein Basissystem ohne X

Das kompilieren von X, qt, kde , kdm etc. dauerte auf meinem Athlon X2 4200+ ca. 3-4 std.

Du kannst kde aber auch als Binary (GSM bei gentoo) installieren, das sollte deutlich schneller gehen.

Auf www.gentooforum.de gibt es viele gute Hilfen.

Aber glaube mir Kernel kompilieren ist weder unter SuSE noch uner Gentoo besonders schwer. Das ist einfacher als man glaubt, man muss nur wissen was in seinem Computer für Hardware ist.
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Beitrag von kleinerfreak » 24. Dez 2005, 12:05

Wenn du das sagst, dann glaube ich das mal. Das Problem wird nur sein, ich kann mir nicht einfach mal so ein Paket von mehreren Megabyte herunterladen, denn bei uns gibt es nur ISDN.

Deshalb werde ich das ganze wohl compilieren lassen, was auch nicht so schlimm ist heute ist Weihnachten und dann kann der Rechner ruhig mal ein paar Stunden arbeiten.

Was mach ja irgendwie überzeugt hat jetzt gentoo zu nehmen war das Foto was du als Anhang an deinen Postings hast, sowas ordentliches möchte ich auch haben. Das hätte ich mit Open Suse vielleicht auch hinbekommen, wenn ich es hätte installieren können.

Ich werde mal berichten sobald das System lauffähig ist.

Ich wünsche dir und allen anderen ein schönes Fest. :-)


MfG

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Beitrag von Grothesk » 24. Dez 2005, 12:10

@kleinerfreak: Der aufgeräumte Bildschirm hat aber Null bis garnichts mit gentoo zu tun. Das ist ein angepasstes kde mit superkaramba-Elementen. Das bekommst du haargenauso auch mit einer Suse hin. Die Unterschiede zwischen Suse und gentoo liegen NICHT auf dem Desktop.
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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Beitrag von kleinerfreak » 24. Dez 2005, 15:26

Das ist natürlich richtig, gennoch gefällt mir das sehr gut und wenn ich schon einen Kernel kompilieren soll, dann nehme ich gleich gentoo, das spricht mich irgendwie mehr an als Suse, wobei ich für den Anfang eigentlich eher nur ein Linux wollte, das ich per "Setup" installieren kann und womit ich anschließend arbeite. Naja aber wenn ich mich über die Feiertage einmal amit beschäftige, kann das ja auch nicht schaden.


MfG

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