SuseLinux 10 und ne Menge (alter) Probleme

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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caine
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SuseLinux 10 und ne Menge (alter) Probleme

Beitrag von caine » 28. Okt 2005, 19:54

Hi,

aus beruflichen Gründen muß ich künftig mit SUSELinux 10 arbeiten, was ich mit etwas gemischten Gefühlen tue, denn ich hatte mit SuseLinux 9.0 bis 9.3 nur Probleme, weshalb ich bisher privat MandrivaLinux LE2005 benutzte und damit gut zurecht kam.

Um mich in Suse10 (Box, kein OSS) einzuarbeiten, hab ich es nun auch privat installiert, was daran liegt, daß meine Chefs das verlangen, damit ich mich "umgewöhne" (gilt für andere Kollegen auch) und dafür auch jedem von uns ne SuseLinux 10 Box gekauft haben, die wir behalten können.

Folgende Probleme stehen im Fordergrund - wohlgemerkt Probleme, die ich mit Mandriva alle nicht hatte - diese Text schreib ich mit der Bitte an Euch um Hilfestellung, ich schreib ihn nicht, um gegen Suse zu hetzen oder Mandriva in den Himmel zu heben:

- Downloadquellen
Bei Suse ist vieles anders, es fängt damit an, daß ich trotz fleissigen Lesens hier im Forum und mühsamen und ergebnislosen Suchen auf der SUSE-Homepage bis heute nicht weiß, woher ich eine zuverlässige Liste mit tatsächlichen funktionierenden und in YAST einzutragenden Downloadquellen bekomme. Mit apt oder Smart komme ich nicht zurecht. Unter Mandriva war das einfach, da hatten wir easyurpmi und haben dann main, contrib, updates, jpackage und plf eingebunden und hatten, was wir brauchten. Auch aktuelle Programme lassen sich nicht finden: so gibts weder auf der Suse10-DVD (ich hab hier die Box, also keine OSS) noch anderswo z.B. klamav, oder vlc, beides bekannte Programme, scribus steht z.B. immer noch auf Version 1.2x, während die 1.3x längst draußen ist usw.

- Mozilla Thunderbird
Bei Suse10 habe ich mehrere Stunden damit verbracht, Thunderbird 1.07 in Deutsch als RPM zu suchen, was unter Mandriva kein Problem ist, bei Suse 10 aber schon, da es nur die 1.06 und zudem nur in Englisch gibt und man sich mühsam die deutsche Sprachdatei bei Mozilla organisieren muß. Hat denn Suse den Thunderbird nicht aktualisiert? Hier war auch interessant, daß ich versuchte, mir von Mozilla.org aus einem Tarball den 1.07 in Deutsch zu installieren, der erst gar nicht startete, in der Konsole strotzte es nur so vor Abhängigkeitsproblemen... Thunderbird 1.06 mit deutscher Sprachdatei läuft, gibt aber, wenn mans aus der Konsole startet, folgendes aus:
caine@linux:~> thunderbird
/home/caine/.gtk_qt_engine_rc:318: error: unexpected character `{', expected character `}'
... ein Fehler übrigens, der bei anderen qt-Programmen auch angezeigt wird.

Da hängt also etwas mit der gtk_gt_engine - ne neuere Version gibt es nicht. Was tun?

- Farben und Schriften
Die Schriften sind bei den verschiedenen Programmen unterschiedlich, mal größer, mal kleiner, obwohl ich gnome-control-center für die gtk-Programme und KDE-Kontrollzentrum für die KDE-Programme (jeweils Schrifteneinrichtung) zur Vereinheitlichung genommen habe. Das war unter Suse 9.2 und 9.3 extrem grauselig, unter der 10 ist es aber kaum besser. Die von mir gewählten Bildschirmfarben für die KDE-Menüs werden von Nicht-KDE-Programmen größtenteils nicht angenommen, und der Bildschirm ist ein buntes Mischmasch.

- Sound
Der Sound unter Suse10 ist einfach nur dumpf und leise, während er unter Mandriva schön sauber und kräftig war - und zwar ab Installation...

- Zweite Festplatte
Ich hab zwei IDE-Platte mit je 80GB im System. Unter Mandriva konnte ich beide problemlos einbinden, die hda fürs System und /home, die hdb für Datenbackup (offene Dateien, einfach nur Ordner von /home nach /Daten kopiert). Obwohl die hdb mit ext3 formatiert war, konnte Suse10 das Datenbackup darauf nicht sauber lesen, und wenn ich nicht zusätzlich ein Backup auf DVD von eben diesen Daten auf hdb gemacht hätte, wären meine ganzen Daten jetzt weg, denn von der DVD liest Suse10 dieselben Daten einwandfrei, und unter Mandriva gabs mit der hdb keine Probleme!!!
Ich hab dann über Yast die hdb partitioniert und formatiert und als /home2 eingebunden. Ich kann jedoch weiterhin nur lesend drauf zugreifen (war unter MandrivaLinux kein Problem), und trotz neuestem Kofler und lesen hier im Forum finde ich nicht heraus, woran es liegt.

Anbei die /etc/fstab
/dev/hda2 / ext3 acl,user_xattr 1 1
/dev/hda1 /boot ext3 acl,user_xattr 1 2
/dev/hda4 /home ext3 acl,user_xattr 1 2
/dev/hda3 swap swap defaults 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
sysfs /sys sysfs noauto 0 0
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
devpts /dev/pts devpts mode=0620,gid=5 0 0
/dev/dvd /media/dvd subfs noauto,fs=cdfss,ro,procuid,nosuid,nodev,exec,iocharset=utf8 0 0
/dev/dvdrecorder /media/dvdrecorder subfs noauto,fs=cdfss,ro,procuid,nosuid,nodev,exec,iocharset=utf8 0 0
/dev/fd0 /media/floppy subfs noauto,fs=floppyfss,procuid,nodev,nosuid,sync 0 0
none /subdomain subdomainfs noauto 0 0
/dev/hdb1 /home2 ext3 acl,user_xattr 1 2
- Xsane/Sane
Ebenfalls Stunden habe ich gebraucht, herauszufinden, warum Suse10 meinen SCSI-Scanner zwar erkannte, scanimage ebenfalls, XSane/Sane aber kein Gerät finden wollte. In irgend einem Forum fand ich dann über Google den Hinweis, daß XSane wahrscheinlich nur als root läuft, was der Fall war (unter Mandriva kein Problem) und man in Suse10 eben die SCSI-Schnittstelle /dev/sg0 für alle User öffnen muß, damit Xsane/Sane läuft Zuhause bei mir mit dem Einzel-PC ohne Netzwerk dahinter mag das noch gehen, aber in einem Netz?

-Frust
Soweit bin ich im Moment, weiteres kommt wahrscheinlich noch.

Ich geb zu, daß ich argen Frust schiebe, weil ich derlei Probleme von Suse10 zwar nicht erwartet, aber doch erahnt hatte und sehr enttäuscht bin, daß sich die aus 9.0 teilweise schon bekannten Probleme bei der 10 nahezu nahtlos fortsetzen.

Ich soll künftig in der Firma u.a. Außendienst-Rechner unserer Vertreter mit Suse10 installieren, da bei uns weltweit (größerer Laden mit US-Konzernmutter) auf Linux umgestellt wird. War zunächst die Entscheidung glasklar für Suse10, gibts jetzt wieder Überlegungen, die anderen Distris nochmal zu testen, weil Suse10 nicht nur bei mir die vorgenannten (und zig andere) Probleme macht. Wenns nach mir ginge wäre ich ruckzuck wieder zurück bei der MandrivaLinux LE2005, denn die hab ich mit wenigen Stunden Arbeit komplett eingerichtet und sie tut, was sie soll (einzige Ausnahme: "menudrake", der MandrivaLinux-Menüeditor). Damit sind aber meine Chefs nicht einverstanden und ich will meinen Job behalten...

Ok, ich soll erst in ca. 1-2 Wochen einen halbjährigen Suse-Linux-Admin-Lehrgang oder so ähnlich antreten, und ich bin auch nicht unbedingt der Hecht auf der Konsole - wenn man aber den Kofler hat, sollte es in Suse10 klappen, z.B. ne 2. Platte einzubinden, was es aber nicht tut...

Danke für jeden guten Tip im Voraus!

Gruß,
Carl

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Beitrag von rolle » 28. Okt 2005, 22:07

Es wäre deutlich einfacher, wenn Du Deine Probleme in einzelnen Threads in den entsprechenden Foren gepostet hättest.
- Downloadquellen:
Was brauchst Du denn für welche? Die Standardquellen liegen auf OpenSuSE-Mirrors unter .../distribution/SL-100_OSS/inst-source bzw. inst-source-java bzw. auf SuSE-Mirrors unter .../suse/ARCHITEKTUR/10.0/inst-source-extra. Dann kann noch z.B. packman.iu-bremen.de in YaST eingebunden werden.
Allerdings ist das Softwareangebot mit APT deutlich größer. Und neuerdings gibt es wohl sogar YUM für SuSE. klamav habe ich auch noch nicht in einer Installationsquelle gefunden, vlc gibt es mindestens über APT.
- Thunderbird:
Ich habe über APT einen deutschen Thunderbird 1.07 laufen.
- Farben und Schriften:
Ich meine hier im Forum das Problem schon öfters gesehen, auch mit Lösungen. Ich habe es nicht, deshalb kann ich Dich hier nur an die Forensuche verweisen.
-zweite Platte:
Hat Dein Useraccount auch Dateiberechtigungen zum Schreiben auf /home2? Falls nicht, chmod, chown und chgrp sind Deine Freunde.
- XSane:
Was spricht denn dagegen, die Schnittstelle freizugeben? Die muß bei mandriva ja auch frei zugänglich sein, sonst würde das Scannen nicht funktionieren.

Allgemein: Ja, SuSE ist anders als Mandriva. Anders heißt aber nicht unbedingt schlechter.
Horrido, Roland

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Beitrag von Stefan Staeglich » 28. Okt 2005, 22:51

rolle hat geschrieben: Was spricht denn dagegen, die Schnittstelle freizugeben? Die muß bei mandriva ja auch frei zugänglich sein, sonst würde das Scannen nicht funktionieren.
Das würd ich auch gern wissen.
Gruß Stefan

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Schnittstelle

Beitrag von caine » 29. Okt 2005, 12:42

draakgard.com hat geschrieben:
rolle hat geschrieben: Was spricht denn dagegen, die Schnittstelle freizugeben? Die muß bei mandriva ja auch frei zugänglich sein, sonst würde das Scannen nicht funktionieren.
Das würd ich auch gern wissen.
Tja, unter Mandriva war sie freigegeben von vorn herein. Ich mach nun schon ne Weile Linux und betrachte das Ganze immer auch noch aus dem Blickwinkel des Umsteigerns oder Neulings, weil ich das später auch beruflich so betrachten muß. Ich hab das mit der Schnittstelle nun gefunden und Eure Statements besagen zwischen den Zeilen, daß das bei Suse eben so und auch ok ist, daß die Schnittstelle explicit geöffnet werden muß. Ich wusste, wo ich suchen soll - ein Linux-Neuling oder gar PC-Neuling de rmit Linux konfrontiert wird, weiß gar nix und gibt auf.

Ist in diesem Fall ne Abwägungssache.

Danke für Deine Stellungnahme, draakgard.com
Schönen Gruß,
Carl Caine

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@rolle und alle anderen

Beitrag von caine » 29. Okt 2005, 13:16

rolle hat geschrieben:Es wäre deutlich einfacher, wenn Du Deine Probleme in einzelnen Threads in den entsprechenden Foren gepostet hättest.
Ja, mag sein, ich wollte aber, daß der Gesamtkontext gesehen wird.
rolle hat geschrieben: - Downloadquellen:
Was brauchst Du denn für welche? Die Standardquellen liegen auf OpenSuSE-Mirrors unter .../distribution/SL-100_OSS/inst-source bzw. inst-source-java bzw. auf SuSE-Mirrors unter .../suse/ARCHITEKTUR/10.0/inst-source-extra. Dann kann noch z.B. packman.iu-bremen.de in YaST eingebunden werden.
Tja, zunächst mal steht für den Umsteiger nirgendswo geschrieben, welche Quellen er nun einbinden muß. Ich habe hier ne Suse 10-Box, also kein OSS und kann mir nicht vorstellen, daß für die Komplettversion von Suse10 die OSS-Quellen zu nehmen sind.

Wenn man nachliest, findet man zahlreiche Vorschläge, aber nix konkretes. Welches sind also die richtigen Quellen (Pfad)? Martin Breidenbach hat hier etwas für die 9.2 gepostet und drauf hingewiesen, daß nur die Zahlen gewechselt werden müssten - funktioniert aber nicht, weil die Quellen teilweise umgezogen sind.

packman.iu-bremen.de habe ich eingebunden, das läuft auch, ist aber so total langsam, daß es jeder Beschreibung spottet.
rolle hat geschrieben: Allerdings ist das Softwareangebot mit APT deutlich größer.
Ja, das habe ich mitbekommen, apt über Yast auch installiert und suche nun eine gute Beschreibung für apt - die ich aber bis jetzt nicht gefunden habe. Mit dem zu apt gehörenden Man kann ich nichts anfangen, denn das ist derart sparsam geschrieben, da könnte ich nun nen Spruch loslassen, mache das aber nicht... Gibts denn dafür kein gescheites Howto mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung?

Ach ja - außerdem müsste ich noch konkrete Quellenangaben für die apt-Quellen haben, die ich bisher auch nicht gefunden habe.
rolle hat geschrieben: Und neuerdings gibt es wohl sogar YUM für SuSE. klamav habe ich auch noch nicht in einer Installationsquelle gefunden, vlc gibt es mindestens über APT.
Einserseits find ich es ja klasse, daß es so viele verschiedene DL-Systeme und Quellen gibt. Andererseits sind die aber allesamt sowohl hinsichtlich der Bedienung, also auch hinsichtlich der Quellen so spärlich und wenig nachvollziehbar beschrieben, daß ich damit einfach Probleme habe. Auch für YUM gibts nix nachvollziehbares, weder Bedienung, noch Quellen.
rolle hat geschrieben: - Thunderbird:
Ich habe über APT einen deutschen Thunderbird 1.07 laufen.
Schön. Also gibts den doch. Dann aber gleich Frage dazu: wenn ich über YAST einen TB 1.0.6 eingebunden habe, und dann, wenn ich weiß wie apt geht und die Quellen habe, den TB 1.07 downloade - überschreibt letzterer den ersteren, oder aber gehen per apt geladene Programme nicht über per Yast geladene Programme? Suse hat ja eigentlich .rpm als Standardformat - aber ist das dann mit apt, yum, smart und Yast genauso?
rolle hat geschrieben: - Farben und Schriften:
Ich meine hier im Forum das Problem schon öfters gesehen, auch mit Lösungen. Ich habe es nicht, deshalb kann ich Dich hier nur an die Forensuche verweisen.
Grade das Farben- und Schriftenproblem ist eine Uralt-Seuche aus 9.x-Zeiten, ich dachte, das wäre behoben mit der 10. Isses aber nicht, und die Vorschläge, die es hier dazu gibt, tuns bei mir nicht.
rolle hat geschrieben: -zweite Platte:
Hat Dein Useraccount auch Dateiberechtigungen zum Schreiben auf /home2? Falls nicht, chmod, chown und chgrp sind Deine Freunde.
Ja, richtig, die sollte man anwenden. Nur in welcher Reihenfolge sie anzuwenden sind und was genau da rein muß, verstehe ich bis jetzt nicht, trotz Kofler. Und: MandrivaLinux bindet so eine zweite Platte schon bei der Installation problemlos ein, sie ist dann auch vom User sowohl lesend wie schreibend zu benutzen. Yast sollte das auch tun, was aber nicht der Fall ist. Was also muß ich machen um die 2. Platte, also /home2 für den User auch beschreibar zu machen?

Auch hier ist das bei Suse10 wieder eine Sache, die völlig nutzer-unfreundlich ist.
rolle hat geschrieben: - XSane:
Was spricht denn dagegen, die Schnittstelle freizugeben? Die muß bei mandriva ja auch frei zugänglich sein, sonst würde das Scannen nicht funktionieren.
Siehe Antwort bei draakgard.com
rolle hat geschrieben: Allgemein: Ja, SuSE ist anders als Mandriva. Anders heißt aber nicht unbedingt schlechter.
Nee, das hab ich ja auch nicht gesagt. Ich hab vielmehr erwartet (und meine Chefs behaupten, das wäre so), daß SuseLinux wesentlich anwederfreundlicher sei als andere Distris. Bisher sehe ich das nicht, denn, ohne Suse10 schlechtmachen zu wollen: mit der Installation von MandrivaLinux LE2005 wäre ich längst fertig...

Generell nochmal: trotz allem Frust schreibe ich das hier, um einerseits umzulernen, und dazu muß ich auch auf die Konsole, was kein Problem ist.

Andererseits ist das hier auch ein Test, da bei meiner hiesigen, wie auch der Haupt-Geschäftsleitung in USA nach anfänglicher Entscheidung für Suse10 nun doch Uneinigkeit besteht, welche Distri letztendlich genommen wird. Usability ist ein gaaaanz wichtiger Punkt, und neben mir und hiesigen KollegInnen testen KollegInnen in zig Ländern die diversen Distris, dann gibts ne Hauptkonferenz, wo die Ergebnisse besprochen werden und dann fällt die Entscheidung.

Sowas könnte man auch von einem Dienstleister machen lassen, aber bei und hat man entschieden, daß bewusst diverse mit Computern vertraute MitarbeiterInnen solche Linux-Tests fahren sollen, damit wir uns letztlich aus eigener Anschauung und Überzeugung fürs richtige System entscheiden.

Ah ja, falls jemand fragt: ich hab auch den Suse-Support in Anspruch genommen. Wie schon bei den 9-er Versionen waren auch bei Suse 10 die Antworten auf meine Fragen völlig unbefriedigend...

Danke für Deine Hinweise, rolle.
Schönen Gruß,
Carl Caine

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Beitrag von rolle » 29. Okt 2005, 15:18

Es gibt für SuSE 10 aus der Box keine Installationsquellen im Netz. Deshalb habe ich Dich auf OpenSuSE verwiesen, da die Unterschiede marginal sind und die Systeme, da eigentlich gleich, vollkommen kompatibel sind. Du kannst Dir natürlich auch einfach den Inhalt der DVD auf die Platte kopieren und dann das Verzeichnis einbinden.
Zu APT gibt es hier im APT-Forum eigentlich genügend Howtos. Ich habe es auch nur aufgrund derselben gelernt.
Alle Paketverwaltungen unter SuSE nutzen RPM, weshalb auch alle untereinander kompatibel sind.
Folglich wird ein Thunderbird per APT auch ganz normal erneuert und es entstehen keine Probleme.
Zur zweiten Platte: Wenn da alle Nutzerinnen darauf zugreien dürfen sollen, dann mache doch als root ein 'chgrp -R users /home2', gefolgt von einem 'chmod -R 770 /home2'.
Horrido, Roland

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@rolle - danke für die Tips

Beitrag von caine » 29. Okt 2005, 17:14

Hi, Roland,

danke erstmal für Deine Mühe.
rolle hat geschrieben:Es gibt für SuSE 10 aus der Box keine Installationsquellen im Netz. Deshalb habe ich Dich auf OpenSuSE verwiesen, da die Unterschiede marginal sind und die Systeme, da eigentlich gleich, vollkommen kompatibel sind.
Das ist ein konkreter Tip, der mir sehr weiterhilft, große Klasse. Verbleibt die Frage, wie das dann bei Suse-Boxen generell läuft: macht Suse für diekein Bugfixing und veröffentlicht Updates, oder ist das jetzt alles an OSS abgegeben?
rolle hat geschrieben:Du kannst Dir natürlich auch einfach den Inhalt der DVD auf die Platte kopieren und dann das Verzeichnis einbinden.
Das hab ich schon gemacht.
rolle hat geschrieben: Zu APT gibt es hier im APT-Forum eigentlich genügend Howtos. Ich habe es auch nur aufgrund derselben gelernt.
Ok, guck ich mir an. Ich habe aber synaptic und kynaptic installiert, da ich schon ein GUI-Lieberhaber bin. Werden die auch irgendwo beschrieben, oder sind sie intuitiv?

Wo gibts zuverlässige apt-Quellen?
rolle hat geschrieben: Alle Paketverwaltungen unter SuSE nutzen RPM, weshalb auch alle untereinander kompatibel sind.
Folglich wird ein Thunderbird per APT auch ganz normal erneuert und es entstehen keine Probleme.
Danke, auch das sind wichtige gesuchte Infos, die mir weiterhelfen.
rolle hat geschrieben: Zur zweiten Platte: Wenn da alle Nutzerinnen darauf zugreien dürfen sollen, dann mache doch als root ein 'chgrp -R users /home2', gefolgt von einem 'chmod -R 770 /home2'.
Nö, eigentlich sollen nur root und der User "caine" Zugriff auf die 2. Platte haben. Ich schau mir aber mal den Kofler an, da müsste es ja einen Befehl geben um die User von root auf "caine" zu wechseln, oder?

Frage noch am Rande: ich habe einige zusätzliche Downloads für YAST gefunden und installiere gerade daraus. Packman, Superguru und einige mehr ist konkret aber extrem langsam, woran liegt das? Sind die apt-Quellen auch so langsam?
Schönen Gruß,
Carl Caine

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Beitrag von rolle » 29. Okt 2005, 17:33

Langsame Installationsquellen: Das ist leider momentan der Normalfall, auch bei APT, da die Server überlastet sind. Da die meisten Server in diesem Zusammenhang aber auch von Freiwilligen betreut werden, bzw. diesen sogar gehören, ist das nicht zu ändern und sollte kein grund zur Aufregung sein.
Zum Update: Die Downloadquellen für die Installation sind eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von SuSE 10. Updates zieht man bei SuSE über YOU oder über APT.
APT-Quelle kenne ich nur eine vollständige mit allen Repositories unter ftp.gwdg.de.
Zum Eigentümerinnenwechsel für /home2: 'chown -R caine /home2'.
Synaptic und Kynaptic habe ich mir mal kurz angesehen und dann beschlossen, ich brauche jenseits von YaST keine grafische Paketverwaltung. Meine Updates über APT laufen hauptsächlich per Cronjob, weshalb für mich die Konsolenvarainte von APT besser paßt.
Horrido, Roland

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@rolle: DANKE

Beitrag von caine » 29. Okt 2005, 17:45

Hi,

ein dickes Danke hierhin geschrieben ist doch besser als nur im Betreff, nicht wahr :)
Schönen Gruß,
Carl Caine

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