Versuch einer Installation Suse 9.2/Think Pad T 42

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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M.Rochfort
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Versuch einer Installation Suse 9.2/Think Pad T 42

Beitrag von M.Rochfort » 1. Aug 2005, 10:57

Nachdem ich zwei Tage vergeblich versucht habe ein Dual-Boot System von Suse 9.2/WinXP Sp.2 zu installieren, bitte ich Euch um Hilfe.
Festplatte: 40 GB; 4 GB versteckte IBM Service Partition, Rest:NFTS-Partition mit WinXP, davon belegt: 15 GB.
IBM Think Pad T42, Typ: 2373

1. Versuch:
Habe in Win eine neue Partition zwischen IBM Service und meiner Win Partition angelegt, Dateisystem: NFTS (ich weiß, daß NFTS für Linux nichts ist, aber auf RaiserFS wollte mein Partionierungsprogramm nicht formatieren) , sodann Defrag.
Linux DVD gestartet, bei der Partionierung "nach eigenen Vorstellungen" ausgewählt, so daß dann das Auswahlmenü für die Festplatten erscheint. Die drei Partitionierungen waren auch aufgelistet. Wollte dann meine neue Partition auswählen; es erschien folgende Fehlermeldung: "You must start your selection with the highest numbered list entry". Ist ja schön und gut, aber das würde ja bedeuten, daß ich meinen WINXP Inhalt löschen würde, was ich ja gerade nicht will.
ALso abgebrochen.

2. Versuch:
Partitionierung rückgängig gemacht, wollte es jetzt mit der Verkleinerungsfunktion von dem Linux Installationsprogramm versuchen. ALso DVD gestartet, Partitionierung ausgewählt, dann auf "nach eigenen Vorstellungen" gegangen, wo dann nach Auswahl der Festplatte ein Menü kommen müßte, daß die Platte Windows enthält und man zwischen Löschen und Verkleinern auswählen kann. So stehts jedenfalls im Handbuch. Leider kommt es bei mir aber nicht dazu, es werden beide Bereiche angezeigt (36 GB + 4 GB "Vendor"), aber ich kann nur die gesamte Festplatte löschen, was ich ja gerade nicht will.
Also auch an dieser Stelle abgebrochen.

Ich hoffe, meine Angaben waren präzise genug und Ihr könnt mir helfen.

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Beitrag von Okami » 1. Aug 2005, 11:04

Am einfachsten ist es, wenn du vor der Linux-Installation einen unpartitionierten Bereich auf der Festplatte lässt, dann greift sich Linux bei der Installation einfach diesen Bereich und du musst nicht verkleinern und ähnliches.
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Beitrag von M.Rochfort » 1. Aug 2005, 11:18

Alles klar, werde ich jetzt mal ausprobieren....
Aber, Zwischenfrage, warum erkennt das Installationsprogramm mein aufgepieltes Windows nicht, denn dann könnte ich ja einfach die Partition verkleinern....

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Beitrag von M.Rochfort » 1. Aug 2005, 11:50

Hat leider nicht geklappt, habe aber alles aufgeschrieben.
Also: Von meinen internen 37 GB habe ich 10 abgezwackt, defrag,
Linux DVD gestartet.
Folgenden Vorschlag habe ich erhalten:
- Erweiterte Partition auf 9,7 GB (/dev/hda3) anlegen
- swap Partition 1004,0 MB für /dev/hda5 anlegen
- root partition 8,7 GB (/dev/hda6 mit reiser) mit reiser anelegen
- Mountpoint von /dev/hda1 auf /windows/C setzen
- Mountpoint von /dev/sda1 auf /windows/D setzen

Dann, "Partition nach eigenen Vorstellungen" angewählt
meine interne Platte ausgewählt; im nächsten Menü: "Wählen Sie Partitionen aus, die gelöscht werden sollen, um für SUSE Platz zu schaffen". Dann ausgewählt: "9,7 GB, nicht zugewiesen" und jetzt Fehlermeldung: "Die aktuelle Auswahl ist ungültig. You must start...etc. vgl. oben"

Vielen Dank für Eure Hilfe...

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Beitrag von cozi » 1. Aug 2005, 13:26

Der Partitionsvorschlag von YAST scheint mir in Ordnung, was willst Du daran ändern?

Grüße, COZi
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Beitrag von TomcatMJ » 1. Aug 2005, 13:31

Hi!
M.Rochfort hat geschrieben: Folgenden Vorschlag habe ich erhalten:
- Erweiterte Partition auf 9,7 GB (/dev/hda3) anlegen
- swap Partition 1004,0 MB für /dev/hda5 anlegen
- root partition 8,7 GB (/dev/hda6 mit reiser) mit reiser anelegen

- Mountpoint von /dev/hda1 auf /windows/C setzen
- Mountpoint von /dev/sda1 auf /windows/D setzen

Vielen Dank für Eure Hilfe...
Wo ist denn da das Problem bei dem Vorschlag? Du hast doch 10 GB angegeben die er da auch verwenden will (10.000 Megabyte sind ja keine 10 Gigabyte sondern 10 Gibibyte, von daher dürften die 9,7 Gigabyte schon richtig sein). Die erweiterte Partition die er als /dev/hda3 anlegen will ist ja nur der Container für die beiden relevanten Partitionen für swap (/dev/hda5) und / (/dev/hda6), dürfte also so ziemlich genau das sein was du eigentlich haben wolltest (es sei denn du willst keine swap-Partition und somit deinen Rechner ausbremsen*G*)

Bis denne,
Tom

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Beitrag von M.Rochfort » 1. Aug 2005, 13:55

Vielen Dank für Eure Antworten.
Bekomme ich mit dem Vorschlag denn auch ein Dual Boot System?
Bin nämlich am ersten Tag tatsächlich(noch vor meinen beiden Alternativ-Versuchen) dem Vorschlag von Yast gefolgt. Das Linux funktionierte auch, nur, ich konnte Windows, auf das ich angewiesen bin, nicht mehr starten (bzw. der der Startbildschirm ist erschienen und dann kam ein blauer Bildschirm mit weißer Schrift, wo irgendetwas von Fehlern gefaselt wurde - habe via PC-Doktor die gesamte Festplatte überprüft, kein Fehler).

Werde es daher noch mal probieren.


PS:Eine Zwischenfrage aber: habe noch eine externe USB-Festplatte(100 GB), auf der ich eben eine RaiserFS Partition von 20 GB freigemacht habe. Wollte darauf dann Suse installieren, aber: Fehlermeldung: "Auf Ihrem System wurde ein Windows Version gefunden, die nicht mit dem Tool zur Verkleinerung kompatibel ist". Was ist denn davon zu halten - mein XP befindet sich doch auf dem neuesten Stand, und SUSE 9.2. ist doch auch noch nicht veraltet....

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Beitrag von Zaba » 1. Aug 2005, 14:54

Hi,
Der Partitionsvorschlag ist in Ordnung.
Du solltest dich über Patitionen Informieren. Mir scheint als würdest du das ganze noch nicht Verstehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Partition_%28Festplatte%29
Bekomme ich mit dem Vorschlag denn auch ein Dual Boot System?
Ja, denn hda1 bleibt bei diesem Vorschlag unberührt.

Vor der Partitionierung einer Platte auf der sich Daten befinden, sollte man Grundsätzlich ein Backup fahren, oder einfach die Daten sichern. Es (kann) muss aber nicht beim Verkleinern einer Partition zu Datenverlust kommen.
Dies ist u.a. abhängig wie gut sie Defragmentiert oder wie lange auf der Platte schon gerödelt wurde. (Windows kann dies nur mittelmäßig meiner Meinung nach)

Gruß,
Zaba

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Beitrag von M.Rochfort » 1. Aug 2005, 17:30

Alles klar, vielen Dank für Eure Hilfe. Hat auf Anhieb geklappt, habe ein funktionierende Linux auf meinem Rechner, WLAN-Karte ist auch schon installiert, muß jetzt nur noch die Einstellungen vornehmen.
Habe WPA-SK Verschlüsselung in Windows und langes Paßwort, habe ich bei Linux auch eingegeben, funktioniert nur noch nicht..
Trotzdem schon mal danke...

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Beitrag von Okami » 2. Aug 2005, 09:35

Denk daran, falls du die IP für die WLAN-Karte über DHCP beziehst, der anderen Netzwerkkarte eine feste IP zuzuweisen, sonst musst du deinen Schlüssel nach jedem Boot wieder eingeben.
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Es klappt

Beitrag von M.Rochfort » 4. Aug 2005, 19:08

So: WLAN bei SUSE 9.2 habe ich nicht wirklich zum Laufen gebracht. Habe daher SUSE 9.3. Personal reingeschmissen und siehe da: es läuft. Allerdings habe ich schon bei der Installation WLAN und LAN auseinandergehalten, also nicht bei beidne DHCP angewählt. Das deswegen, weil SUSE wohl nicht mit mehreren Netzwerkkarten zurecht kommt, wenn DHCP aktiviert ist. Insofern habe ich über den Profilmanager zwei verschiedene Profile aufgesetzt, um dieses Problem zu umgehen. Hierzu ein guter Link, der auch allgemein für die EInrichtung von WLAN unter SUSE 9.2 sehr gut zu gebrauchen ist:

http://www.math.uni-wuppertal.de/Benutz ... ngen/wlan/

Momentan habe ich das Problem wie User Regenwetter, die Mausgeschwindigkeit meines Trackpoints kann ich nicht schneller stellen, die vom Touchpad schon. Kann es sein, daß sie die Einstellungen nur auf das Touchpad beziehen, das ich eigentlich gar nicht benutzen will. Könnt Ihr mir weiter helfen???

Ich hoffe, der Link bringt was, werde in unter WLAN noch posten

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Beitrag von oddikurt » 4. Aug 2005, 19:41

Hi M.Rochfort,

danke für den Link! Sehr schön mit Screenies und so! :D
gruss Roger >>>Linuxer #389900<<<
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