Wie häufig empfiehlt sich ein Online-Update?

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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quasi-modo
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Wie häufig empfiehlt sich ein Online-Update?

Beitrag von quasi-modo » 26. Jul 2005, 13:05

Habe mal ein Update für suse 9.3 über Yast durchgeführt. Dabei waren z.B. Sicherheits-Pakete. Sind die wichtig? Wie oft führt Ihr das durch? Macht es überhaupt Sinn, wenn ohnehin so alle 1/2 Jahr eine neue Distri rauskommt? Wird das System schneller? Ist es wichtig, vorhandene Fehler zu beheben, die noch nie aufgefallen sind?
Danke für Info

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Re: Wie häufig empfiehlt sich ein Online-Update?

Beitrag von lin-pro » 26. Jul 2005, 13:14

quasi-modo hat geschrieben:Wie oft führt Ihr das durch?
Momentan noch gar nicht, haben noch ISDN. Aber sobald wir WiDSL bekommen (aus'm Nachbarort über WLAN') werd ich das System mal so jeden Monat aktualisieren.
Websites sind momentan nicht aktuell
---
MfG 8)

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Re: Wie häufig empfiehlt sich ein Online-Update?

Beitrag von onkelchentobi » 26. Jul 2005, 13:18

ich denke schon das die updates wichtig sind, bei meiner suse rennt das immer unten in der leiste mit, sobals ein update zur verfügung steht las ich yast das dann auch gleich machen.

ob sich das update löhnt....

ich würd mal sagen auf jeden fall, auch wenn jedes halbe jahr eine neue version rauß kommt. wenn ich ein system habe das gut läuft, dann überlege ich mir das gründlich ob ich gleich nach erscheinen einer neuen distri version diese aufspiele. und dann sind die updates für mich schon wichtig wenn ich bei der vorgänger version bleibe....
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Beitrag von Grothesk » 26. Jul 2005, 13:22

Komische Frage. Natürlich sind die Updates wichtig. Die werden ja nicht bereitgestellt, weil dem Ersteller der Patches langweilig ist. Zumindest die Sicherheitspatches sollte man regelmäßig, wenigstens einmal in der Woche einspielen. Zwar ist Linux z. Zt. noch recht sicher, aber das liegt auch daran, dass es noch nicht so viele Kisten gibt bei denen wichtige Sicherheitsupdates nicht eingespielt wurden. Und damit das so bleibt sollte man sich schon angewöhnen zumindest die elementaren Updates zu installiern.

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Beitrag von Z-City » 26. Jul 2005, 13:22

Sicherheitsupdates mache ich auch direkt nach Erscheinen.

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Beitrag von cero » 26. Jul 2005, 13:36

Kann mich nur anschließen: Updates werden, trotz ISDN, sofort
nach erscheinen eingespielt.
Wissen, was man weiß,
und wissen, was man nicht weiß,
das ist wahres Wissen.
(Konfuzius)


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Beitrag von rolle » 26. Jul 2005, 13:46

Bei mir laufen die Updates auf dem Server jede Nacht.
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Beitrag von oddikurt » 26. Jul 2005, 13:47

Also ich schaue mir das immer durch (manuell), und mache die Updates immer eins nach dem anderen um zu sehen ob alles gutgeht, auch nach einem Neustart des Systems. Habe in der Vergangenheit, unter SUSE wie auch unter Fenster Erfahrung, teilweise schlechte Erfahrungen gemacht. Seitdem spiele ich die Dinger nicht mehr einfach blind drauf. Aber ich denke bei meinem privaten Desktop Rechner ist das auch lange nicht so wichtig wie auf einem Server.
gruss Roger >>>Linuxer #389900<<<
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Re: Wie häufig empfiehlt sich ein Online-Update?

Beitrag von Ritschie » 26. Jul 2005, 14:21

OnkelchenTobi hat geschrieben:ich denke schon das die updates wichtig sind, bei meiner suse rennt das immer unten in der leiste mit, sobals ein update zur verfügung steht las ich yast das dann auch gleich machen.

ob sich das update löhnt....

ich würd mal sagen auf jeden fall, auch wenn jedes halbe jahr eine neue version rauß kommt. wenn ich ein system habe das gut läuft, dann überlege ich mir das gründlich ob ich gleich nach erscheinen einer neuen distri version diese aufspiele. und dann sind die updates für mich schon wichtig wenn ich bei der vorgänger version bleibe....
Vollste Zustimmung!

Gruß,
Ritschie
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Beitrag von nbkr » 26. Jul 2005, 16:21

Ob man die Detailverbesserungen einspielt oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Sicherheitsupdates nicht einzuspielen ist aber grob fahrlässig, die gehören sobald als möglich installiert.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Beitrag von Greunke » 26. Jul 2005, 21:36

Also Updates mache ich regelmäßig. Auf meinem Server ist die Funktion für das nächtliche Update eingeschaltet, sodass ich kein Update vergessen kann. Regelmäßiges Updaten kann meiner Meinung nach nicht schaden. Jedoch passe ich bei den Samba-Paketen besonders auf, weil mir ist es schon passiert, dass bei einer neueren Samba-Version nichts mehr so funktioniert hat, wie es eigentlich sollte.
Ansonsten finde ich es wunderbar, dass man Linux mit Programmen wie YOU und APT ganz einfach auf dem neusten Stand halten und bringen kann. Das geht bei Windows nicht so leicht und schnell und ist praktisch, wenn man mal längere Zeit nicht am Rechner war.
In diesem Sinne: Learning by Doing
Christian

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Beitrag von DeJe » 26. Jul 2005, 23:15

Als DSL-User juckt das natürlich nicht...

Aber ich als ISDN-User muß mir schon sehr genau überlegen wo es sich lohnt und wo nicht. Egal ob Windows oder Linux.

Ich habe sämtliche automatischen Updates abgeschaltet, soweit das möglich ist. Diese nehmen ja auch bei Linux (Suse) langsam überhand, jede Sch...ß-App will beim Start erstmal nach Updates suchen. Nicht nur das das dauert, es kostet auch. Meist sind es ja nicht nur ein paar Bytes sondern mittlerweile Mega-Bytes die da immer gleich gesaugt werden.

Sicherheitsupdates schaue ich mir manuell an und entscheide dann ob diese für mich überhaupt relevant sind. Ich update keine Dienste oder Apps die bei mir eh nicht laufen.
Und für die Apps die laufen verfahre ich eher nach dem ncars-Prinzip. ;)

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Beitrag von roemi » 27. Jul 2005, 13:09

.... und es gibt ein FORUM dafür ......

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