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Festplattenfehler

Alles rund um die Installation Eures Linuxsystems, sowie die Updatefunktionen des Systems und das Paketmanagement

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testtest
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Festplattenfehler

Beitrag von testtest » 22. Dez 2013, 15:38

Nach der Verwendung von Gparted kann ich den PC nicht mehr starten. Windows meldet keine Fehler beim installieren. Nach dem Neustart kommt aber der fehler Disk error. Gparted meldet keine Fehler. Die Startpartition hat die Markierung boot, die leere extended lba. Ich habe eine Win XP CD und eine Gparted CD. Die Linux DVD habe ich gelöscht. Wie bekomme ich wieder ein startbares System?

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Re: Festplattenfehler

Beitrag von spezi » 22. Dez 2013, 15:52

wenn Du bei der Intallation Linux in den erweiterten Bereich installiert hast, setz mal das boot Flag auf diese Partition (boot, lba). Kannst Du mit Gparted machen. Oder kannst Du diese CD auch nicht starten?

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TomcatMJ
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Re: Festplattenfehler

Beitrag von TomcatMJ » 22. Dez 2013, 16:22

Soll der Rechner nun ein reiner Win XP Rechner werden?
Wenn ja mal die XP CD booten, dort mit Druck auf r auf die Reparaturkonsole starten statt auf die Installation, das Zielsystem auswählen (dürfte im Normalfall ja nur eines dann noch drauf sein) und dort dann

Code: Alles auswählen

fixboot
fixmbr
bootcfg /REBUILD
ausführen um den Bootloader zu reparieren wenns mit dem bereits genannten Tip bezüglich des Bootflags der Partition noch nicht klappt..
Damit wird dann sowohl der Masterbootrecord als auch der Partitionbootrecord und der Windows Bootloader wieder instandgesetzt.
Wenn es jedoch ein Dualboot / Multibootsystem werden soll,dann muss danach natürlich noch der entsprechende Bootloader des Zweitsystems erneut geschrieben werden, und zwar richtig ;) (Nur solltest du dann verraten welches Zweitsystem mit welchem Bootloader genau zusammen mit dem XP das eigentliche Ziel ist)

Edit: Wenn das Problem danach behoben ist,gut,ansonsten wäre wohl ein Check des Festplattenzustands nicht verkehrt. Das kann unter Linux z.B. mit dem Befehl

Code: Alles auswählen

badblocks
gemacht werden dessen man-Page man sich dann allerdings vorher mal genau zu Gemüte führen sollte oder mit den entsprechenden Tools der Festplattenhersteller die diese meist kostenlos auf ihren Websites anbieten im Support/Downloadbereich. Meist sind das dann auf Festplatten des jeweiligen Herstellers begrenzte OEM_Versionen von gängigen Tools wie dem Ontrack Diskmanager und ähnlichen...

josef-wien
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Re: Festplattenfehler

Beitrag von josef-wien » 22. Dez 2013, 16:50

Begonnen und nicht abgeschlossen: http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=89&t=118690

P. S. badblocks macht bei halbwegs aktuellen Fetplatten nicht wirklich Sinn, das Betriebssystem kennt nur logische Sektoren, wo diese physisch gespeichert sind, weiß nur die firmware der Festplatte, die im Fehlerfall dafür sorgt, daß Reserve-Sektoren verwendet werden.

testtest
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Re: Festplattenfehler

Beitrag von testtest » 23. Dez 2013, 11:28

Seit meinem Beitrag hat sich folgendes ereignet:

Aus mir unbekannten Gründen wurde die primäre Partition auf 7 MB verkleinert. Windows konnte vermutlich aus diesen Gründen nicht installiert werden obwohl ich eine primäre Startpartiton für Freedos hatte und eine erweiterte für Windows. Da GPartet die extendet Partition anscheinend nicht verschieben kann habe ich mit GParted eine neue Partitionstabelle erstellt in der Hoffnung die Partitionen mit der eingebauten Datenrettung oder testdisk widerherstellen zu können. Windows ließ sich dann aber trotzdem nicht installieren. Es kam beim Neustart die Meldung Medienfehler. Nach der Anwendung von

fixboot
fixmbr
bootcfg /REBUILD

heißt der Fehler Disk error. Auf der Gparted Live CD scheint der bunzip2 Befehl zu fehlen. Wie kann ich testdisk entpacken? http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_herunterladen Oder hat jemand eine andere Lösung?

Mangels Suse CD kann ich die gelöschte Linux Partition nicht booten.

Ich war der Meinung daß ein neuer Beitrag angemessen wäre weil es um ein neues Problem ist. Wie soll ich einen Beitrag als gelöst kennzeichnen? Ich finde die Funktion nicht.

testtest
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Re: Festplattenfehler

Beitrag von testtest » 23. Dez 2013, 17:39

Folgendes habe ich ausprobiert:

1. Nochmals gesamte Festplatte löschen.
2. 10 GB primäre Partition anlegen. Windows installieren.
2. Unter Windows ext2 Partition wiederherstellen.
3. Windows läuft.

Jetzt versuchte ich die alte Konfiguration wiederherzustellen.
1. Ich legte mit Gparted 3 primäre Partitionen an und eine logische für Windows.
2. Windows teilt sich eine Partition mit Freedos. Freedos läßt sich problemlos installieren und starten. Wenn ich dann Win XP installiere friert der Rechner nach dem Neustart ein. Es ist ein blinkender Balken zu sehen.

Bei der Konfiguration fällt auf daß Gparted sich weigerte die Partitionen am Anfang anzulegen. Es bleiben 1-2 MB frei. Nachdem Windows nicht mehr starten wollte habe ich in Gparted gesehen daß die Lücken verschwunden sind.
Ein Linux Problem ist das sicherlich nicht mehr. Was ist mit dem System los?

josef-wien
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Re: Festplattenfehler

Beitrag von josef-wien » 23. Dez 2013, 23:22

Zu welchem Ziel willst du eigentlich hin?

Ist die Platte nach Prüfung mit einem Werkzeug des Herstellers (oder z. B. mit dem Hitachi Drive Fitness Test) in Ordnung?

Im übrigen ist mir neu, daß Windows XP in eine logische Partition installiert werden kann. Installiere das Ding in die erste primäre Partition, und verwende den Rest der Platte für eine erweiterte Partition mit beliebig vielen logischen Partitionen. Bei modernen Platten und bei SSD ist es sinnvoll, Partitionen an bestimmten Grenzen zu beginnen (und sich nicht mehr an den fiktiven Zylindergrenzen zu orientieren), aktuelle Partitionierungsprogramme beginnen die erste Partition standardmäßig mit Sektor 2048. Falls Windows XP darauf Wert legen sollte, daß seine Partition im Sektor 63 (also am Anfang des 2. Zylinders) beginnt, dann laß ihm seine Freude.

Wenn eine Linux-Partition in Windows verwendet werden soll, dann formatiere sie als Ext3, die für Windows vorhandenen Treiber benutzen sie dann als Ext2, d. h. sie verwenden das Journal nicht. Falls in Windows darauf geschrieben wird, sollten die Prüfzyklen entsprechend kurz definiert werden.

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