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Microtek Scanmaker E6 mit SCSI (NCR 53C810)

Alles rund um Hardware, die unter Linux läuft oder zum Laufen gebracht werden soll

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kohlhz
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Microtek Scanmaker E6 mit SCSI (NCR 53C810)

Beitrag von kohlhz » 15. Sep 2006, 16:49

ich habe
- Microtek Scanmaker E6 (Bereitschaftsanzeige leuchtet)
- PCI-SCSI-Karte mit NCR 53C810, vermutlich CI-2520 (Fast-Wide SCSI 1 - 2 -3)

Beides wird von Linux gestützt, driver habe ich eruiert, modprobes gemacht -
aber Yast2 findet keinen aktiven Scanner, manueller Eintrag führt zu "inaktiv".
Auch nach Neustart ist kein Scanner auffindbar (kein Eintrag zu /dev/sg*)

Die PCI-Karte reckt ihre internen 50 Beinchen ohne Terminator in die Luft - ist das zulässig? Welcher Terminator wäre nötig (aktiv/passiv)?

Jumperbelegung (2*3-Feld) der PCI-Karte ist:
JP2: 2 und 3 verbunden
JP3: unbelegt
Dazu kommt eine Verbindung zwischen 2 isolierten Pins, neben denen "OK 5" und "E/Q" steht.

Was ist zu tun?
Wie stellt man ggf. fest, ob die Karte arbeitet? Habe noch kein Lebenszeichen von ihr gesehen ...

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robi
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Beitrag von robi » 15. Sep 2006, 22:09

Ich habe jetzt auf die schnelle keine genaue Beschreibung für genau diesen Kontoller gefunden. Normalerweise sind die per default alle auf Autoterminierung gesetzt. Das ist bei solchen einfachen Kontrollern meist ein 3 PIN und da sollten 2+3 verbunden sein.
Dann immer nur einen Anschluss benutzen, entweder den internen oder den externen, beide können nicht zur gleichen Zeit funktionen.

Du brauchst eine Terminierung am oder hinter dem Scanner. Sollte ein Terminator am Scanner nicht einzustellen sein, oder sonstwie dort schon vorhanden sein, dann sollte dort möglichst ein SE-Terminator dran. Die neueren aktiven SE/LVD gehen bei solchen älteren Konstellationen machmal nicht. Scanner SCSI-ID würde ich auf 1 setzen, da ich schon Kontroller gesehen habe, die die hier default eine 0 für sich haben wollten.

Den Scanner anschalten und dann den Rechner booten. Dann sollte der Scanner normalerweise sauber erkannt werden.
cat /proc/scsi/scsi

sollte er dort nicht zu finden sein. dann kannst du im Yast rumspielen soviel du willst, da geht nichts.

lsmod | grep scsi
sollte dir die geladenen SCSI-Treiber anzeigen, dort sollte dann auch der von deinem Kontroller drinstehen. Wenn nicht, dann ist nicht mal der Kontroller aktiv

robi

kohlhz
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Scanner läuft jetzt!

Beitrag von kohlhz » 2. Okt 2006, 14:08

Danke!

Das Unix-kommando lspci zeigte meine PCI-SCSI-Karte nicht an (es wäre einfacher gewesen, ich hätte gleich lspci gekannt ...)

Problemlösung:
PCI/SCSI-Karte auf den ersten(wie immer man den errät ...) PCI-Steckplatz umstecken, also bei mir Kartentausch.

Also: bei allen Karten mit ... 53c8xx (bei mir ... 53c810 Rev.2) ist damit zu rechnen, daß sie auf anderen Plätzen keinen Mucks machen!

Jetzt habe ich nur noch das für SuSE10 bekannte und hier beschriebene Berechtigungsproblem (nur root darf), und meine SW(schwarzweiß)-Negative:

120er-Rollfilm (6x9cm), pan- und orthochromatisch, von ca. 1925 bis 1970.
Zumindest Kodak, Agfa, Ilford, alle ohne Belichtungsmessung frei Schnauze belichtet, viele über Jahrzehnte und Fabrikate bunt gemischt, von wenigen Abzüge vorhanden.

Weiß jemand, wie man für meinen Microtek Scanmaker E6 zu einem stabilen Parametersetting kommt?
Bisherige Erfahrung:
Die Parameter mit guter Prescan-Anzeige können unbrauchbare Vollscans geben, aber kaum sichtbarer Prescan kann zu perfektem Scan führen,
Ergebnisse können in einer Auflösung, z.B. 600dpi, sehr gut und in 300dpi oder 1200dpi unbrauchbar sein ...

Aber: für die vorgesehene Scan-Aufgabe erscheint dieser Scanner (mit vollflächiger Durchlichteinrichtung) zu meiner Freude als im Prinzip völlig ausreichend.

kohlhz
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Beitrag von kohlhz » 2. Okt 2006, 14:12

Nachtrag: natürlich ist nach Erkennen der PCI/SCSI-Karte und Treibereinrichtung ein Neustart fällig (aber darauf war ich durch die vorangegangenen Fehlversuche mehr als mir lieb war vorbereitet)

(im übrigen: das Ganze läuft bei mir unter x86-64, während das Analogmodem, da herstellerspezifischer Treiber, nur im 32-bit-mode läuft)

kohlhz
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XP und Microtek Scanmaker E6

Beitrag von kohlhz » 5. Okt 2006, 16:20

Zu meiner Verblüffung - überall hieß es, das ginge nicht! - läuft mein Scanner jetzt auch unter XP:

kompatiblen PCI-SCSI-Driver bei Centos gefunden, bei mir:
Centos_windows_aspi_10701.zip
SCSI-driver bei Microtek entdeckt, aber etwas abweichend vom Üblichen:
http://www.support.microtek.com/downloads/
unter 'discontinued products'

... das Ganze wird also definitiv nicht mehr vom Microtek gestützt, d.h., sie behaupten auch gar nicht die Verträglichkeit, also auf eigene Verantwortung!

Installation beider Treiber 'zu Fuß'.
Jetzt mault nur noch die automatische Hardwareerkennung beim Hochfahren von XP, weil sie nicht mitbekommen hat, daß sie nichts zu tun hat - aber das war vorher auch so.

Was alles jenseits Basisfunktionalität tut oder nicht tut, muß ich noch evaluieren, die Durchlichteinrichtung anzusprechen habe ich noch nicht geschafft, muß wohl die Doku lesen ... und dazu den Acroread holen, XP läuft bei mir schon sehr auf Sparflamme, muß auch inzwischen nachdenken beim Knöpfchendrücken - ist keineswegs intuitiver als in Linux ...

Die Treiberdatenbanken enthalten, was Windows betrifft, offenbar auch nicht alles ... klar, die Treiber sind proprietär.

Da kann man sehen, welchen Wert nichtherstellergebundene Software hat!

kohlhz
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Besser Sa(h)ne als XP (= Pleiten, Pech und Pannen)!

Beitrag von kohlhz » 9. Okt 2006, 10:36

Die XP-Originalsoftware geht auch nicht wirklich:

- Microtek-Test: erfolgreich (Bild + Durchlicht)!
- Negativ-Scannen: Scanner hängt sich auf, Gerät 'verschwindet'.

Was geht ist, den Primitiv- (und nur Bilder-)scan von XP in der Originalsoftware nutzen.
Mag daran liegen, daß ursprünglich zum Gerät eine dedizierte SCSI-Karte mitgeliefert wurde.

Lieber 'gute Funktionalität' mit Linux-Treiber als nicht funktionierende perfekte in XP :-) ...

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