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Samba in einer Richtung extrem langsam

Alles rund um die Server (Web-, Mail-, Datenbank-, Datenaustausch-, etc.) die man unter Linux betreiben kann

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strikegun
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Beitrag von strikegun » 19. Apr 2006, 21:13

sowas dachte ich mir auch da mein FTP auch sehr lahm ist bei 1000base.
Meine Vermutung ist auch das es eher der Kernel ist.

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Yehudi
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Beitrag von Yehudi » 19. Apr 2006, 22:05

Wieder nichts. mist. Ich habe es befürchtet.
stka schrieb von 3.0.14a bei SuSE 10.0

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Kurt M
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Beitrag von Kurt M » 20. Apr 2006, 22:44

es scheint wirklich nur ein Zufall zu sein, dass es gerade mit Samba auftritt.

Nachdem der smbfs mount heute komplett stecken geblieben ist, habe ich auf das gleiche Verzeichnis zusätzlich einen nfs mount gemacht und darin mit dem Konqui wild herumgeklickt, das hat dazu geführt, dass smbfs plötzlich wieder aufgewacht ist.

Das dürfte nur von den Experten bei Novell zu lösen sein. Meinen Eintrag in Bugzilla haben die jedenfalls akzeptiert und arbeiten daran, wenns was neues gibt melde ich es.

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Kurt M
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Beitrag von Kurt M » 22. Apr 2006, 00:38

Die Suse Entwickler kümmern sich darum, aber leider haben sie die Priorität des Problems heruntergesetzt, weil ausser mir keiner diesen Bug gemeldet hat.

Wie man hier sehen kann, haben jedoch viele das gleiche Problem, auch in Google findet man haufenweise Leute die dieses Problem haben.

Daher bitte ich euch, meldet das bei Novell Bugzilla, damit die Leute dort auch wirklich was tun !

https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=165723

strikegun
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Beitrag von strikegun » 24. Apr 2006, 00:01

Ich hab mal Suse 10.1 RC1 probiert.
Gleich nach der Installation ohne neustart und Samba installiert, habe ich folgende Werte:
Datei auf Server kopieren: 9~25 MB/s schwankent
Datei vom Server kopieren: 20~27 MB/s

Nach einem Neustart funktionierte die NIC nicht mehr. Es bekam einfach keine IP. (War aber statisch angelegt und stand so auch in die Config files.
Erst nach umschalten auf diesen Networkmanager UND DANN wieder ZURÜCK auf den "alten" Modus bekam ich eine IP. (Nach wieder einem Neustart ist es wieder ohne IP)
Aber ich habe jetzt folgende Werte:

Datei auf Server kopieren: 2~3 MB/s
Datei vom Server kopieren: 36 MB/s konstant

Mit Suse 10 hab ich folgende werte zum vergleich:

Datei auf Server kopieren: 0,6~3 MB/s
Datei vom Server kopieren: 0,3~2 MB/s

Mit Suse 10.1 beta 8 hatte ich auch dort das gleich nach der installation alles "fast" gut aussieht.

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Beitrag von hauih » 24. Apr 2006, 13:30

Ich hab dsa Problem mit Suse 9.1
Wenn ich die Gigabit Onboard Karte unter Suse aktiviere hab hab ich ne Datenrate von Teilweise nur 20kb/sec. Wenn ich die Gigabit Karte deaktivier und die 100mbit nur die 100 mbit Karte nehm dann läuft alles so wie es soll.
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Beitrag von iifri » 26. Mai 2006, 20:14

Ähnliches Problem mit einer EXE. Auf einem neu aufgestzten AMD64 Server mit GBit LAN und Suse 10.1 treten die überlangen Ladezeiten auf. Blieben aber auch nach Umrüstung auf 100 und BIOS-mässigen Abschalten der Onboard GBit-Karte.

Die EXE ist komprimiert. Ohne Kompremierung läufts einwandfrei trotz dreifacher Dateigrösse. Könnte es sein, dass bei der kompremierten EXE viele extrem kleine Blöcke abgerufen werden ? Ps. bei einem Windowsserver treten die Probleme nicht auf.

Vielleicht hilft diese Info.


Bei einem Kunden haben wir den Effekt, dass der erste Abruf der EXE normal schnell ist, jeder weitere aber bis zu 30 Minuten dauern kann. Suse 10.0
Zuletzt geändert von iifri am 31. Mai 2006, 06:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von moe » 28. Mai 2006, 21:22

So nun muss ich mich auch mal zu wort melden ...

Ich hatte im prinzip genau das gleiche Problem schon vor ca. einem Jahr auf einen SuSE 9.0 Server siehe:

http://www.linux-club.de/ftopic20006.html

Eine Lösung habe ich damals nicht gefunden so hatte ich erstmal auf NFS umgestellt ... habe aber dann 1-2 Mon. Später den Server ersetzt durch eine SUSE 9.2 und voila ... alles war auf einmal bestens also immer zwischen 15-20 MB/s in beide Richtungen.

Jetzt habe ich mir auf meinen einen Client PC eine SuSE 10.1 installiert und komme zum gleichen Ergebnis wie Ihr Transfers im kb-Bereich wenn ich Daten vom Server auf meinen 10.1 Client kopieren will ;-( .
Beim kopieren von Daten vom 10.1er Client zum 9.2er Server hin ist superfix 20-30 MB/s .

Da anscheinend hier viele das Problem aber noch niemand die Lösung gefunden hat werde ich erstmal wieder auf NFS ausweichen und lasse für die Win-Clients noch parallel den Samba weiterlaufen...
Zuletzt geändert von moe am 31. Mai 2006, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Kurt M » 31. Mai 2006, 01:57

Bitte Leute tut was und meldet diese Sache in:
https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=165723

Laut letzten Meldungen, beschwert sich kaum jemand, daher wird dieser Bug nicht weiter verfolgt, da es scheinbar wichtigeres gibt.

Also, macht den Leuten von Suse bitte ordentlich Dampf !

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Beitrag von moe » 31. Mai 2006, 19:50

Kurt M hat geschrieben:Bitte Leute tut was und meldet diese Sache in:
https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=165723

Laut letzten Meldungen, beschwert sich kaum jemand, daher wird dieser Bug nicht weiter verfolgt, da es scheinbar wichtigeres gibt.

Also, macht den Leuten von Suse bitte ordentlich Dampf !
So habe auch mal meinen Senf dazu gegeben ... allerdings steht der Status immernoch auf "NEED INFO" ... hätte zwar den Haken setzen können da der Status auf Assinged wechselt aber das ich keine zusätzlichen Informationen liefern konnte sondern "nur" das gleiche Problem habe wäre das wohl nicht ok gewesen ?

mfg moe

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Beitrag von Yehudi » 31. Mai 2006, 21:00

So ich habe auch mich dort eingetragen, und habe denen den dramatischen Zustand versucht zu schildern.
Ich würde alle beteiligten bitten um eine schnelle Problemlösung herbeizuführen das gleich zu tun.

Außerdem habe ich ja schon ziemlich lange unter Wichtig einen Punkt mit "Samba zu langsam" http://www.linux-club.de/ftopic46958.html#260729

Dort habe ich auch darauf hingewiesen, das die Hilfesuchenden in diesem speziellen Fall im eigenen Interesse dort posten mögen.

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Beitrag von strikegun » 13. Jun 2006, 09:04

hi folks, ich habe vielleicht eine positive Nachricht.
ok dann schildere ich mal:

Ich habe mir auf meinen Router/Fileserver (welcher so lahm ist) eine neue temp. Platte eingebaut um Suse 10.1 Final zutesten. Eine Partition im Reiser Format erstellt (also erstellt mit dem Kernel aus der 10.1).
Meine alte Platte als slave angeschlossen um an die alten Partitionen ranzukommen (Auch Reiser aber aus einer SuSE 9 dist.)

Nun hab ich jeweils zwei Unterschiedliche 1.2GB Files, einmal auf der neuen Partition und einmal auf der alten, über das Netzwerk (samba) kopieren lassen.
Von der alten hatte ich immer noch ca 3~4 Mb/s
von der neuen Partition ging die File mit 36MB/s konstant übers netz. 1,2GB innerhalb von 20 Sekunden kopiert. Herrlich!

Weil die temp. Platte nur 80GB hat und ich meine Alte nun jetzt neu formatieren will, habe ich dann angfangen ein Backup der alten Platte zumachen.
Vorgang: Ich kopiere von der alten Platte meine ganzen Files auf die neue Platte und dann ziehe mir diese übers netz. Das geht dann immer mit 36MB/s.

Ich weiss nicht ob es hilft einfach unter Suse 10 die Partition mit Reise zuformatieren, aber eigentlich war in der Vergangenheit eins meiner Test eine Datei aus meinem Root-Path zukopieren was aber auch lahm war.

Also versucht mal mit 10.1 und eine neue Reiser Partition anzulegen. Ich hoffe das es bei vielen von euch hilft und auch möglich ist, weil es meist Server sind.

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Beitrag von Dr. Glastonbury » 14. Jun 2006, 13:21

Hmmmm,
ich habe an meinem PC schon seit SuSE9.3 immer mit XFS formatiert und bekomme trotzdem in einer Richtug nur extrem geringe Übertragungsraten. Es kann schon sein, dass es unter anderem am FS liegt, aber ich denke mal, dass das eher nur ein Nebeneffekt ist, weil mit anderen FS ja gleiche Probleme auftreten.
Das Leben: hasse oder ignoriere es, lieben kannst du es nicht.

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Beitrag von strikegun » 17. Jun 2006, 19:18

eine gute und eine schlachte Nachricht.

schlechte: mein Suse 10.1 mit neuem ReiserFS ist wieder lahm. Komisch ne?
also habe ich mal alle Dienste abgeschaltet die ich eingerichtet habe seit der Installation.

Nun die Gute.
named (bind) hat mich ca 20KB/s gekostet. Ohne diesen Dienst hab ich ca 26MB/s (mit nur 1-3mb/s)

Probiert das mal aus.

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Beitrag von moe » 18. Jun 2006, 00:11

bei mir ist der named nicht mal installiert !
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Beitrag von Kurt M » 28. Jun 2006, 21:34

strikegun hat geschrieben:named (bind) hat mich ca 20KB/s gekostet. Ohne diesen Dienst hab ich ca 26MB/s (mit nur 1-3mb/s)
das ist noch ein Hinweis darauf, dass das Problem abhängig von den laufenden Anwendungen ist. Es hat wahrscheinlich nichts mit named zu tun, wird davon in deinem Fall aber stimuliert.

Ich würde inzwischen 10:1 darauf wetten, dass im Kernel oder nahe daran ein Interrupt oder Multitaskingproblem vorliegt, Prozesse die sich bei gewisser Netzwerklast gegenseitig blockieren.
Solche Effekte sind äußerst lästig, da sie bei geringsten Änderungen der Konfiguration kommen und gehen.
So wie in Bugzilla derzeit diskutiert wird, werden wir wohl noch länger damit leben müssen.

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Beitrag von strikegun » 28. Jun 2006, 21:53

scheisse sowas. wüsste gern ob das ein problem mit diesen einfach giga nic sind oder ob das jeder PC und Server hat der Linux fährt. Wäre eine sehr große blöde sache.
Weil so kann ich niemanden raten ein linux server zu nutzen wenn er ein Giganetz will.

PS: Sagt mal was haben die, die das Problem haben, für Mainboards und NICs?

strikegun
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Beitrag von strikegun » 10. Jul 2006, 01:16

Ich habe heute mal Linux Suse 10.1 auf einen reserve PC installiert mit einer Gig NIC.
Einfach mit KDE und Basis Paketen. Ich hatte nachdem ich Samba eingerichtet hatte einen down und upload von ~40MB/s
Nach ca 3-4 rebooten wars wieder weg. Nur noch 1 MB/s.

Ich versteh es einfach nicht. Eben hab ich einfach das Suse neu installier und es klappt jetzt von anfang nicht mehr.

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Beitrag von Emu » 29. Jul 2006, 17:08

Hm,

habe das gleich Problem.

Hatte einen Rechner mit 100 MBit und 1 Gbit Karte.

Habe dann mal die 100 Mbit mit einer 1 GBit getauscht, so das ich 2 1 Gbit drin habe.

Keine Änderung.

Festplatte liefert genug Leistung und der Rest der Hardware auch stark genug um die 1 Gbit Karte zu versorgen.

Auch wenn Ihr mich jetzt haut, ich habe mal Windows auf dem Rechner zu laufen gebracht und c.k. 350 Mbit erhallten.
Somit ist meine Hardware in Ordnung und ich sollte unter Linux so um 500 Mbit erhallten ! Habe die Werte am Switch abgelesen.
Wenn ich mir die Werte unter Linux anschaue liegen die um den Bereich einer 100 MBit Karte.
Ich habe auch mal die MTU verändert, ohne Erfolg.

Ist also eindeutig ein Bug rund um die Netzwerkkarten Treiber und oder Kernel.

Scheint fast so als wolle die Karte nur wie eine 100 MBit Karte arbeiten.
Zuletzt geändert von Emu am 29. Jul 2006, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Emu » 29. Jul 2006, 17:12

Hm,

habe mal was gegoogelt und bin auf diesen Artikel gestoßen.
http://www.unixboard.de/vb3/archive/ind ... -6529.html

Was ist kann ich mit dem mii-tool machen?
Was angeblich 1 Gbit Unterstützung ermöglicht?

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