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Samba in einer Richtung extrem langsam

Alles rund um die Server (Web-, Mail-, Datenbank-, Datenaustausch-, etc.) die man unter Linux betreiben kann

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Knappe
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Beitrag von Knappe » 29. Dez 2006, 21:03

Hallo @anderw,

habe auch die
Intel® PRO/1000 GT mit Intel® 82541PI Chipsatz
in meinem Server.

Erreiche aber gerade mal 12-13 MB/s lesend und schreibend (s.o.).

Im Server steckt auch ein
- Raid5 (allerdings IDE)-System
- verwende SuSE 10.0
- Samba 3.0.20.b-3.5-SuSE

Kann mir die Geschwindgkeitsunterschiede nicht erklären.

Wie misst Du die Durchsatzraten ?

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Vengeance
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Beitrag von Vengeance » 29. Dez 2006, 23:18

Ich hatte das gleiche Problem, habe allerdings einen anderen Lösungsansatz gefunden. Das gilt allerdings nur für diejenigen, die Samba-Vscan nutzen. Schaltet es mal temporär ab oder aktiviert es nur für die Freigaben, für die es unabdingbar ist. Ich weiß nicht wieso, aber bei mir zwingt Vscan das gesamte System in die Knie, sobald von einer Freigabe gelesen oder geschrieben wird. Ich habe es abgeschaltet und schon rennt die Kiste ohne Ende. Bei einem Kunden von uns hingegen rennt der Server auch mit Vscan.
Es gibt drei Dinge, die ich mir nicht merken kann. Buchstaben, Zahlen ......... und das Dritte habe ich schon wieder vergessen

anderschw
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Beitrag von anderschw » 30. Dez 2006, 00:04

Hallo Knappe,

ich messe die Geschwindigkeit auf zwei Arten.
Ich nehme ein 1GB File (irgendein Graphikdatei mit 1.073.739.776 Bytes) und kopiere es mit dem Windows Explorer von Windows -> LINUX oder von LINUX -> Windows
Die Zeit stoppe ich (jeweils 3 Versuche * 3 Platten * 2 (Lesen/Schreiben)) bis auf einen Ausreißer (mit 52 Sek.) haben alle Transfers von 34 - 42 Sekunden gedauert

1024 MByte / 34 Sek. -> 30,11 MByte pro Sek.
1024 MByte / 42 Sek. -> 24,38 MByte pro Sek.

Auf der Linux Seite läuft noch KDE-Systemüberwachung auf der eth0 und der Platte, die die Transferrate Lesen / Schreiben in einer Graphik anzeigt (die von der Höhe auch mit den gestoppten ca. 30 MByte übereinstimmt)

Intern haben die Platten (hdparm -t /dev/...) (hier wird nur die Leseleistung gemessen!)
PATA (Samsung 160 GB) ca. 46 MByte
SATA (WD 500 GB) ca. 57 MByte
RAID (4xWD 400 GB) ca. 130 MByte

Die Platte im Windowsrechner Maxtor 200GB mit HDTach gemessen zwischen 45 MByte und 60 MByte

Keine Ahnung wo die Differenz bei dir bleibt, bei mir ist es egal welche Platte ich auf dem LINUX Rechner anspreche (SATA RAID, SATA, PATA)
Die Verbindung geht über ein ASUS P800 Sockel 478 2,8 GHz, 1GBit 3COM 3C940 unter Windows über einen SMC 8505T Switch und dann in den Linuxrechner (DFI Intel 855 Sockel 479 Board mit Pentium M 1,4 GHz) mit der Intelkarte (ca. 10 Meter CAT6 Kabel).
In umgekehrter Richtung (Samba Client LINUX, Freigabe Windows) erreiche ich auch nur so um die 11 MByte, es ist anscheinend entscheidend, wer den Transfer anstößt (vorher hatte ich mit der Reltec ca. 8 MByte, das ist nicht so viel Unterschied).

Die Differenz kann jetzt viele Ursachen haben, Windows Rechner, Switch, interne Übertragungsleistungen, bei mir war die RelTec nur in eine Richtung so langsam (beim Schreiben) beim Lesen ist die Differenz zu Intel nicht so groß.
Ich bin übrigens im Moment der Einzige, der auf den Server und auf das Segment zugreift.

Gruß
Werner

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Beitrag von anderschw » 30. Dez 2006, 00:05

P.S. VScan ist im Moment bei mir nicht aktiv!

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Beitrag von Kurt M » 27. Feb 2007, 23:09

in Bugzilla ist dieses Problem kürzlich als "gelöst" geschlossen worden, weil es bei Suse 10.2 angeblich nicht mehr auftritt.
Leider kann ich das im Moment nicht testen, da ich nur einen Suse 10.2 PC mit Gigabit Ethernet habe. Kann das von euch jemand ausprobieren ?

Beppo
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Beitrag von Beppo » 6. Mai 2007, 17:25

Hi zusammen,

von gelöst kann keine Rede sein... ich setzte opensuse 10.2 auf einen P4P800-E Deluxe mit Gigabit ein und sk98lin als Treibermodul
als Clients nur Windows XP Pro und XP 64 bit alles mit Intel Gigabit onboard
Wie auch schon bei euch vom Server runterladen mit max 50 MB/s bei großen Datein aber raufschieben zwischen 0,5 und 2 MB pro Sekunde.
Allerdings wenn man vom selben Rechner ein zweites Paket hochschieb geht der Speed sofort wieder auf das max mögliche.
Genau so anders schließt man den zweiten Upload bricht der erste sofort wieder ein.
Ich habe das alledings auch schon anders erlebt, das Live System mit der opensuse 10.2 kam auf dem Server auf übertragungen von über 30 MB/s
mit ein und der gleichen smb.conf?!
Ich weiß mir keinen Rat mehr.
Ist das Problem bei euch jetzt mit der 10.2 weg?

Grüße Beppo

Beppo
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Beitrag von Beppo » 10. Mai 2007, 19:29

Hallo zusammen,

hat keiner von euch nen Tipp woran es liegen könnte?
Ich hab schon gedacht ob es vielleicht an dem Modul sk98lin liegt,
kann das sein ?

Danke !

Grüße Beppo

Beppo
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Beitrag von Beppo » 10. Mai 2007, 21:41

Hallo,

habs selber gelöst... es war das falsche Modul für die NIC ...
skge brachte auch wieder den vollen Speed zurück!
Weiß der Geier wieso das sk98lin geladen wurde.

Danke

Grüße Beppo

Knappe
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Beitrag von Knappe » 11. Sep 2007, 22:12

Hi,


habe heute OHNE Veränderung meiner Netzwerkkarten (Server und Clients) bzw. deren Treiber auf die neueste Version von Samba (http://ftp.sernet.de/pub/samba/suse102-x86_64 upgedated) :


Siehe da ...

aus ursprünglich max. 12-15 MB/sek in die eine Richtung, sind jetzt konstant 21-25 MB/sek in beide Richtungen geworden !

Das nenne ich echten Fortschritt !!!

Nur zur Info :
Server : Intel@PRO/1000 MT DUAL-Port Server Adapter, Version 7.6.5-NAPI vom 6.6.2007
Desktop : Intel@PRO/1000 GT Desktop Adapter, Version 8.9.1.0 vom 25.03.2007

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