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Einrichtung von WLAN per Networkmanager / klassisch mit ifup

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Grothesk
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Einrichtung von WLAN per Networkmanager / klassisch mit ifup

Beitrag von Grothesk » 7. Jul 2008, 21:27

In Ergänzung zu diesem Thread:
http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=19&t=93318

Vorab ein paar Worte zum Router:
Bitte einen halbwegs ungenutzten Kanal zwischen 1 und 11 einstellen (Vorzugsweise 1, 6 oder 11), andere Kanäle (wie z. B. der gerne empfohlene Kanal 13) werden nicht von allen Treibern und Karten unterstützt. Und wenn möglich den Router als DHCP-Server verwenden, das macht die Sache i. d. R. wesentlich einfacher als das Gefummel mit statischen IP.
Auch den CTS Protection Mode sollte man deaktivieren, wenn man nur Geräte im G-Standard betreibt. Die entsprechende Option nennt sich auch schon mal B-only Mode oder B/G mixed mode oder ähnlich. Wichtig ist es, da auf G only zu gehen.

Die beiden Möglichkeiten schließen sich gegenseitig aus. Also nicht Einstellungen für A) und B) mixen!

Möglichkeit A)
Einrichtung mittels NetworkManager

Da es häufiger Probleme mit falscher (zu gut gemeinter) Einrichtung eines Netzwerkinterfaces über den NetworkManager gibt, hier ein kurzes Statement um dieses Problem zu vermeiden.

1. Bei der Verwendung des Networkmanagers dürfen bis auf

- Startmodus (am besten "Beim Systemstart" für fest eingebaute Karten oder "Falls Hotplugged" bei USB/PCMCIA-Adaptern)

- Firewallzone (Extern oder Intern, je nachdem, links die Hilfen lesen!)

keinerlei weiteren Einstellungen über YaST vorgenommen werden, da das vom entsprechenden Networkmanager-GUI (Knetworkmanager oder nm-applet) übernommen wird und diese ihre eigenen Profile mit ESSID und Netzwerkschlüssel anlegen.

2. Auf feste IPs muss verzichtet werden, bei Kabelverbindungen _soll_ das zwar (und auch da nur ab Suse 11, nicht aber bei älteren oder anderen Distributionen) funktionieren, jedoch sind Probleme meist vorprogrammiert. Der NetworkManager ist (zumindest bisher) für DHCP konzipiert, wer feste IPs verwenden möchte, der sollte die traditionelle Methode verwenden. Denn wer mit dem mobilen Gerät unterwegs ist will ja eigentlich ohnehin DHCP nutzen.

3. Das entsprechende Tool für den persönlichen Schlüsselbund sollte gestartet werden, wenn man ein Interface konfiguriert (kwalletmanager oder gnome-keyring), dann wird das Passwort dort eingetragen (das soll auch so sein).

4. Der Sendekanal ist auf einen möglichst wenig genutzen Kanal aus dem Bereich 1-11 zu setzen, die Kanäle 12-14 können nicht von allen Treibern angesprochen werden. Die ESSID (Netzwerkname) sollte am Router auf sichtbar gestellt werden. Das Ganze bringt eh keine Sicherheit, macht aber oft genug Ärger.
Sicherheit bringt eine Verschlüsselung mit WPA(2) und langem, zufälligem Passwort wie sie z. B. von dieser Webseite generiert werden: https://www.grc.com/passwords.htm
(Komfortabel lassen sich solche langen Schlüssel dann mit den Programmen aus Punkt 3 verwalten)

Anmerkung: Dies gilt zumindest bis einschließlich Version 0.6.5 (openSUSE 10.3), ab Version 0.7 soll sich hier Einiges ändern.


Möglichkeit B)
Einrichtung über Ifup

Bei der Verwendung der "traditionellen Methode mit ifup" gilt Folgendes:

1. Die Pakete smpppd und (optional aber empfohlen) kinternet (kde) oder qinternet (nicht so viele Abhängigkeiten) nachinstallieren.

2. Den Dienst "smpppd" über YaST => System => Runlevel-Editor aktivieren.

Alternativ kann man auf der Konsole als root


Code:
insserv -d smpppd

rcsmpppd restart
ausführen.

3. Den/die User, welche(r) berechtigt sein soll(en), die Verbindung mittels kinternet zu steuern über YaST => Sicherheit und Benutzer zur Gruppe "dialout" hinzufügen.

Alternativ kann man auf der Konsole als root


Code:
groupmod -A Username dialout
ausführen.

Diese Einstellung wird erst nach dem nächsten Login des Users aktiv!

4. Bei der Konfiguration der Karte über YaST unbedingt darauf achten, daß die Benutzersteuerung aktiviert wird (nicht zu übersehen, also Augen auf!). Im Gegensatz zur NetworkManager-Methode müssen nun sämtliche notwendigen Einstellungen (ESSID, Verschlüsselung&Co) in YaST vorgenommen werden.

5. Wer die traditionelle Methode verwenden will/muss, der sollte sich für die Verwaltung verschiedener Profile das Tool "SCPM" ansehen.


(Übersicht freundlicherweise von Rain_Maker zusammengestellt)
Quelle
"Die Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht OpenSource, d.h. du sollst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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