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[solved] Der yast von debian

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mampfi
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[solved] Der yast von debian

Beitrag von mampfi » 25. Jul 2005, 16:05

Verzeiht mir die blöde Frage, hab aber keine Ahnung, nach was ich in der SuFu suchen soll.

Was ist denn die debian-Entsprechung für den yast in SuSe.
(momentan ohne Internetzugang)
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Beitrag von nbkr » 25. Jul 2005, 16:52

Es gibt kein YaST bei Debian, nicht mal was vergleichbares. Texteditor und Dateien sind angesagt. Webmin wäre noch eine Idee. Die meisten Configdateien sind aber selbsterklärend und ganz ehrlich: Ich bin auch von SuSE auf Debian umgestiegen und inzwischen kann ich nicht mehr nachvollziehen was ich an diesem YaST mal fand.

BTW: Es gibt glaube ich ein Projekt das versucht YaST auf Debian zu migrieren, ist aber noch nicht soweit.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Beitrag von mampfi » 25. Jul 2005, 17:02

Dann schiebe ich mal die nächste Frage nach:

Momentaner Stand: Debian installiert
Das erste Ziel: Einbau einer Netzwerkkarte und deren Einbindung.

Auch unter SuSe hab ich mir den Yast manchmal gespart.

Krieg ich nen Tipp (oder nen Link), welche Dateien ich ändern muss?
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Beitrag von nbkr » 25. Jul 2005, 17:09

Karte einbauen. Booten. /etc/network/interfaces mit Texteditor öffnen Werte Eintragen. Für DHCP:

Code: Alles auswählen

auto eth1
iface eth1 inet dhcp
für Feste Adresse:

Code: Alles auswählen

auto eth1
iface eth1 inet static
    address 192.168.2.10 
    netmask 255.255.255.0
     gateway 192.168.2.1
Musst die Werte halt noch anpassen. Dann speichern. Karte mit als root mit ifdown eth1 runterfahren und mit ifup eth1 wieder aktivieren. Fertig.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Beitrag von Geier0815 » 25. Jul 2005, 17:13

Moin mampfi,

Karte einbauen, 'modprobe Modulname', Name dieses Modules in die /etc/modules eintragen. Wird dann beim nächsten booten mitgeladen, vorm booten geht es natürlich durch den modprobe schon. In /etc/hosts das Zielnetz eintragen. Evtl. gibt es bei dir auch den Befehl 'netcardconfig', ansonsten mußt Du noch den Befehl 'route' anfassen.
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

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Beitrag von OldKid » 25. Jul 2005, 17:13

hier mal ein so finde ich ganz guter tip


http://debiananwenderhandbuch.de

da findest du auch was zu netzwerkkarten

http://debiananwenderhandbuch.de/netzwerk.html


nbkr hat geschrieben: BTW: Es gibt glaube ich ein Projekt das versucht YaST auf Debian zu migrieren, ist aber noch nicht soweit.
Stimmt .... das ganze ist aber noch mehr als unstable

http://www.pro-linux.de/news/2005/8064.html
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Beitrag von onkelchentobi » 25. Jul 2005, 17:15

das einzigste was man in debian als config programm wie bei suse yast bezeichnen könnte, währe wohl

:~>base-config

wie mein vorredner schon geschrieben hat, normal macht man alles mit einem texteditor, geht auch schneller so...

was willst du mit yast schon anfangen, yast schreibt in config dateien und findet diese anschliessend selbst nicht mehr :-)

das yast für debian kann man sogar schon runterladen, ein ( PAAR ) funktionen sollen auch schon funktionieren... bin mal gespannt was aus dem teil wird.

so, empfehlen kann man dir noch das du dir mal die ganzen links anschaust

http://www.linux-club.de/viewtopic.php? ... ee47ccd0b7

da is echt ne menge dabei....

besonders das anwenderhandbuch !!!
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Beitrag von nbkr » 25. Jul 2005, 17:16

Geier0815 hat geschrieben:In /etc/hosts das Zielnetz eintragen.
Die hosts ist doch für DNS zuständig, mit routing hat die nix am Hut, oder?
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Beitrag von Geier0815 » 25. Jul 2005, 17:24

nbkr hat geschrieben: Die hosts ist doch für DNS zuständig, mit routing hat die nix am Hut, oder?
Das ist richtig, reines routing läuft über den route Befehl, aber die meisten sprechen ihr Netz über einen Namen an und da ist die statische Namensauflöung sicherlich nichts verkehrtes. Du weißt selber: Sowas sind die Kleinigkeiten nach denen man manchmal wie ein Doofer sucht (eigene Erfahrung, ja ich schäm mich auch)


Ansonsten zum Thema yast bei Debian: tasksel ist die simpel Variante zur Softwareinstallation beim aufsetzen, und zur Konfiguration könnte man debconf in Verbindung mit dpkg-reconfigure als soetwas ansehen. http://debiananwenderhandbuch.de/dpkg-reconfigure.html
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

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Beitrag von mampfi » 25. Jul 2005, 17:55

Danke Leute, hab mir das hier gleich gebookmarkt :P
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Beitrag von TeXpert » 25. Jul 2005, 19:28

OnkelchenTobi hat geschrieben: :~>base-config
das ist zum Glück nicht das einzige :) es gibt noch debconf für installierte Pakete, das wird immer dann verwendet, wenn Du dpkg-reconfigure PAKETNAME aufrufst. Allerdings bringt nicht jedes Paket entsprechende Konfig-Scripte mit.

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# to resolve all your problems, try this:
HOWTO='pack c5,41*2,sqrt 7056,unpack(c,H)-2,oct 115' && perl -le "print $HOWTO"
Ich beantworte keine Supportfragen per PM!

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Beitrag von onkelchentobi » 25. Jul 2005, 23:17

Jo debconf gibt's auch noch und dient zum vor- oder auch nach-configurieren... eine richtig feine sache is das...
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