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Fedora Core 4 Artikel im LinuxUser

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Griffin
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Fedora Core 4 Artikel im LinuxUser

Beitrag von Griffin » 23. Jul 2005, 12:04

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "LinuxUser" (08/2005) befindet sich ein Bericht über Fedora Core 4.
Der Artikel steht hier online zur Verfügung:
http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/0 ... index.html
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Greunke
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Beitrag von Greunke » 23. Jul 2005, 14:27

Naja, ich steig wieder voll um auf FC3. Im Serverbereich ist 4 nämlich eine Katastrophe. Samba funktioniert überhaupt nicht gut und NFS hat auch seine Macken.
Gut und schön sind die neuen Pakete von OpenOffice und der neuen 2.6.12er Kernels, aber ansonsten bekomme ich alles was FC4 hat auch bei FC3.
In diesem Sinne: Learning by Doing
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whois
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Beitrag von whois » 23. Jul 2005, 14:30

Hi

Ich Probiere erstmal FC in der 4er Version.

Nicht schlecht kann aber mit Suse,Mandriva und Ubuntu nicht mithalten.

mechanicus
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Beitrag von mechanicus » 23. Jul 2005, 23:30

whois hat geschrieben:Nicht schlecht kann aber mit Suse,Mandriva und Ubuntu nicht mithalten.
Warum nicht? Ich steige zwar auch nicht auf FC4 um, weil der Unterschied zum bestehenden 3'er nich lohnenswert erscheint und mir der Aufwand, den Terminalserver umzustricken, zu aufwändig wird.
Bei Suse (hatte ich 1,5 Jahre im Betrieb) hat mich letztendlich Yast genervt, insbesondere beim DHCP-Server. Auch die Politik, keine neueren Pakete sondern nur Sicherheitsupdates anzubieten, stieß bei mir nicht auf Gegenliebe. Ubuntu war schon sehr seltsam. Meine 4 CPU's wurden nicht erkannt und ich mußte den smp-Kernel per Hand nachinstallieren. Mit dem fehlenden root-Account konnte ich mich auch nicht anfreunden. Ferner hatten die Jung's noch nicht auf xorg umgestelt, was im XServer der Clients für Unruhe sorgte.

M.f.G. Anton

Luzypher
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Beitrag von Luzypher » 4. Aug 2005, 23:12

Hi folks!
Ich Probiere erstmal FC in der 4er Version.

Nicht schlecht kann aber mit Suse,Mandriva und Ubuntu nicht mithalten.
Ähm, du hast aber die SuSE 9.3 zumindest schonmal bei dir selbst ausprobiert? Gerade diese ist für mich ein guter Grund auf Fedora Core 4 umzusteigen, denn die FC4 hat im Gegensatz zur Susi doch einige Vorteile:

1. wesentlich schneller, nicht nur beim Booten sondern auch im Betrieb
2. besseres Paketmanagment mit weniger bis kaum Abhängigkeitsgehampel, was nicht nachvollziehbar ist (hat schonmal jemand versucht Gnome 2.11 aus den Supplementaries von Suse per Yast einzuspielen?)
3. Samba funzt auf Anhieb und auch das Drucken von einem Windows-Client auf einen Drucker am Linux/Samba-Server klappt auf Anhieb
4. es ist nicht mit kaum nachvollziehbaren Patches vollgestopft, die selbst das Backen eines eigenen Kernel zum Abenteuer werden lassen.
5. so sinnlose Tools wie SuSEWatcher und vor allem SuSEPlugger sind nicht dabei, besonders enstpannend ist das für Gnome-User (schonmal versucht die aus Gnome unter Suse rauszukriegen? Erst "entpatchte" Pakete helfen da ab -> www.usr-local-bin.org!)
6. gibt es per yum für FC4 auch aktuelle Pakete zum einfachen Update, bei der SuSE sinds hingegen "nur" alte/bestehende Versionen mit Sicherheitspatches. Ein KDE oder GNOME zu updaten geht dann meist nur per Yast/Supplementary und das klappt bei indiviuellen Systemen schon anhand der nicht erfüllbaren Abhängigkeiten nicht mehr

Sicher hat die SuSE auch ihre Vorteile, vor allem beim Powermanagment und WLAN. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie wenig Leistung letztlich von einem Athlon64 3400+ bei der SuSE übrigbleibt und wie flott es dagegen z.B. bei der FC4 abgeht, scheint mir der höhere "Nachinstallations-Aufwand" für bestimmte Anwendungen schnell wettgemacht.

Jedenfalls teste ich derzeit die FC4 aus und wenn ich soweit damit klar bin, fliegt die SuSE 9.3 mit Pauken und Trompeten von der Platte. Evtl. im Frühjahr 2006 - wenn die SuSE 10.0 rauskommt - wird mal wieder ein Blick gewagt. Vielleicht hat die Community die Chance ergriffen und die SuSE mal kräftig entschlackt!

cu ...
Luzy

noctua
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Beitrag von noctua » 18. Aug 2005, 09:57

Hi!

1. wesentlich schneller, nicht nur beim Booten sondern auch im Betrieb
2. besseres Paketmanagment mit weniger bis kaum Abhängigkeitsgehampel, was nicht nachvollziehbar ist (hat schonmal jemand versucht Gnome 2.11 aus den Supplementaries von Suse per Yast einzuspielen?)
3. Samba funzt auf Anhieb und auch das Drucken von einem Windows-Client auf einen Drucker am Linux/Samba-Server klappt auf Anhieb
4. es ist nicht mit kaum nachvollziehbaren Patches vollgestopft, die selbst das Backen eines eigenen Kernel zum Abenteuer werden lassen.
5. so sinnlose Tools wie SuSEWatcher und vor allem SuSEPlugger sind nicht dabei, besonders enstpannend ist das für Gnome-User (schonmal versucht die aus Gnome unter Suse rauszukriegen? Erst "entpatchte" Pakete helfen da ab -> www.usr-local-bin.org!)
6. gibt es per yum für FC4 auch aktuelle Pakete zum einfachen Update, bei der SuSE sinds hingegen "nur" alte/bestehende Versionen mit Sicherheitspatches. Ein KDE oder GNOME zu updaten geht dann meist nur per Yast/Supplementary und das klappt bei indiviuellen Systemen schon anhand der nicht erfüllbaren Abhängigkeiten nicht mehr
Zu Punkt...

1. Da muss ich dir Recht geben, da hat FC mehr drauf.
2. Auch hier stimme ich dir vollstens zu, denn das SuSE-Paketmanagement ist nicht immer ganz einleuchtend
3. Da kann ich anderes berichten: Während ich bei SuSE überhaupt keine Probleme mit der Samba-Konfiguration hatte und in 5 Minuten fertig war, war die Geschichte mit FC schon um einiges komplizierter. Trotz gleicher Konfiguration bekam ich immer wieder Fehlermeldungen. Am Schluss hat es dann doch funktioniert, aber da fand ich SuSE echt unkomplizierter.
4. Mit dem Kernel unter SuSE hatte ich auch schon so meine Probleme. Ich bin auch eher der Meinung, dass man so wenig wie möglich am Kernel patchen sollte, weil das dann jeder Benutzer nach seinen Bedürfnissen immer noch tun kann.
5. SuSEWatcher und SuSEPlugger bremsen ganz schön, kann man ja aber ausschalten.
6. Ich hatte bisher noch nie Probleme beim Update von Gnome/KDE.

Im Großen und Ganzen behagt mir SuSE doch mehr, ich habe den Eindruck, dass das System stabiler läuft unter FC kam es schon mal vor, dass das System einfirierte.

mechanicus
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Beitrag von mechanicus » 18. Aug 2005, 15:01

noctua hat geschrieben:Im Großen und Ganzen behagt mir SuSE doch mehr, ich habe den Eindruck, dass das System stabiler läuft unter FC kam es schon mal vor, dass das System einfirierte.
Das ist ja das Schöne bei Linux, die Freude der Wahl! :D
Das mit dem Einfrieren des PC's hatte ich schon mal bei Suse 9.0, das lag an einer oder mehreren defekten SCSI-Platten. Hat der Controller irgendwie nicht hinbekommen. Ich hatte Raid5 mit drei Platten, und da war das Ding dann irgendwie am reorganisieren und normale Schreibaktivitäten des Systems wurden abgeblockt, bis der Controller zuendereorganisiert hatte. Immerhin ohne Datenverlust! Das nur als Tip.

M.f.G. Anton

noctua
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Beitrag von noctua » 31. Aug 2005, 16:39

mechanicus hat geschrieben: Das mit dem Einfrieren des PC's hatte ich schon mal bei Suse 9.0, das lag an einer oder mehreren defekten SCSI-Platten. Hat der Controller irgendwie nicht hinbekommen. Ich hatte Raid5 mit drei Platten, und da war das Ding dann irgendwie am reorganisieren und normale Schreibaktivitäten des Systems wurden abgeblockt, bis der Controller zuendereorganisiert hatte. Immerhin ohne Datenverlust! Das nur als Tip.
M.f.G. Anton
Hey, danke schön! Find ich ja super, wäre ich nie auf die Idee gekommen, aber was meinst du, was ich rausgefunden habe? Genau: eine meiner SCSI-Platten ist zerschossen, kann sich aber teilweise noch ins Leben zurückquälen, weshalb es teilweise geht und dann mal wieder nich :lol: ! Danke für den Tipp, das kam jetzt echt überraschend. Werde aber trotzdem bei SuSE bleiben :wink:

mechanicus
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Beitrag von mechanicus » 31. Aug 2005, 17:51

noctua hat geschrieben:Werde aber trotzdem bei SuSE bleiben :wink:
Eben, das ist die Freiheit. Hier fährt jeder sein Auto der individullen Marke, im Windowsland gibt es nur "VW Golf, blau". :lol:

M.f.G. Anton

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