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Ubuntu-Linux.

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Ubuntu-Linux.

Beitrag von moenk » 6. Mai 2005, 12:41

Das hab ich mir grad mal installiert. Alles sehr schön einfach und auch auf Deutsch. In meinem Fall wars Kubuntu.
Nachdem man sich erst mal ein Root-Account gemacht hat (sowas ist normal nicht dabei) kann man auch mit APT alles installieren was man braucht.
Aber: Java ist nicht dabei! Was soll das denn? So kann doch keiner eine Distri gebrauchen, so ein Quatsch! Kommt man ja kaum auf eine wichtige Seite im Internet. Immerhin klappt sowas wie Office und die Administration ganz gut.
Mit einem Terminalserver wäre das aber eine schöne Sache für Schulen. Sowas ist natürlich auch nicht dabei.
Bleibt also abzuwarten wie sich das ganze entwickelt.
Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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Beitrag von TeXpert » 6. Mai 2005, 13:29

jepp, ich hab auf meinem Notebook auch jetzt Ubuntu drauf, allerdings sind mir bei der kubuntu-Variante ein paar Macken aufgefallen, die erst durch weitere ubuntu-Basispakete gefixed werden konnten :( egal, ansonsten ist das Dingen sehr schön schnell installiert und man fühlt sich richtig wohl :)

wenn das mit den Sicherheitsupdates klappt, ist das eine nette Debian-Alternative für Desktops.

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Beitrag von cero » 6. Mai 2005, 13:33

Es soll ja auch eine Distribution für den Privat- und Officeeinsatz sein. Alles kann man
leider nicht haben, aber dafür gibt es ja Apt :-)
Ich denke mal Java ist nicht dabei, weil es nicht komplett frei ist. Ich habe es aber
auch schon vermisst :-(

Insgesamt ist eine schöne und leicht zu bedienende Distribution und eine der
wenigen (guten?) für PPC.
Wissen, was man weiß,
und wissen, was man nicht weiß,
das ist wahres Wissen.
(Konfuzius)


"Auf der dunklen Seite gibt es keine Kekse, Luke! Bleib lieber hier!" - Obi-Wan Kenobi

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Beitrag von Dakuan » 6. Mai 2005, 16:40

Ich habe hier neben SuSE und Kanotix ebenfalls Ubuntu drauf. Bisher habe ich noch nichts gebraucht, was man nicht nachinstallieren kann. Allerdings muß man für vieles in den Paketquellen "universe" und "multiverse" freischalten. Bei Synaptic sind das nur wenige Mausklicks.
Ich habe allerdings schon öfters gehört, das in der KDE Version einiges noch nicht so reibungslos klappt, aber ich kann mir nicht vorstellen das Java komplett fehlt.
Ich bin jedenfalls durch Ubuntu schon ein richtiger Gnome Fan geworden. Das einzige KDE Programm was ich bisher vermisse ist K3B.
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Es ist zwar schon alles gesagt, aber eben noch nicht von jedem.

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Beitrag von Dakuan » 7. Mai 2005, 11:43

Hier noch etwas zum Thema Firefox und Javaunterstützung beu Ubuntu: http://www.ubuntuusers.de/wiki/internet ... ps__tricks
hab's aber noch nicht ausprobiert.
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Beitrag von moenk » 7. Mai 2005, 11:56

Klingt einfach:
Anwendungen → Systemwerkzeuge → Root Terminal aufrufen
echo deb ftp://neacm.fe.up.pt/pub/ubuntu-java/ binary/ >> /etc/apt/sources.list
Nun das Paket
sun-j2re1.5.0
installieren. Nun funktioniert die Java-Unterstützung.
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Audio Pro Linux

Bin jetzt auch Mensch ;)

Beitrag von Audio Pro Linux » 31. Jul 2005, 11:57

Gestern kam einer meiner Musikerfreunde mit seinem völlig verwurmten/trojanisierten Zombie Windowsnotebook vorbei. Ob ich nicht mal was machen könnte. Er nutze diese Notebook nur für Internet und Schreibkram sowie zum Musikhören

Ich hab Ubuntu installiert und bin begeistert. Weil hatte ich die Ver 4.10 (warziges Warzenschwein) und habe dann per APT ein dist-upgrade gemacht auf 5.10 (altersgrauer Igel). Klappte hervoragend.

Das ist ein wirklich durchdachtes System was den einfachen User anspricht, denke ich. gerade was die stimmigen konftools, zB für Netzwerk usw betrifft. So kann Gnome sein, SUSE!

Allerdings würde ich die Installation selber - insbesondere was so kleinigkeiten wie mp3-Support und ander MM Standards - niemals einen "DAU" wie meinem kumpel zutrauen.

Was mir noch aufgefallen ist: Man kann zwar alles mögliche Nachinstallieren aus dem APT (mit Synapse), das hat aber keinen Eintrag ins Menü zur Folge. Das ist relativ schlimm finde ich, welcher "Klickibunti" wird schon das hübsche GnomeTerminal öffnen, einen folgerichtigen Befehl eingeben?

Man kann zwar Enlightenment als alternativen WM installieren, hat aber keinen Eintrag im LogIn Menü. Das wurmt mich jetzt.

Aber Enlightenment ist eh nur was für ubergeeks, also spar ich mir das. Obwohl, soll gut ausehen.
Zuletzt geändert von Audio Pro Linux am 31. Jul 2005, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ubuntu-Linux.

Beitrag von nbkr » 31. Jul 2005, 12:14

moenk hat geschrieben: Aber: Java ist nicht dabei! Was soll das denn? So kann doch keiner eine Distri gebrauchen, so ein Quatsch! Kommt man ja kaum auf eine wichtige Seite im Internet.
Java ist nicht frei (Freiheit und soweiter). Deshalb ist es nicht dabei. Aber man kanns auch einfach von Sun runterladen, entpacken und das entsprechende File installieren.
Kann gar nicht sein, ich bin gefürchtet Wald aus, Wald ein.

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Re: Ubuntu-Linux.

Beitrag von TeXpert » 31. Jul 2005, 15:44

nbkr hat geschrieben:
moenk hat geschrieben: Aber: Java ist nicht dabei! Was soll das denn? So kann doch keiner eine Distri gebrauchen, so ein Quatsch! Kommt man ja kaum auf eine wichtige Seite im Internet.
Java ist nicht frei (Freiheit und soweiter). Deshalb ist es nicht dabei. Aber man kanns auch einfach von Sun runterladen, entpacken und das entsprechende File installieren.
nicht nur das, mit make-jpkg wird im Handumdrehen ein deb draus und dass lässt sich dann wunderbar auch wieder entfernen...

was mir mittlerweile bei (K)ubuntu (sehr) positiv aufgefallen ist: Die machen Ausnahmen von der Debian-Policy nie und niemals eine Versionsnummer zu aktualisieren :) Firefox ist der erste Kandidat, hier gibts jetzt im Gegensatz zu Debian die 1.06... dann die enge Bindung an den KDE-Upstream, kurz nach dem Relase von KDE3.4.2 gabs schon die Kubuntu-Pakete... (bei Debian ist es IMHO jetzt sogar fraglich, ob auf alioth überhaupt noch Pakete für Sarge landen...)

OK, wo viel Licht da auch Schatten ;) im Multiverse oder Universe Bereich gibts noch ein paar Problemchen, mir sind schon ein paar Mal Pakete untergekommen, die sich anden X.YYubuntuZ Versionsnummern verschlucken :( so hatte ich ein paket, das libfoo1.23 oder größer wollte aber ein libfoo1.23ubuntu2 nicht akzeptiert hat... hier muss man u.u. dann doch mal manuell aus einem source-deb arbeiten...

Zusammengefasst: ich werden wahrscheinlich mit Ubuntu 5.10 (und ein paar Tagen reifezeit meinen letzten verbliebenen Debian-Sarge-Rechner auf Ubuntu umstellen... alle anderen haben mir eher weniger Probleme gemacht als die puren Debian-Maschinen...

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Beitrag von Dakuan » 31. Jul 2005, 16:17

Was mir noch aufgefallen ist: Man kann zwar alles mögliche Nachinstallieren aus dem APT (mit Synapse), das hat aber keinen Eintrag ins Menü zur Folge. Das ist relativ schlimm finde ich...
Es ist in der Tat ein Problem, dass nicht alle Programme im Menu erscheinen. Das ist ein Problem mit der neuen Gnome Version, wo irgendwas an der Menüstruktur geändert wurde.
Evtl. kann man sich da mit smeg behelfen. Allerdings ist das Programm noch recht buggy.

Dakuan
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Beitrag von birdy1 » 31. Jul 2005, 17:17

Das einzige KDE Programm was ich bisher vermisse ist K3B.
Scahu mal http://www.about-linux.com/ubuntu_11-15.html

Gruß birdy1

Audio Pro Linux

Ubuntu Multimedia

Beitrag von Audio Pro Linux » 1. Aug 2005, 14:30

Gestern habe ich mich mehrere Stunden um die "nicht freien" Multimediaformate auf Ubuntu gekümmert. Und obwohl ich Ubuntu immer noch sehr angenehm finde, gibt es in dem bereich handfeste Nachteile, jetzt im vergleich zu SuSE mit APT und den Packman RPMs.

Zum Glück ist alles im ubuntu Wiki recht gut dokumentiert, zb warum nach der Flashinstallation der FlashSound nicht geht. Oder warum manche mpeg-Formate nicht abgespielt werden. Und die Lösungen greifen auch sofort.

Das habe ich auch alles zurechtgefrickelt, aber das hatte nichts mehr mit "Benutzerfreundlich" zu tun. Als ich dann mplayer installieren wollte (auf anraten des ubuntu Wiki was Formate wie Divx usw betrifft aus dem "universe" zu ziehen) hatte ich erstmal die Faxen dicke: in den Reps gab es keinen mplayer, nach ein wenig googeln hatte ich dann raus, das ich dafür meine sources massiv ändern muss oder so.

Aber das nimmt alles sehr viel Zeit in Anspruch und bedarf auch eines unerschütterlichen Fricklers, wenn man Ubuntu unter die Haube schaut, dann ist es alles doch noch nicht so ausgereift, wie man erst denkt.

Ich sehe ja das Problem wegen proprietärer Formate und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Aber leider wird sich so die Dominanz von Bezahlsystemen nicht aufweichen lassen, auch wenn es alles ganz lieb gemeint ist.

Denn auch wenn für uns Frickler das alles zu schaffen ist: Der normale Anwender (DAU oder klickiBunti) ist damit komplett überfordert und muss entweder sich kommerziellen Support holen oder damit leben, das er weder Flash noch Videostreams oder sogar mp3s abspielen kann.

Da die meisten keinen ideologischen Überbau haben was Betriebssysteme betrifft, ist es für den Anwender, der einfach nur Internet nutzen will einfacher, sich ein XP zu kaufen, weil letztlich muss man ja Support auch bezahlen /bzw den zeitlichen Aufwand rechnen (Zeit ist Geld).

Mir ist klar das sich das wie Ketzerei anhört und die Vertreter der reinen openSource Lehre vor den Kopf stossen wird. Aber: Eine Welt ohne proprietäre Formate gibt es (noch) nicht.

Insbesondere der Multimedia Teil ist sehr schlecht bedacht unter ubuntu, man kann fast nichts machen mit einem frisch installierten Ubuntu, nur ogg abspielen, das war es. Der totemVideoplayer unterstützt erstmal gar nichts und ist nur eine leere Programmhülle. So geht das nicht, meine Herren, das kann ich niemanden ernsthaft als Alternative zu Mac oder Windows anraten.

Bei SuSE Linux geht das alles so gerade, dank Packman. Aber letztlich ist es nicht das gleiche, weil SuSE ist so überfett und wenn man nur eine 5GB partition für linux hat kann man nach kürzester Zeit nicht mehr arbeiten, weil die Platte voll ist.

Naja, ich lass jetzt das ubuntu auf dem weiter oben zitierten Notebook- aber kann niemanden raten sich ubuntu näher anzugucken, der nicht sehr erweiterte Erfahrungen hat mit Linux/IT. Leider scheinen wir Freaks immer zu vergessen das die meisten computerbenutzenden Menschen keine Freaks sind und das auch nie werden wollen.

Und nur weil ich mich kritisch äussere, bin ich nicht dagegen! ich stelle damit auch nicht Linux in Frage, sondern nur ob Linux sich für Anwender eignet, die nicht IT Experten sind.

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Re: Ubuntu Multimedia

Beitrag von TeXpert » 1. Aug 2005, 19:02

Audio Pro Linux hat geschrieben:Bei SuSE Linux geht das alles so gerade, dank Packman. Aber letztlich ist es nicht das gleiche, weil SuSE ist so überfett und wenn man nur eine 5GB partition für linux hat kann man nach kürzester Zeit nicht mehr arbeiten, weil die Platte voll ist.
für Debian gibts die Repositories von Christian Marillat die bieten analog zu packman die Multimediasachen an...

bei Ubuntu ist das meißte in den multiverse-repos... afaik nur für die w32codecs musst Du auf marillat zurückgreifen... aber es steht Dir natürlich frei eine analoge Quelle wie Packman aufzuziehen ansonsten klingt dein Post etwas nach FUD.

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Audio Pro Linux

Re: Ubuntu Multimedia

Beitrag von Audio Pro Linux » 1. Aug 2005, 20:23

TeXpert hat geschrieben:
bei Ubuntu ist das meißte in den multiverse-repos... afaik nur für die w32codecs musst Du auf marillat zurückgreifen... aber es steht Dir natürlich frei eine analoge Quelle wie Packman aufzuziehen
Das ist MIR völlig klar, ich spreche aber von ganz normalen Anwendern die kapieren sollen wo aus welcher Quelle was kommt. Für einen Umsteiger ist das alles ein Riesendurcheinander.
TeXpert hat geschrieben: ansonsten klingt dein Post etwas nach FUD.
wikipedia hat geschrieben:FUD is an abbreviation for Fear, Uncertainty, and Doubt, a sales or marketing strategy of disseminating negative but vague or inaccurate information on a competitor's product.
Da frage ich mich von welcher Firma ich bezahlt werde... Womöglich von Microsoft? Oder SCO? oder doch Novell? oder dem CIA oder womöglich von den Illuminaten?

Sollte Kritik an der heiligen Kuh sofort als Schlachtruf interpretiert werden? Habe ich Yehova gesagt?

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Re: Ubuntu Multimedia

Beitrag von TeXpert » 3. Aug 2005, 09:45

Audio Pro Linux hat geschrieben:
TeXpert hat geschrieben: bei Ubuntu ist das meißte in den multiverse-repos... afaik nur für die w32codecs musst Du auf marillat zurückgreifen... aber es steht Dir natürlich frei eine analoge Quelle wie Packman aufzuziehen
Das ist MIR völlig klar, ich spreche aber von ganz normalen Anwendern die kapieren sollen wo aus welcher Quelle was kommt. Für einen Umsteiger ist das alles ein Riesendurcheinander.
ich hab nochmal nachgesehen, es reichen die backports für die w32codecs, d.h. neben dem einkommentieren der universe-Repos (ja die sind bereits vorhanden) und dem hinzufügen der backport-Repos musst Du bei Ubuntu nichts machen.

jetzt erklär mir mal den Unterschied zu Suse, da muss ich manuell packman hinzufügen... jeweils _manuell_ ein Repository hinzufügen dann ist die gesamte Funktionalität vorhanden, wo ist das ein Durcheinander?
TeXpert hat geschrieben: ansonsten klingt dein Post etwas nach FUD.
[...]
Sollte Kritik an der heiligen Kuh sofort als Schlachtruf interpretiert werden? Habe ich Yehova gesagt?
Deine Kritik ist IMHO nicht berechtigt, da die gleichen Handlungen auch bei der ach so tollen Suse nötig sind.

SUSE:
suche nach den Codecs -> lese von Packman -> füge PM-Repository hinzu -> installieren.

UBUNTU:
lese Wiki -> lese von Backports -> füge Repo hinzu -> installieren

wie gesagt, erkläre mir warum die geiche Handlung unter Suse ach so einfach ist, aber bei Ubuntu den User überfordert? Aus Unwissenheit schürst Du Angst, Unsicherheit und Zweifel, dass das bei Ubuntu komplizierter ist... und das entspricht nun mal FUD.

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Beitrag von Geier0815 » 3. Aug 2005, 10:29

Moin, Moin,

ich hoffe ihr seid jetzt mit dem Thema durch! Wenn das hier so weiter geht, mach ich den Thread dicht!
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

Audio Pro Linux

Re: Ubuntu Multimedia

Beitrag von Audio Pro Linux » 3. Aug 2005, 10:50

TeXpert hat geschrieben: Deine Kritik ist IMHO nicht berechtigt, da die gleichen Handlungen auch bei der ach so tollen Suse nötig sind.

SUSE:
suche nach den Codecs -> lese von Packman -> füge PM-Repository hinzu -> installieren.

UBUNTU:
lese Wiki -> lese von Backports -> füge Repo hinzu -> installieren

wie gesagt, erkläre mir warum die geiche Handlung unter Suse ach so einfach ist, aber bei Ubuntu den User überfordert? Aus Unwissenheit schürst Du Angst, Unsicherheit und Zweifel, dass das bei Ubuntu komplizierter ist... und das entspricht nun mal FUD.

OK, ich habe lange gesucht und gefunden. Aber Mplayer funktioniert nicht. Das ist kein FUD sondern Tatsache.

Es gibt Quellen die haben die begehrte Software und andere nicht. Ich bin dann auf "de" Mirrors ausgewichen.

Ich dachte Ubuntu sei Benutzerfreundlich aber letztlich ist es genauso kompliziert ist wie mit SuSE, da hast du recht.

Nur mit dem Unterschied das vieles nur nach massiven manuellen Eingriffen funktioniert. zB die flashinstallation, das erst der Ton nicht geht.

Das ist einfach nur eine Feststellung und meine Krititk ist dafür das Ubuntu vielleicht irgendwann seinen vorauseilenden Ruf gerecht wird, nämlich für Menschen dazusein und nicht nur für geeks die zum Frühstück einen Kernel kompilieren.

Aber eventuell ist das eine generelle Diskussion über unterschiedliche Konzepte, was Benutzer betrifft. Ich wollte hier ein Linux installieren für einen sogenannten DAU, der auf seinem XP-Notebook 56 mal Malware (Spyware usw) und 32 Viren, Trojaner und Würmer hatte. Dieser Mensch ist selbst mit Windowsupdates überfordert - wie die allermeisten Computerbenutzer.

Ich schwanke zwischen "diese Vollidioten" - die sich weigern die Technik die sie benutzen auch kennenzulernen und "ich kann verstehen" - warum man keine Lust hat über Computer mehr wissen zu wollen als "anschalten, läuft" - Wenn ich Auto fahren will muss ich auch kein Automechaniker sein.

Hinzukommt, das uns Betriebssystemhersteller immer wieder die Illusion geben wollen, alles sei jetzt "ganz einfach" "für die Menschen" usw. Die Wahrheit aber ist: Egal was für ein System man benutzt: es gehört massives sich beschäftigen mit dem System dazu, das heissst tagelanges lesen von Howtos und Wikis, einspielen hunderter Patches, "geheime" Befehle erlernen usw.

Von dem Aspekt seh ich das. Die meisten Menschen sind keine Hobby-Systemadmins. und nur weil einer DAU ist, kann er ein wertvoller Mensch, liebvoller Ehemann und Vater oder erfolgreicher Fussballer sein.

Ich dachte Ubuntu sei ein Linux für Menschen, aber das ist nur ein gutes Artwork, eine Marketingspruch, eine gut bezahlte Kampange. Ubuntu ist nur ein sehr schönes Debianderivat - nicht mehr und nicht weniger.

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Re: Ubuntu Multimedia

Beitrag von TeXpert » 3. Aug 2005, 14:12

Audio Pro Linux hat geschrieben: OK, ich habe lange gesucht und gefunden. Aber Mplayer funktioniert nicht. Das ist kein FUD sondern Tatsache.
Quark, apt-get install mplayer-586 mozilla-mplayer (plus evtl. noch ein paar Libs, die aber automagisch mitinstalliert werden) dann funktioniert das sofort.
Es gibt Quellen die haben die begehrte Software und andere nicht. Ich bin dann auf "de" Mirrors ausgewichen.
das einzige Problem ist bei mir bis jetzt die libdecss gewesen
Nur mit dem Unterschied das vieles nur nach massiven manuellen Eingriffen funktioniert. zB die flashinstallation, das erst der Ton nicht geht.
lötzinn,
apt-get install flashplayer-mozilla
und Flashs laufen mit Ton mit Flashplayer 7 im Firefox

Ubuntu ist nur ein sehr schönes Debianderivat - nicht mehr und nicht weniger.
was soll es sonst sein? Mark kann zwar ins All fliegen aber nicht zaubern. Auf allen Ubuntu-installationen in den letzen Wochen ist mir nur 1 Problem untergekommen: die Onboard marvell Yukon Netzwerkkarte meines AMD64 will nicht :( ok, Treiberpaket mit einem anderen Rechner geladen auf CD-RW dann ein kurzes apt-get install build-essential (steht in den Foren auch irgendwo dokumentiert) und dann das installscript durchgenudelt. Fertig.


Wenn Du solche Probleme hast, nimm doch einfach mal eine andere sources list (ich hab nur die multiverse, wobei die von 90% der Leute nicht gebraucht werden) die Backports und das KDE 3.4.2-Archiv hinzugefügt, der Rest steht schon in der original Liste drin (teilweise auskommentiert...)


Code: Alles auswählen

deb cdrom:[Ubuntu 5.04 _Hoary Hedgehog_ - Release i386 (20050407)]/ hoary main restricted


## Uncomment the following two lines to fetch updated software from the network
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu hoary main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu hoary main restricted

## Uncomment the following two lines to fetch major bug fix updates produced
## after the final release of the distribution.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu hoary-updates main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu hoary-updates main restricted

## Uncomment the following two lines to add software from the 'universe'
## repository.
## N.B. software from this repository is ENTIRELY UNSUPPORTED by the Ubuntu
## team, and may not be under a free licence. Please satisfy yourself as to
## your rights to use the software. Also, please note that software in
## universe WILL NOT receive any review or updates from the Ubuntu security
## team

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu hoary universe multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu hoary universe multiverse

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu hoary-security main restricted
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu hoary-security main restricted

deb http://security.ubuntu.com/ubuntu hoary-security universe multiverse
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu hoary-security universe multiverse


## KDE-3.4.2 Archiv direkt von einem KDE-Org-Mirror
deb ftp://bolugftp.uni-bonn.de/pub/kde/stable/3.4.2/kubuntu hoary-updates main

## backports
deb http://ubuntu-backports.mirrormax.net/ hoary-backports main universe multiverse restricted
deb http://ubuntu-backports.mirrormax.net/ hoary-extras main universe multiverse restricted
zusätzlich jetzt noch eine preferences anlegen:

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Package: *
Pin: origin ubuntu-backports.mirrormax.net
Pin-Priority: 1
um nur gewünschte Backports zu installieren.


das es Probleme gibt, mag sein, aber ich habe an meinen damaligen Suse-Installationen z.B. nicht weniger manuell rumfummeln müssen als an Ubuntu (eher sogar mehr...) ... und das ich hier ein sehr aktuelles Debian System bekomme ohne gravierende Probleme, normale Dinge laufen fast 100% out-of-the Box.

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Beitrag von Grothesk » 3. Aug 2005, 14:18

das einzige Problem ist bei mir bis jetzt die libdecss gewesen
Die liegt aber auch in irgendeinem Repository rum. Hab das nämlich gestern erst installiert. Ich schau zuhause mal nach in welchem.

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Beitrag von TeXpert » 3. Aug 2005, 14:35

Grothesk hat geschrieben:
das einzige Problem ist bei mir bis jetzt die libdecss gewesen
Die liegt aber auch in irgendeinem Repository rum. Hab das nämlich gestern erst installiert. Ich schau zuhause mal nach in welchem.
ich korrigiere mich :) das ist latürnich auch im Backports-Repo drin

apt-get install libdvdcss2

:) ist in hoary-extras auf den Backports... ansonsten kann man immer noch marillat dafür nehmen...

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